Ausstellungsprofil

Die Ausstellungsräume der Hochschule für Bildende Künste Dresden bilden eine Schnittstelle der Institution. Im Zentrum des Ausstellungsprogramms steht die enge inhaltliche Verbindung mit dem künstlerischen Lehrangebot. In diesem Sinne versteht sich die Kunsthochschule als lebendiges Laboratorium für vielfältige künstlerische Praktiken. 

Gezeigt werden sowohl Ausstellungen mit externen Künstlern, die im zeitgenössischen Kunstkontext Relevanz besitzen, als auch von Professoren der Hochschule sowie Arbeitsergebnisse von Studierenden und Absolventen. Mit dieser Ausstellungsarbeit wird in erster Linie ein wichtiger Bezug zugunsten der jungen zeitgenössischen Kunst mit einem starken wechselseitigen Akzent zur Kunstentwicklung und Lehre in der Hochschule gesetzt.

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden verfügt mit den Ausstellungsräumen Oktogon, Galerie Brühlsche Terrasse und Senatssaal insgesamt über ca. 1.000 qm Präsentationsfläche.

Das Oktogon zählt zu den wichtigsten Orten für zeitgenössische Kunst in Dresden. Die Räumlichkeiten stehen für eigene Projekte wie auch Ausstellungen von Förderern junger Künstler und Kooperationspartner der Hochschule (z.B. Stiftungen oder Museen) offen. Zu den Förderern von Ausstellungen gehören unter anderen die Marion-Ermer-Stiftung, die die Vergabe des gleichnamigen Preises mit einer Ausstellung der Preisträger finanziert.

Des Weiteren wird scheidenden Professoren die Möglichkeit gegeben, sich in den Ausstellungsräumen mit eigenen Arbeiten im Sinne einer Retrospektive und Bilanz ihrer künstlerischen Entwicklung und Lehre zu präsentieren. 
Besondere Bedeutung hat die jährliche Diplomausstellung, die große öffentliche Beachtung findet. Durch den professionellen Ausstellungsrahmen müssen sich die Diplomandinnen und Diplomanden intensiv mit Präsentationsfragen sowie dem professionellen künstlerischen Alltag auseinandersetzen.

Die Galerie Brühlsche Terrasse eignet sich für kleinere Kabinettausstellungen. In den vergangenen Jahren haben in der Galerie überwiegend Präsentationen aus den eigenen Archiv- und Sammlungsbeständen des Hauses stattgefunden, die Aspekte der Lehrtätigkeit in der Geschichte der HfBK Dresden reflektieren.

Der Senatssaal ist als multifunktionaler Raum definiert. In ihm finden überwiegend Studioausstellungen von Studierenden statt, sowie Antrittsausstellungen von Professoren. Insbesondere hier besteht eine enge Verknüpfung mit der Lehre, die von der Diskussion aktueller „Zwischenergebnisse“ studentischer Produktion profitiert.