Ausstellung der dynamo-eintracht Stipendiaten

01. Oktober 2008 - 19. Oktober 2008
Startzeit: 17:00 Uhr
Endzeit: 20:00 Uhr

Frankfurt ist nicht Dresden ‑ dynamo.eintracht-Stipendiaten 2007/2008 

In den Räumen des Dresdner Ausstellungsprojekts |doppel de| werden im Oktober Arbeiten der ‑ dynamo.eintracht -Stipendiaten 2007/2008 der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, Martin Hoener und Christine Schiewe, gezeigt.

Kooperationspartner des Projektes sind: die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und die Dresdner Bank AG, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie die Hochschule für Bildende Künste Dresden und die Städelschule Frankfurt.

Im Rahmen des ‑dynamo.eintracht-Stipendiums war Martin Hoener auf der Suche nach einer plausiblen Verknüpfung der beiden Städte Dresden und Frankfurt. Die Frage nach der Entstehung von Bildern bzw. der gegenwärtige Umgang mit Bildmaterial generell sowie die Bedingungen unter denen Kunst überhaupt entsteht spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. 

So wurde in Dresden ein Bild mit den vier Grundfarben yellow, cyan,magenta und black (nach Industriestandard) gemalt. Ein zweites Bild im selben Format wird in Frankfurt gemalt,allerdings wurden die Pigmente der vier Farben hierfür mit Brieftauben von Dresden nach Frankfurt geflogen. 

Des Weiteren sind in der Ausstellung im |doppel de| eine Reihe von Texten zu finden, die individuell über die Arbeit von Martin Hoener berichten. Die unterschiedlichen Autoren zeigen hier einen jeweils ganz individuellen Zugang zu den Arbeiten mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Text von Katja Schroeder, Hamburg, zu den Arbeiten von Martin Hoener www.doppelde.de/Pressemitteilungsbilder/2008/2008_j_Oktober/hoener_text_katja_schroeder.pdf

Vita Martin Hoener www.doppelde.de/Pressemitteilungsbilder/2008/2008_j_Oktober/vita_martin_hoener.pdf

Galerie Eva Winkeler www.evawinkeler.com

Christine Schiewe hat sich während ihres Aufenthalts in Frankfurt mit der ‑Economic Surface der Frankfurter Börse beschäftigt. Repräsentation nach Außen in Form von Bühnen und Inszenierungen konnte sie dabei ebenso beobachten, wie den Nebenraum als Schauplatz des Abstellens und Lagerns, der Lücke und der Unterbrechung.  Ausgehend von Recherchen in der Börse hat sie Arbeiten entwickelt, die sich mit den erlebten Oberflächen auseinandersetzen. In Installation, Film und Objekt begegnen sich widersprüchliche Materialien, die sich gegenseitig befragen und bereichern wollen. Die Arbeiten lösen sich vom konkreten Ort und eröffnen einen allgemeinen Raum persönlicher und institutionalisierter Ökonomie. Es entsteht dabei ein Spiel zwischen erstrebter Perfektion und dem Scheitern daran. Komplexe Vorgänge werden auf elementare menschliche Wesenserfahrung heruntergerechnet:  Gewinnen Verlieren, Formulieren Auflösen, Glänzen Schwitzen.

Text von Grit Weber, Frankfurt, zu den Arbeiten von Christine Schiewe
http://www.doppelde.de/Pressemitteilungsbilder/2008/2008_j_Oktober/schiewe_text_grit_weber.pdf

Vita Christine Schiewe
http://www.doppelde.de/Pressemitteilungsbilder/2008/2008_j_Oktober/christines_leben.pdf

Homepage Christine Schiewe http://www.christineschiewe.de/

Das ‑dynamo.eintracht-Stipendium ist ein Atelierstipendium, das alljährlich von der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank an zwei Stipendiaten vergeben wird. Dabei erhält ein Absolvent der Hochschule für Bildende Künste Dresden für ein Jahr die Möglichkeit, in Frankfurt am Main zu leben und zu arbeiten, und umgekehrt kann ein Absolvent der Frankfurter Städelschule ein Jahr in Dresden verbringen. 

Der Ausstellung wird eine weitere Ausstellung der beiden Stipendiaten mit dem Titel 

Dresden ist nicht Frankfurt

im Jürgen-Ponto-Hochhaus der Dresdner Bank in Frankfurt folgen (5.11.2008 bis 5.12.2008).

Eröffnung in Dresden, am Mittwoch, den 1. Oktober 2008 um 19 Uhr

Es sprechen: 
Manfred Wiemer, Leiter des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
Regine Lorenz, Vorstandsmitglied Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, Projektleiterin Stiftungen Corporate Affairs 
Prof. Christian Sery, Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden 

[doppel de], Buchenstraße 16 a, 01097 Dresden
Dauer der Ausstellung: 2.-19. Oktober 2008
Geöffnet Donnerstag-Sonntag, jeweils 17-20 Uhr