Mentoring

Das Mentoring-Programm der HfBK Dresden geht im September 2016 in die dritte Runde.

Seit 2013 werden junge Künstlerinnen und Künstler, Kunst-Therapeutinnen, Bühnen-und Kostümbildner, Theateraustatterinnen und Restauratoren beim Übergang ins Berufsleben von Mentoren unterstützt.

"Für mich war durch das Mentoring-Programm die Hemmschwelle für konkrete Fragen zum Berufseinstieg geringer geworden."

Mentoring bezeichnet den Wissenstransfer einer in beruflicher Hinsicht erfahrenen Person an eine in dieser Hinsicht noch unerfahrene Person innerhalb eines zeitlich definierten Rahmens. Im Unterschied zum Coach ist der Mentor nicht eigens für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt von sich aus über einen Erfahrungs- und Wissensvorsprung, den er unseren Studierenden zur Verfügung stellt.

"Die Gespräche mit meiner Mentorin haben mir vor allem dabei geholfen, Perspektiven für mich zu entwickeln, also zu verstehen, wo ich in den nächsten Jahren hin will und welche Handlungsschritte ich dafür planen und umsetzen muss. Auch in Bezug auf die Spielregeln des Kunstsystems hat sie mir wertvolle Tipps gegeben."


Die Beziehung zwischen Mentee und Mentor sollte einem Tandem ähneln, bei dem die Mentees das Tempo vorgeben; sie übernehmen in der Mentoring-Beziehung die aktive Rolle. Die Mentoren unterstützen die Mentees nach Bedarf bei der Karriereplanung, geben Tipps, eröffnen Netzwerke, vermittelt Kontakte und führen in institutionelle Strukturen ein.

"Es hat sich im Laufe der Zeit eine ganz natürliche geschäftliche Symbiose ergeben, über die ich sehr froh bin. Es fand ein gegenseitiger Austausch sowohl in der HfBK als auch in den Werkstätten der Staatlichen Kunstsammlungen statt ... Dadurch kamen zahlreiche Gespräche in Gang - unter anderem dann auch über die beginnende freiberufliche Tätigkeit hier in Dresden."

Auch wenn auf den ersten Blick vor allem die Studierenden von der Förderung profitieren, sollten die Chancen für die Mentoren nicht unterschätzt werden. Das Konzept geht von einem gegenseitigen Geben und Nehmen aus. Mentoren bekommen Einblicke in die aktuelle Forschung, schätzen die frischen Ideen und Impulse der jungen Kunstszene und das Wissen und Können des akademischen Nachwuchses, reflektieren ihr eigenes Arbeiten und den Weg dahin, können Kontakte zu anderen Mentoren knüpfen oder ihre Dresdner Netzwerke erweitern. Die meisten Mentorinnen und Mentoren haben selbst an der HfBK Dresden studiert und wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig die ersten Jahre nach dem Studium oft sind. Sie stellen ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Aufmerksamkeit völlig kostenfrei zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

"Es war einfach cool, so eine bekannte Künstlerin kennen zu lernen und zu wissen, sie nimmt sich Zeit für mich und meine Arbeiten."

Die Studierenden der HfBK können das Mentoring-Programm des Career Service kostenfrei nutzen.

Tandems 2017
Tina Rank — Benno Hinkes
Winnie Seifert — Theo Boettger
Miriam Schröder — Elisabeth Rosenthal
Martina Beyer — Susan Donath
Johanna Failer — Victoria Graf
Maria Katharina Franz — Marleen Andreev
Elise Beutner — Martina Wolf
Anne-Cathrin Brenner — Susanne Starke
Sophia Hose — Ulrike Mundt
Dominique Hille — Karen Weinert
Valentin Reichert — Grit Dora von Zeschau
Anna-Luisa Vieregge — Simeon Meier
David Morgenstern — Jan Brokof
Pietro Sabatelli — Andreas Kempe

Tandems 2016
Toni Winkler — Daniel Rode
Wiebke Herrmann — Jan Brokov
Sophie Uchmann — Sabine Herrmann
Claudia Biberstein — Regina Weiß
Josephine Schulz — Theo Boettger
Arina Essipowitsch — Henrik Mayer
Elisa Manig — Alex Lebus
Charlotte Perrin — Antje Blumenstein
Sephanie Lüning — Birgit Dalbajewa
Ludwig Kupfer — Jan Kromke
Boohri Park — Martina Wolf
Olivia Rosendorfer — Teresa Vergho

Tandems 2015
Caroline Günther — Martin Borowski
Julia Boswank — Ulrike Mundt
Ella Becker — Esther Stocker
Katharina Baumgärtner — Sebastian Burger
Martin Paul Müller — Annedore Dietze
Patricia Detmering — M.E.
Fabian Glass — Max Frey
Denny Brückner — Inken Reinert
Anne Grützner — Martin Mannig
Moe Matsuhashi — Andreas Kempe

Tandems 2014
Roswita Maul — Karen Weinert
Marie Athenstaedt — Slavomir Elsner
Melanie Kramer — Sophia Schama
Nikolaus Faßlrinner — Tobias Hauser
Heidi Morgenstern — Julian Klein
Simon Mann — Frank Lippold
Sylvia Pasztor — Ulrike Mundt
Sonja Bretschneider — Sabine Posselt
Romina Kaap — Elke Wolter