Prof. Christian Sery

seit 2003
Professor an der HfBK Dresden

Kontakt

Interdisziplinäre Malerei/Experimentelle Malerei
Prof. Christian Sery
Brühlsche Terrasse 1
Raum Nr. 203
sery©serv1.hfbk-dresden.de








LEHRE

For students, this course involves becoming acquainted with the process of concept, project, and realization within artistic thought, while at the same time questioning it and reflecting upon it. The first medium they encounter is that of painting, which is dealt with as both an interdisciplinary and self-referential medium.

What role do prefabricated visual worlds, prefabricated industrial materials and structurally defined spaces play in painting? What role does the use of digital media as a means of artistic expression play in both the development of themes and images and the materialization process? What are the consequences thereof in the context of formal, contextual and aesthetic discourse and realization?

WERK

Sery C. ermalt seit über fünfzehn Jahren architektonische Topoi von Museen weltweit. Er wendet sich behutsam der Architektur zu und ermalt sich mittels Kautschuk situativ bestimmte Orte nach einem spezifischen Auswahlverfahren. Er nennt es selbst installative Malerei, um anschließend dieses aus der Tektonik des Raumes gewonnene Bild wieder als eine Art Bildhaut abzunehmen. Seine Malereien sind also zum einen faktische Zeugnisse von architektonischen Gegebenheiten, wie zum anderen potentiell autonome Bilder.
Jutta Mattern

Ich denke, die Diskussion um das Tafelbild ist mittlerweile irrelevant, weil es schon für sich betrachtet von tragendem Wert ist. Für mich hingegen ist das Tafelbild nur als Grenzstein und Schnittstelle von Bedeutung (…). Gehe ich rein vom Bild und seiner Konvention aus, so stellt sich die Frage, was hat Wert für sich sowie für mich, um auf einer Fläche erzeugt zu werden. Welche Anliegen kann ich in der Konvention des Bildes formulieren? Dies verbindet sich für mich mit der Frage, reicht mir das Bild in seiner Konvention mit seinen Mitteln als Darstellungsweise aus? Wie operiere ich als Maler mit diesem Medium Malerei? Wie kann ich das Bild durchbrechen, und wie formuliere ich es neu? Welches Vehikel brauche ich, um aus der Wechselwirkung des Jetzt aus seinen Inhalten zu agieren?
Christian Sery

Serys Umgang mit der Malerei, die Offenheit der Prozeßhaftigkeit seiner Arbeit, die unterschiedliche Empfindungen, unser Sehen, unser räumliches Erleben berührt, stellt einen umfassenden Anspruch an den Betrachter, will zur Erweiterung der Wahrnehmungsund Erahrungsmöglichkeiten beitragen, fordert den Betrachter auf, sich an der Reflexion über die Malerei als Medium zu beteiligen. Sery gibt dazu präzise Hinweise. Wenn er den Kautschuk von der Wand ablöst, und damit als Gemälde definiert, verweist er auf die Verfügbarkeit und Versetzbarkeit als Eigenschaft des traditionellen Tafelbildes, das festen Funktions- und Raumzusammenhängen, die das mittelalterliche Bild noch hatte, entbunden, immer schneller an jeden beliebigen Ort reisen und in jeden Raumkontext einbezogen werden kann.
Udo Kittelmann

ARBEITEN

  • Rote Akkumulation
  • Die Decke fällt aus Sympathie-Final Version
  • Open Gate