Willkommen in der Bibliothek der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Geschichte der Bibliothek

Nach der Neugründung der Kunstakademie wurden erstmals 1768 bescheidene Mittel für den Kauf von Büchern für die Architekturabteilung zur Verfügung gestellt. Der erste bedeutende Zugang der Akademiebibliothek ist 1814 mit dem Erwerb der Bibliothek des ein Jahr zuvor verstorbenen Oberlandmeisters Johann Gottlob Hauptmann zu verzeichnen. Mit dem Bau eines neuen Akademiegebäudes auf der Brühlschen Terrasse von Constantin Lipsius wurde die Bibliothek in dem Raum neben dem Oktogon eingerichtet. Ab 1830 erfolgten die Erwerbungen systematisch.

Bei der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 fiel mit den alten Bibliotheksräumen auch der größte Teil des Bibliotheksbestandes der Kunstakademie, ursprünglich 12.000 Bände, dem Feuer zum Opfer. Mit der Zusammenlegung der Kunstakademie und der Hochschule für Werkkunst zur Hochschule für Bildende Künste im Jahre 1950, wurden auch die Bibliotheken der beiden Einrichtungen zusammengelegt. Auf Initiative von Professor Balzer bildete ein Teil des Altbestandes der Kunstgewerbeschule, nach 1945 Hochschule für Werkkunst, den Grundstock der Zentralen Kunstbibliothek der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Hochschulbibliothek begann ihre Arbeit mit einem Bestand von 6.413 Bänden.

Die seit einiger Zeit als Präsenzbibliothek geführte Einrichtung der HfBK steht heute mit ca. 55.000 Medien und 112 Zeitschriftentiteln sowohl den Hochschulangehörigen als auch den interessierten auswärtigen Besuchern offen. Den Themenschwerpunkt der Erwerbungen bilden die Inhalte der Lehre und die Studienangebote der HfBK. Damit steht den Bibliotheksbenutzern ein differenzierter und permanent aktualisierter Medienbestand zur Kunstgeschichte, Medienkunst, Malerei/Grafik/Bildhauerei, Architektur, Restaurierung, Philosophie, Kostümkunde und Bühnenbild zur Verfügung.

Der Bestand der Bibliothek, von den Ausstellungskatalogen über umfangreiche Lexika bis hin zu den audiovisuellen Medien ist hauptsächlich im Freihandbestand aufgestellt. Die sich dazu im Aufbau befindende Mediathek hält die technische Ausrüstung zur Nutzung neuer Medien bereit und besitzt darüber hinaus eine eigene Mediensammlung, die im Wesentlichen Künstlerportraits und Kunstdokumentationen, Mitschnitte von Aufführungen aus den verschiedenen Bereichen der darstellenden Künste und Dokumentationen hauseigener Projekte, Tagungen und Lehrveranstaltungen umfasst. Die sachliche Erschließung der Bestände erfolgt über den Onlinekatalog, in dem sowohl in der Bibliothek über die PC-Arbeitsplätze als auch extern über die Website der Hochschule recherchiert werden kann.