Im Garten auf der Pfotenhauerstraße

Pfotenhauerstraße

Die Grundstücke Pfothenhauerstraße/ Fürstenstraße wurden 1910 für fast 190 000 Mark erworben. 1911 wurden sie mit sechs Einzelgebäuden als Atelier für Bildhauerei, dem Atelier für Tiermalerei einschließlich den notwendigen Stallanlagen bebaut. Die Architekten waren Max Wrba und Julius Rudolf Glaeser. Hier lehrten Karl Albiker und Georg Wrba. Die Tiermalschule leitete Emanuel Hegenbarth, die Landschaftsklasse Richard Dreher. Ab 1940 wurden die Räume durch die NS-Wehrmacht belegt, 1942 waren zwei Drittel aller Räume von Luftgaukommando beschlagnahmt. Obwohl am 13. Februar 1945 der größte Teil des Komplexes zerstört wurde, konnten 1947 sieben Ateliers wieder genutzt werden. 1948 erfolgte der Abbrucht aller zerstörten Gebäude an der Elbseite. Nach einer zwischenzeitlichen Nutzung durch eine Grundschule begann 1954 der teilweise Neuaufbau.Seit September 1956 ist es wieder Lehrgebäude der Abteilung Plastik.



Am Hochschulstandort Pfotenhauerstraße 81/83, umgeben von einem weitläufigen Freigelände, sind Ateliers des Grundstudiums für Bildhauerei/Prof. Wolff und die Ateliers der Klassen Prof. Bosslet und Prof. Honert, sowie die Werkstätten für Abformung, Kunststoffverarbeitung, Metallguß und Metallverarbeitung in teilweise neuen Gebäuden untergebracht.

Zielsetzung aller Werkstätten ist die fachliche Anleitung der Studierenden zur selbständigen und professionellen Umsetzung ihrer künstlerischen Vorhaben und die Unterstützung der Lehrenden Professoren in ihren Forschungsbereichen.