Gastvortrag // JAN DE VYLDER

24. Januar 2018
Startzeit: 19:00 Uhr
Stoppzeit: 21:00 Uhr
Ort: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG

GEMEINSAME VORTRAGSREIHE - BAU|KUNST UND SPANNWEITEN

HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE DRESDEN

SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN

Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau und des Graphisoft Center Dresden.




 

S P U R E N


Suchen wir nach Orientierung, so können wir sie dort finden, wo die Gegenwart die Vergangenheit berührt. Spuren von Ereignissen und Artefakten bleiben in der Gegenwart als Zeichen und Wegweiser lesbar. Folgen wir den gegenläufigen Vektoren einer Spur, so fassen wir gleichermaßen ihre Herkunft und die Potentiale ihrer Fortsetzung
in den Blick. Es gilt zu erkennen, welche   Spur in die Irre führt und welche es sich zu verfolgen lohnt. Heute ist es nicht mehr selbstverständlich, Spuren aus der Vergangenheit Bedeutung beizumessen und erst recht nicht, ihnen zu folgen. Und doch können sie für Künstler und Architekten nicht nur Fährte zu historischen Bezugspunkten, sondern auch Wegweiser für schöpferisches Handeln sein.


MITTWOCH, 24.01.2018, 19 Uhr

Hochschule für Bildende Künste Dresden, Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
JAN DE VYLDER
Einführung und Moderation:
Prof. Olaf Lauströer, HfBK Dresden
Der Architekt Jan de Vylder, 1968 in Sint-Niklaas/ Belgien geboren, studierte am Hoger Architektuur Instituut Sint-Lucas in Gent. 2010 gründete er gemeinsam mit Inge Vinck und Jo Taillieu ein Architekturbüro. Mit ihren Projekten zählen sie zu den Protagonisten einer inzwischen international beachteten flämischen Architekturszene, deren Vertreter vor allem im Umgang mit dem baulichen Bestand zu unkonventionellen Lösungen finden. Ein Querschnitt des OEuvres der ‚architecten de vylder vinck taillieu‘ war 2016 im belgischen Pavillon der Architekturbiennalein Venedig zu sehen. Jan De Vylder hat zahlreiche Lehraufträge und Gastprofessuren inne, 2017 wurde er als Professor für Architektur und Entwurf an die ETH Zürich berufen.