Diplomausstellung

14. Juli 2018 - 09. September 2018
Startzeit: 11:00 Uhr
Stoppzeit: 18:00 Uhr
Ort: Oktogon & Ateliers der HfBK Dresden im Gebäude Brühlsche Terrasse 1, Zugang über Oktogon Georg-Treu Platz, 01067 Dresden

Eröffnung am 13.7.2018, 19 Uhr

geöffnet Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Eintritt: 5/3,50 Euro 

In der diesjährigen Diplomausstellung der Hochschule für Bildende Künste Dresden werden am 13. Juli im Oktogon und den neun Atelierräumen Abschlussarbeiten von 42 Diplomandinnen und Diplomanden gezeigt. 

Kreisten viele der Arbeiten im vergangenen Jahr um Themen wie Identität und ihre historischen Bedingungen, um Körperlichkeit und Sexualität, taucht in diesem Jahr vermehrt das Thema Natur auf. Natur dient als Zufluchtsort, als Ausgangspunkt für formale oder physikalische Untersuchungen, die zu abstrakten Formen führen. Oder sie ist als sich in Rauch auflösende menschenleere Landschaft zu sehen, wie in den großformatigen Gemälden von Mona Pourebrahim. Patrcia Hörauf zeigt Pflanzenstudien, die bei Elbspaziergängen entstanden. Sie verstehen sich als eine Art zeichnerischer Bestandsaufnahme der Elbflora zu verschiedenen Jahreszeiten. Pflanzenformen dienen als dekorative Hintergründe von Videomaterial etwa (bei Florian Birk) oder werden mit Bauschaum überformt und zu einer öden giftigfarbigen raumgreifenden Installation ausgebreitet (Nadine Baldow). Hybride Formen zwischen Wesen und Alltagsding bevölkern die Arbeiten von Ruth Unger, ihre Arrangements mäandern zwischen Sammlung und Spielplatz. Die nahezu naiv anmutende Malerei von Davit Maghradze zeigt allerleih Getier. Elisa Manig, Dominik Schäfer, Selma Köchling, Konrad Hanke und Maximilain Stühlen untersuchen die Welt der Artefakte so etwa die Materialität und Struktur von architektonischen Formen und Alltagsgegenständen und lösen dabei die Grenzen von Kunstwerk und Design auf. Lion Hoffmann erfindet ein eigentümliches Gefährt, das den Fahrer vor besondere Herausforderungen stellt.

Aber auch Fragen der Generationsidentität werden mit unterschiedlichen künstlerischen Medien in den Blick genommen. Josefine Schulz umkreist in ihrer performativen Arbeit, die Vorbilder wie Vanessa Beecroft und Anne Imhof reflektiert, das Thema der Langeweile. Edyta Szczepanska zeigt berührende fotografische Porträts und Katarina Schmidt untersucht in ihren Bildern was die heute 30 jährigen im Vergleich zu anderen Generationen prägt.

Der Freundeskreis der Hochschule zeichnet außerdem eine/n Diplomand*in mit dem jährlichen Diplompreis aus.

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Diplomprogramm Fakultät II, Studiengang Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut 

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