JUNISALON: Abzocken ohne anzuecken

04. Juni 2015 - 18. Juni 2015
Startzeit: 19:00 Uhr
Stoppzeit: 18:00 Uhr
Ort: Oktogon der HfBK Dresden, Georg-Treu-Platz, 01067 Dresden

Junisalon: Abzocken ohne anzuecken

Ausstellungseröffnung: 4.6.2015 um 19 Uhr

Mit Pierre Adam, Anonymus,Tom Anton, Grit Aulitzky, Thomas Bachler, Nadine Baldow, Anett Bauer, Christina Baumann, Thomas Baumhekel, Melanie Börner, Justus Bräutigam, Stefan Brock, Nina K. Doege, Annedore Dietze, Alexander Endrullat, Nina Engeln, Johanna Failer, Lars Fernkorn, Nils Franke, Jacob Friedländer, Manuel Frolik, Kay Frommelt, Alex Gehrke, Franziska Goralski, Sarah Gosdschan, Daniel Grams, Jin Ran Ha, Sophia Hose, Theo Huber, Tobi Keck, Michael Klipphahn, Nana Kogler, Max Kowalewski, Antje Krohn, Nadja Kurz, Anne Lange, Julia Langhammer, Anna Leonhardt, Ricaletto, Jonas Lewek, Rasmus Lindqiust, Danny Linwerk, Anne Lippert, Felix Lippmann, Elisa Manig, Ernest Meissonier & die Fälscherwerkstatt der HfBK Dresden (Gyde Becker, Johanna Failer, Omani Frei, Ruben Müller, Vivienne Schlecht und weitere), Martin Paul Müller, Lucie Nichelmann, Boohri Park, Sara Pfrommer, Alexander Poliček, Matthias Recht, Ute Richter, Daniel Rode, Johanna Rüggen, Johan Schäfer, Marten Schech, Wolfram A. Scheffler, Wolf Roberto Schimpf, Thomas Schmelzer, Stefan Schröder, Miriam Schröder, Johannes Specks, Paul Stephani, Annika Stoll, Clemens Tremmel, Eleni Trupis, Sophie Uchmann, C. Rockefeller Group/ Andreas Ulrich, Karen Weinert, Sven Wiesner und (.), Lötfett, Dr. Urban

Vor der Diplomausstellung in diesem Juli Jahr präsentiert die Hochschule für Bildende Künste Dresden im Oktogon eine experimentelle Ausstellung mit dem Titel "Junisalon: Abzocken ohne anzuecken".

Anknüpfend an die legendären Frühjahrssalons der HfBK Dresden im letzten Jahrtausend sind an dieser Ausstellung Studierenden, Meisterschüler_innen und Alumnis beteiligt.

Grundlage war eine Ausschreibung, an der sich über 80 Bewerber_innen beteiligten. Bedingungen für die Teilnahme waren die Realisierbarkeit sowie die künstlerische Umsetzung des Themas, wobei manche der Beteiligten ihre Teilnahme auch durch einen kreativen Bewerbungstext sicherten.

Vertreten sind alle Medien von Textarbeiten bis zur Performances oder Rauminstallation. Da die Zeit für die Realisierung nur einen Monat betrug, mussten die Arbeiten entweder bereits vorhanden sein oder in kurzer Zeit von den TeilnehmerInnen realisiert werden.

"Abzocken ohne anzuecken" ist ein Spiel mit Möglichkeiten der Aneignung.
Dementsprechend ist der Titel "geliehen" Es geht um das Verschaffen von Vorteilen auf legalem aber auch auf illegalem Weg oder um eine Überlebensstrategie im Sinne des "Survival of the Fittest". (Herbert Spencer). "Abzocken ohne anzuecken" findet sich als ein Handlungsprinzip innerhalb unseres marktwirtschaftlichen Gesellschaftssystems. Seine Erscheinungsformen sind vielfältig. Die Spanne reicht von geschicktem Ausnutzen gesetzlich verankerter Handlungsspielräume bis zum Gesetzesbruch.
Innerhalb des Kunstsystems kann dieser Slogan auf künstlerische Strategien im Zusammenhang mit Fragen wie Autorschaft, Fake, Sampling und Plagiat verweisen oder zur Institutions- und Kapitalismuskritik anregen.
In der Ausstellung spiegelt sich die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema in jeglicher Ausformung und Konnotation. Zu sehen sind Einzel- und Gruppenprojekte.

Das Projekt "Abzocken ohne anzuecken" richtet sich gegen die übliche kuratorische Praxis der Auswahl von Arbeiten zu einem Thema, vielmehr bestimmen die eingereichten Arbeiten und Ideen die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung. Die relativ kurze Vorbereitungszeit war somit Teil des Konzepts.

Arrangiert von Susanne Greinke und Christina Lindner
Ausstellungstechnik: Uwe Gönnert
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Andrea Weippert

Ausstellung von  5.6. - 18.6.2015

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JUNISALON: Abzocken ohne anzuecken