Allgemeines zu den Grafischen Werkstätten

Für das Studium der »Bildenden Kunst« stehen eine Vielzahl von Werkstätten zur Verfügung. Zu ihnen gehören die sehr gut ausgestatteten Grafischen Werkstätten.

Strukturell sind sie dem Studiengang »Bildende Kunst« zugeordnet und dem Leiter der Grafischen Werkstätten unterstellt. Die Werkstätten für Lithografie, Siebdruck, Radierung | Holzschnitt, Typografie sowie Handeinband sind im Gebäude auf der Brühlschen Terrasse untergebracht und werden von WerkstattleiterInnen betreut.
Neben den Grund- und Aufbaukursen begleiten sie in Zusammenarbeit mit den lehrenden Professoren die künstlerische Umsetzung in den jeweiligen Techniken. Darüber hinaus sind die Kurse eine Voraussetzung, um die Werkstätten selbstständig und eigenverantwortlich zu nutzen.

Die Grafischen Werkstätten der Hochschule für Bildende Künste Dresden haben seit Jahrzehnten einen sehr guten Ruf auch über die Grenzen des Freistaates Sachsen hinaus. So kam z.B. Otto Dix noch in den 60er Jahren immer wieder nach Dresden, um hier, bei seinem Drucker, seine Farblithografien zu realisieren.

In den Jahren 1990 bis 2002 wurden die Grafischen Werkstätten im Rahmen der Gesamtrekonstruktion des Hochschulgebäudes umfangreich saniert und in ihrer Ausstattung weiter verbessert.