An der Hochschule für Bildende Künste Dresden ist ab 1. Oktober 2019 eine

W3-Professur für Malerei

zu besetzen.

Gesucht wird eine Künstlerpersönlichkeit von hohem Rang mit einem künstlerischen Werk, das im Bereich der Malerei in offener künstlerischer Artikulation einen wesentlichen Beitrag zur Kunst der Gegenwart leistet. Sie soll ein entsprechend relevantes Werk mit Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen können.

Der Aufgabenbereich umfasst die Lehre insbesondere im 2. Studienabschnitt des Studienganges Bildende Kunst sowie im Meisterschülerstudium. Die Professur übernimmt dabei die Leitung einer Fachklasse. Zu den Aufgaben der Professur gehören zudem die künstlerische Forschung und Praxis im Berufungsgebiet, die Betreuung von Studienprojekten, die Abnahme von Prüfungen, die Förderung und Betreuung des künstlerischen Nachwuchses, die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung und die Einwerbung von Drittmitteln.

Berufungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Lehrerfahrung sowie ein herausragendes, dem Berufungsgebiet entsprechendes künstlerisches Werk. Die Vergütung richtet sich nach dem Sächsischen Besoldungsgesetz in der Besoldungsgruppe W 3 der Sächsischen Besoldungsordnung. Die Dienstaufgaben sowie die dienstrechtliche Stellung der Professur ergeben sich aus § 67 und § 69 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG). Der Umfang der Lehrverpflichtung richtet sich nach der Dienstaufgabenverordnung an Hochschulen (DAVOHS) und beträgt derzeit wöchentlich 20 Lehrveranstaltungsstunden zu je 60 Minuten.

Die Hochschule für Bildende Künste strebt einen hohen Anteil von Frauen in der Lehre an. Qualifizierte Bewerberinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Einstellung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis, bei Erstberufungen jedoch zunächst auf Probe in einem befristeten Arbeitsverhältnis für den Zeitraum von zwei Jahren. Über die Weiterbeschäftigung als Beamter auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis entscheidet der Rektor spätestens 4 Monate vor Ablauf der Probezeit auf Vorschlag des Dekans, dem eine Stellungnahme des Fakultätsrates beizufügen ist. Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Überblick über die bisherigen Leistungen, Nachweis der Lehrerfahrungen, beglaubigte Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad sowie eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses sind unter Angabe der Kennzahl I/23 bis zum 31. 1. 2019 (Posteingang Hochschule) zu richten an: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Referat Personalangelegenheiten, Güntzstraße 34, 01307 Dresden.

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An der Hochschule für Bildende Künste Dresden ist im Studiengang Bildende Kunst zum 01. April 2019 eine Stelle

Künstlerische/r Mitarbeiter/in für Maltechnik
(20 Stunden/ Woche – E 13 TV – L)

befristet für zunächst drei Jahre zur eigenen Qualifizierung nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) zu besetzen.

Gesucht wird eine Künstlerpersönlichkeit, die den Schwerpunkt Maltechnik, von der Anwendung traditioneller bis hin zu zeitgenössischen Verfahren, an der Hochschule in der praxisorientierten Lehre vertritt.

Zu den Aufgaben der Stelle gehören nach § 71 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes (SächsHSFG) insbesondere die Erbringung von Dienstleistungen in der Lehre sowie in künstlerischer Praxis und Forschung. Die Qualifizierung dient insbesondere der Erfüllung der Voraussetzungen nach § 58 Abs. 1 Nr. 2 bis 4 SächsHSFG. Mindestens ein Drittel der Arbeitszeit wird zu eigener künstlerischer Arbeit im Rahmen der Dienstaufgaben belassen. Der Abschluss einer Qualifizierungsvereinbarung ist beabsichtigt.

Außerdem gehören zur Stelle insbesondere die:

  • Durchführung von praxisorientierten Lehrveranstaltungen zur Vermittlung von Materialkunde, Farbenlehre und Maltechniken aus traditionellem bis industriellem Verständnis
  • mal- und materialtechnische Betreuung von Studienprojekten
  • organisatorische Betreuung der Werkstatt für Maltechnik

Neben der Wahrnehmung der Aufgaben in der Lehre wird die Mitarbeit in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Lehrgebieten der Hochschule für Bildende Künste Dresden, anderen Hochschulen und Personen sowie Institutionen im In- und Ausland erwartet.

Anforderungen für diese Stelle:

  • abgeschlossenes Studium an einer Kunsthochschule mit dem Schwerpunkt Malerei
  • umfassende Berufserfahrung im Bereich Maltechnik
  • Bereitschaft zur eigenen Qualifizierung insbesondere in der Lehre
  • Kommunikationsfähigkeit, Engagement und Eigeninitiative

Da die Qualifizierung vorrangig in der Lehre erfolgt, werden schrittweise Aufgaben zu deren selbstständiger Wahrnehmung übertragen. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung an Hochschulen (DAVOHS), in der jeweils geltenden Fassung.

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden strebt einen hohen Anteil von Frauen in der Lehre an. Qualifizierte Bewerberinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt.

Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Portfolio der künstlerischen Arbeit, Nachweis der Lehrbefähigung und –erfahrung, Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad) übersenden Sie bitte bis zum 21.01.2019 (Eingang Hochschule) an die Hochschule für Bildende Künste Dresden, Personalreferat, Güntzstraße 34, 01307 Dresden.

Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt nur bei gleichzeitiger Übersendung eines ausreichend frankierten Rückumschlags. Andernfalls werden sie nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nach den Vorgaben des Datenschutzes vernichtet.

 

 

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Datenschutz


Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden), Güntzstraße 34, in 01307 Dresden, nutzt Bewerberdaten ausschließlich für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens. Rechtsgrundlage ist § 11 des Sächsischen Datenschutzdurchführungsgesetzes (SächsDSDG). Die Daten werden den Mitgliedern der Auswahlkommission zugänglich gemacht und nach Abschluss des Auswahlverfahrens gelöscht. Zu Gunsten der Bewerberin/des Bewerbers besteht ein Recht auf Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit und das Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde. Die Bereitstellung der Daten ist Voraussetzung für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens. In allen Datenschutzangelegenheiten können Sie sich – auch vertraulich – an die Datenschutzbeauftragte der HfBK Dresden wenden, die Sie z.B. unter datenschutz©hfbk-dresden.de erreichen.