An der Hochschule für Bildende Künste Dresden ist im Studiengang Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W3)
für Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung
von historischen, modernen und zeitgenössischen Bildwerken

neu zu besetzen.

Die Berufungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 SächsHSG vom 10.12.2008.

Zu den Aufgaben der Professur gehören insbesondere:

  • Leitung einer der drei Fachklassen des Studiengangs Restaurierung
  • Vertretung des Faches in Lehre und Forschung
  • Wissenschaftlich und technisch begründete Vermittlung der Theorie und Praxis der Konservierung und Restaurierung von historischen, modernen und zeitgenössischen Bildwerken. Das Spektrum kann umfassen: Polychrome Skulpturen, raumbezogene Ausstattungen, Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst, Kulturgüter aus synthetischen Materialien oder Materialkombinationen
  • Lehrveranstaltungen u.a. zu Themen der Werkstoffkunde, der Kunsttechnologie und der präventiven Konservierung im Rahmen des modularisierten Studienprogramms
  • Betreuung von Seminar- und Diplomarbeiten
  • Betreuung von Promotionsvorhaben
  • Nationale und internationale Kooperationen auf dem Gebiet der Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung; Einwerbung von Drittmitteln
  • Engagement für die weitere Profilschärfung des Studienganges im Rahmen der Umsetzung des modularisierten Studienprogrammes

Neben der Wahrnehmung der Aufgaben in Lehre und Forschung wird die Mitarbeit in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung erwartet.

Bewerberinnen und Bewerber haben folgende Qualifikation nachzuweisen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Konservierung und Restaurierung
  • Einschlägige Promotion
  • Habilitation bzw. habilitationsäquivalente Leistungen
  • Langjährige Erfahrung in der Praxis der Konservierung und Restaurierung
  • Erfahrung in Organisation und Leitung von Konservierungs- und Restaurierungsprojekten
  • Erfahrungen in der akademischen Lehre
  • Einschlägige Forschungsleistungen und Publikationen
  • Erfahrung in der Leitung und Durchführung von Forschungsprojekten
  • Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen der
    Kulturgütererhaltung

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden strebt einen hohen Anteil von Frauen in Forschung und Lehre an. Qualifizierte Bewerberinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt.

Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Darstellung des beruflichen und wissenschaftlichen Entwicklungsweges, Publikationsliste, Nachweis der Lehrbefähigung und -erfahrung, beglaubigte Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad sowie eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses sind unter Angabe der Kennzahl II/ 52 bis zum 06. März 2012 (Datum des Poststempels) zu richten an: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Personalreferat, Güntzstraße 34, 01307 Dresden.