UmBau // MATTHIAS MULITZER

12. Dezember 2018
Startzeit: 19:00 Uhr
Stoppzeit: 21:00 Uhr
Ort: Technische Universität Dresden, Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120

Gemeinsame Votragsreihe BAUIKUNST und Spannweiten im WiSe 18/19

Die Vortragsreihe spannweiten spiegelt in ihrer Bandbreite das Architekturgeschehen unserer Zeit mit Referenten wider, die ebenso unterschiedlich sind wie ihre Themen. Architekten, Landschaftsarchitekten und Theoretiker sprechen in Werkberichten über Ihre Arbeit. Sie zeigen die Entstehungsprozesse, Entwurfsstrategien, entscheidungsprägenden Einflüsse und den Weg zur Realisierung auf und werten die Ergebnisse aus.

 

MITTWOCH, 12.12.2018, 19 UHR
Technische Universität Dresden, Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
MATTHIAS MULITZER

Einführung und Moderation:
Prof. Thomas Will, TU Dresden

1960 in Goldegg/Österreich geboren, studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er arbeitete danach bei Ernst A. Plischke und Carl Pruscha. Seit 1992 plant er in seinem „Ein-Mann-Atelier“ in Wien zahlreiche, mehrfach ausgezeichnete Bauten, Umbauten und Raumgestaltungen. Sein Entwurf für das Kloster „Maria im Paradies“ in St. Veit/Pongau wurde der Beginn einer Lebensaufgabe. Die Arbeit am Frauenkloster konnte 2017 vollendet werden. Seine Studien zum Sakral- und Klosterbau führten zu weiteren Aufträgen, wie der Planung eines Eremitenklosters, das seit 2000 an den Ausläufern der Anden in Venezuela entsteht.

 

weitere Termine

 

MITTWOCH, 23.01.2019, 19 UHR
Hochschule für Bildende Künste Dresden, Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
JOHANNES ROBBRECHT

Einführung und Moderation:
Prof. Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Der flämische Architekt Johannes Robbrecht (*1977) ist einer der Partner des Büros Robbrecht en Daem architecten, das 1975 von Hilde Daem und Paul Robbrecht in Gent gegründet wurde. Mit seinen Arbeiten gilt das Büro als Wegbreiter der gegenwärtigen flämischen Baukultur, die seit einiger Zeit auch internationale Aufmerksamkeit erfährt. Mit großer Sensibilität und Aufmerksamkeit spüren Robbrecht en Daem seit einigen Jahrzehnten den unterschiedlichen Kontexten ihrer Arbeit nach. Zahlreiche Umbauten öffentlicher Kultureinrichtungen wie die Renovierung der Universitätsbibliothek in Gent (seit 2007), die Erweiterungen des Museums Boijmans van Beuningen in Rotterdam (2003) und der Whitechapel Art Gallery in London (2009) sind ein beredtes Beispiel dafür.