Foto: Dennis Ennen

Studienstruktur

 

Grundstudium:

Im ersten vier Semester umfassenden Studienabschnitt werden elementare Form-, Farb-, Raum- und Lichtstudien im Natur- und  Kunstraum untersucht. Das Erfassen der menschlichen Figur und seiner gestalteten Ausformulierung sind damit elementar assoziiert. Zeichnerische und malerische Ausdrucksmöglichkeiten und kompositorische Fragen werden grundlegend auf der Fläche und im Modell erarbeitet. Räumliche Übungen mit Objekten im Theaterlabor unter Einbeziehung von Licht werden erprobt. Begleitet wird das Grundstudium durch Aktzeichnen, künstlerische Anatomie, Architekturgrundlagen, Schriftgestaltung und Einführung in virtuelle Grundtechniken sowie Seminare und Vorlesungen in Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie.

Im fachspezifischen Grundlagenstudium richtet sich der Fokus auf das szenische Gestalten von Raum und Körper. Die Wahrnehmung des Alltags und das Studium der Kunst-, Theater- und Kostümgeschichte ermöglichen die nötige Kenntnis und bilden die Inspiration zur Recherche und Übersetzung gegebener Inhalte. Dramatische Werke, Kurzgeschichten und genau definierte Themen bilden die Basis zur Erarbeitung von Raumkonzeptionen, Charakterstudien, Szenischen Skizzen, Kostümentwürfen, Modellen, Materialproben und Werkstattzeichnungen. Die handwerkliche Arbeit wird unterstützt durch Theatertechnik, Technisches Zeichnen und CAD-Kurse und das Arbeiten mit Video und Lichtdesign.

 

Hauptstudium:

Im Hauptstudium erlernen die Studierenden den Weg zu einer selbstständigen Entwurfsarbeit im Bereich Bühnen- und Kostümbild. Raum und Figur werden – auf der Basis sprech- und musiktheatralischer bzw. freier Themen – bildnerisch gestaltet (Semesterthemen). Die einzelnen Schritte entsprechen dabei einer praxisorientierten Vorgehensweise. Anhand der Entwürfe werden einmal im Semester im hochschuleigenen Labortheater Bauproben realisiert. Neben der Gruppenarbeit sind Einzelkonsultationen ein wichtiger Bestandteil der Lehre.

Die künstlerischen Aktivitäten im diesem Studienabschnitt werden von theoretischen Lehrveranstaltungen flankiert: Theaterwissenschaft, Produktionsdramaturgie, Philosophie und Kunstgeschichte. Dieses Lehrprogramm wird ergänzt durch Präsentationen und Gastvorträge geladener Wissenschaftler/-innen und Künstlerpersönlichkeiten. Das technisch exzellent ausgestattete hochschuleigene Labortheater bietet ebenfalls die Möglichkeit für die Durchführung eigener Projekte: www.hfbk-dresden.de/hochschule/profil/einrichtungen/labortheater.html

Das Studium schließt im fünften Jahr nach der zweisemestrigen Diplomphase mit zwei fachpraktischen Arbeiten ab, in welchen Gestaltungskonzeptionen für eine fiktive oder praktische Inszenierung von Werken des Musik-, Sprech- oder Tanztheaters oder medial verwandter Projekte erarbeitet werden. Hinzu kommt eine schriftliche Diplomarbeit zu einem theaterwissenschaftlichen Thema, das entweder aus einer intensiven analytischen Beschäftigung mit den fachpraktischen Arbeiten entspringt oder frei gewählt ist.

 

ERASMUS-Stipendium:

Institut del Teatre Barcelona + Universidad de Castilla-la Mancha Cuenca (Spanien)

Akademi for Szenekunst Fredrikstad (Norwegen) ENGLISCH-SPRACHIGES STUDIUM !

Ecole Nationale Supérieure des Arts Décoratifs ENSAD Paris (Frankreich)

Academy of Performing Arts DAMU Prag (Tschechien)

Accademia di Belle Arti Roma + Accademia di Belle Arti di Brera Milano (Italien)

Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul (Türkei)

University of the Arts London (England)

Akademie der Bildenden Künste Wien (Österreich)

 

Meisterschülerstudium:

http://www.hfbk-dresden.de/studium/studium/meisterschuelerstudium.html

 

Download Studienmodule

Download Studienverlaufsplan

Download Leistungsnachweis http://www.hfbk-dresden.de/studium/theoretische-lehre/formales.html