Kunstlotterie 2014


Gewinne! Gewinne! Gewinne!

Die Freunde der Hochschule für Bildende Künste Dresden initiieren am 18. Juli 2014 zum dritten Mal anlässlich der Diplomausstellung eine Kunstlotterie zur Förderung studentischer Projekte.

Gewinne! Gewinne! Gewinne! So schreien sich auf dem Rummel die Losverkäufer die Kehlen wund und denken doch nur an ihren eigenen Gewinn. Die meisten Lose sind - das weiß jeder - Nieten. Das kann man von den Losen der Kunstlotterie, die nun schon zum dritten Mal veranstaltet wird, nicht behaupten. Hier verwandelt sich jedes einzelne Los in einen Gewinn.

Wohl auch deshalb beteiligen sich so viele junge und gestandene Künstler an diesem Projekt des Freundeskreises der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Künstler wie Sophia Schama, Dirk Herrklotz, Paul Pretzer, Tony Franz, Frank Hoffmann und Andrey Klassen. Sie geben eine Arbeit, um den Alumni-Gedanken fortzuschreiben, um der nächsten Studentengeneration zu helfen.

Und das sind nur fünf Absolventen der Hochschule, die für die diesjährige Kunstlotterie gern jeweils eine Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Auch Künstler wie Sara Hoppe, Nicolas Dupont, Saeed Foroghi, Winnie Seifert, Franziska Güttler, Falk Töpfer, Stephan Krauth, Nadine Wölk und Michael Klipphahn beteiligen sich an der Kunstlotterie am 18. Juli 2014 im Aktsaal auf der Brühlschen Terrasse.

Doch nicht nur Absolventen beteiligen sich an der Kunstlotterie, auch Studenten wie Nils Franke, Katharina Baumgärtner, Christian Thamm, Simon Rosenthal, Clemens Tremmel, Ella Becker, Suntje Sagerer oder Wiebke Herrmann.

Und natürlich  steuern wie im letzten Jahr auch deren Lehrer Arbeiten für diese Aktion bei - Professoren wie Ralf Kerbach, Doris Titze oder Monika Brandmeier.

75 Künstler beteiligen sich dieses Jahr an der Kunstlotterie. Das ist Rekordbeteiligung, in den beiden Jahren zuvor waren es 27 Arbeiten weniger, die eingereicht wurden. Viele der vom Freundeskreis angesprochenen Künstler haben sich auch von dem 250- jährigen Jubiläum der Kunstakademie anstecken lassen. „Ich möchte damit auch ein Bekenntnis zu meiner einstigen Hochschule ablegen“, sagt Nadine Wölk und erklärt: „Ich habe an dieser Kunsthochschule nicht nur mein Handwerk gelernt, ich hatte hier viele Möglichkeiten, mich zu entwickeln und zu entfalten. Mit meiner kleinen Arbeit möchte ich mich jetzt bedanken, also etwas zurückgeben.“

Und hier können Sie eine Vorschau der Werke herunterladen.

225 Lose kann der Freundeskreis in diesem Jahr verkaufen. Ein Los kostet 35 Euro. Das ist - gemessen an dem Wert der bereitgestellten Kunstwerke - sehr wenig. Würde man Arbeiten all dieser Künstler in einer Galerie kaufen, müsste man bis zu vierstellige Summen dafür bezahlen. Ersteigert werden können Papierarbeiten, kleine Objekte, Installationen, Fotos und Gemälde.

 

Mit der Lotterie erhofft sich der Freundeskreis frisches Geld für seine Kasse. Der Erlös soll den Kunststudenten zukommen und ihnen Projekte ermöglichen, für die bis dato kein bzw. nur wenig Geld vorhanden war. „Der Kitzel etwas zu gewinnen, macht wohl uns allen Spaß“, sagt Martin Rieckmann, Vorsitzender des Freundeskreises: „Nur um Spaß allein geht es uns nicht. Nur dank der Kunstlotterie konnten wir im letzten Jahr tolle studentische Projekte unterstützen. Und genau deshalb engagieren wir uns als Freundeskreis  dafür.“ Martin Rieckmann nennt stellvertretend die studentischen Arbeiten für die Jubiläumsausstellung zum 250. Jubiläum der HfBK im Oktogon.

Martin Rieckmann bedankt sich bei allen Künstlern für das Zustandekommen der Kunstlotterie, auch bei der Galerie Gebr. Lehmann, der Galerie Baer und der Galerie NEXT sowie bei Elly Brose-Eiermann für ihre großzügige Unterstützung. „Ich halte solch ein Engagement nicht unbedingt für selbstverständlich“, meint er. „Umso mehr freue ich mich, dass die Galeristen bei unserer Lotterie mitgemacht haben und uns nicht nur mit ihren Kontakten behilflich waren.“ Besonderen Dank aber spricht der Vorsitzende des Freundeskreises der Galerie m2a aus: „Wir sind im letzten Jahr mehrfach darauf angesprochen worden, die gestifteten Arbeiten im Vorfeld einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu sahen wir uns als Freundeskreis außerstande. Marko Göhre und Andreas Jenke helfen uns jetzt. Sie zeigen in ihrer Galerie alle Werke eine ganze Woche lang. Was das an Arbeit bedeutet, können sich wohl nur Beteiligte vorstellen. 75 Kunstwerke müssen präsentiert werden, manche mit, manche ohne Rahmen, manche aus Glas, andere aus Ton. Für dieses generöse Entgegenkommen ist der Freundeskreis der Galerie m2a sehr, sehr dankbar.“

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 19:00 Uhr in den Räumen der Galerie in der Königsbrücker Straße 70 eröffnet. Lose sind während der Ausstellung bis zum 17. Juli dort erhältlich und werden auch über den Freundeskreis verkauft.
Einen Tag später, am 18. Juli dann um 21:00 Uhr, findet im Aktsaal der HfBK die Ziehung der Lose statt.

Wer Lose erwerben möchte aber keine Gelegenheit findet bei der Galerie m2a vorbeizuschauen, sollte sich schnellstens per mail  unter freundeskreis-hfbk-dresden@web.de mit Angabe seines Namens und Tel.-Nr. beim Freundeskreis melden.

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen -