Foto: Anne Alma Quastenberg

Termine

 

SOMMERSEMESTER 2017

 

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RUNDGÄNGE, DIPLOME, JAHRESAUSSTELLUNG


Jahresausstellung:
14. 7. - 21. 7. 2017


Sommerfest:
15. 7. 2017


Rundgänge (im Rahmen der Jahresausstellung):
voraussichtlich: 17. – 19. 7. 2017


Diplome
voraussichtlich: 17. 7. 2017

 

GRUNDSTUDIUM

 

Rita Hausmann

Modul 1: Künstlerisches Grundlagenstudium (1. Studienjahr) 

Grundlegende Studien zu den Themen Figur, Farbe, Raum und Licht. Naturstudium: Figuren und Räume erfassen. Vermittlung zeichnerischer und malerischer Grundlagen. Erarbeitung von Recherche- und Dokumentationstechniken. Vermittlung digitaler Bildbearbeitungstechniken: Photoshop. Untersuchungen zur Wirkung und Einsatz von Farbe im sozialen Kontext. Beobachtung der Wirkung von Farben, Formen in unterschiedlichen Proportionen am menschlichen Körper. Experimentelles Erproben von Formen und Materialien am menschlichen Körper. Projektbezogene Studien zum Thema Figur und Bewegung im Labortheater.

Seminar, Atelierarbeit, Einzel- und Gruppenkonsultationen 

Do. 9.30 – 18.00 Uhr 
Fr. 9.30 – 15.00 Uhr
Güntzstraße, Raum 333 

Projektarbeit im Labortheater: Mai 2017, Zeiten werden zum Semesterbeginn bekannt gegeben

 

Paul Bauer

Module 3 / 6: Technisches Zeichnen, CAD, Theatertechnik

Im Grundstudium werden die Grundlagen gelegt für ein fundiertes technisches Wissen, um mit Werkstätten, Bühnenmeistern und technischen Verantwortlichen reibungsfrei zu kommunizieren. CAD, Werkstoffkunde, digitale Datenverarbeitung und Theatertechnik. Darüber hinaus finden Gruppen- und Einzelkonsultationen am jeweiligen Projekt/Modell statt. Eine praktische Einsicht in die Theaterwelt wird durch Exkursionen und Gastvorträge vertieft.

Di 15:30 CAD I ... 1.Studienjahr, Computerraum
Mi 09:00 TT II / WK ... 2.Studienjahr, Raum wird bekanntgegeben
Mi 10:30 Digital (1.Studienjahr) & CAD II (2. Studienjahr), Computerraum

Konsultationen nach Absprache
Persönliche Sprechstunden nach Vereinbarung

 

Nadia Fistarol

Modul 4: Semesterprojekt „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz 

Das ursprünglich als Hörspiel ersonnene Stück dient als Ausgangspunkt für das Sommersemesterprojekt 2017. In der Vorlage werden in erster Linie neokoloniale Realitäten verhandelt. „Die lächerliche Finsternis“ erzählt vom Irrsinn der globalisierten Welt. Das Grauen wird stets dorthin verschoben, wo es keiner sieht. Aber können wir denn von hier aus die Auswirkungen der global vernetzten Welt überhaupt begreifen? Ist der Versuch, das Andere aus der eigenen Warte heraus verstehen zu wollen nicht unmöglich und gar lächerlich? Das Stück handelt von der Unfähigkeit, fremden Kulturen, Fremden und vor allem auch dem Fremden in sich selber zu begegnen. Es wird von den einen als absolute Selbstverständlichkeit erachtet, uneingeschränkte Macht über andere zu haben. Wolfram Lotz beschreibt auf ironische und feine Weise, wie unendlich traurig die Auswirkungen dieser Machtkonstellationen sein können. 

Neben verschiedenen Schauplätzen spielen die Szenen in erster Linie in dem skurril beschriebenen aktuellen Krisengebiet Afghanistan. – Der Hindukusch ist hier ein Fluss im Urwald.

Es wird im Semester ein Entwurf für ein Bühnenbild und für Kostüme zum Stück erarbeitet. Das Projekt ist in HELLERAU, dem europäischen Zentrum der Künste in Dresden verortet.

Schwerpunkte:

  • Als erstes liegt der Fokus darauf, ein eigenes inhaltliches Gestaltungsanliegen zu finden und zu formulieren. Dies soll mittels einer sehr individuellen Themen- und Bildrecherche geschehen. Ist das Kernthema bekannt, ergibt sich daraus das Sprungbrett für den Entwurf. 
  • Es bietet sich in Hellerau mit seinen vielen räumlichen Möglichkeiten an, über verschiedene Zuschauerpositionen nachzudenken. Wie soll das Verhältnis von Akteur_innen zu Zuschauer_innen sein? Wo wird das Publikum platziert, welche Rolle nimmt es ein und welche Wege geht es?
  • Dritter Konzentrationspunkt ist der Abstraktionsgrad. Wie konkret und ausformuliert sollen Bühnenbild und Kostüme sein. In „Die lächerliche Finsternis“ sind die Szenarien zwar skurril doch recht konkret beschrieben. Die Frage liegt nahe, wie viel Konkretion es in der Ausstattung braucht oder erträgt. Um Fantasien anzuregen braucht es genug, nie aber zu viel Information.

Gäste: 

  • Simone Aughterlony, Choreografin. Sie stellt ihr Stück „Uni*forms“ vor und redet über Machtstrukturen.
    http://www.aughterlony.com
  • Dominic Huber, Bühnenbildner und Regisseur. Er ist Experte in Fragen der Zuschauerpositionierung. (18. – 19. 5.)
    http://www.blendwerk.ch/dominic.htm
  • Elke von Sievers, Kostümbildnerin. Sie wird in einem kurzen Workshop von ihren Arbeiten als Kostümbildnerin erzählen. Wir werden den Fokus auf Abstraktion bei Kostümen setzten und darüber diskutieren, wie der Umgang mit dem Abstraktionsgrad die Entwürfe des Stückes „Die Lächerliche Finsternis“ prägen kann. (1. – 2. 6.)

Exkursionen:

Termine: Do/Fr

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

 

HAUPTSTUDIUM

 

Kooperationen:

Kooperation mit dem Theater Meiningen
„Moskau-Petuschki“ nach einem Roman von Wenedikt Jerofejew
Premiere: 13. 4. 2017
Regie: Martina Gredler
Bühnen- und Kostümbild: Anna Luisa Viereegge

Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
(Opernklasse, Prof. Barbara Beyer)
„Das schlaue Füchslein“, Oper in 3 Akten von Leoš Janáček
Premiere: 13. 5. 2017
Regie: Barbara Beyer
Bühnenbild: Valentin Reichert
Kostümbild: Jakob Ripp

Kooperation mit dem Studiengang Theaterausstattung/Kostümgestaltung
(Prof. Anne Neuser)
siehe Semesterprojekt Michel

 

Suppengespräche:

Wir laden regelmäßig Kolleg_innen aus Theater und Oper, v.a. diejenigen, die zeitgleich in Dresden arbeiten ein, um von ihren Arbeiten zu berichten und mit uns bei einer Suppe zu diskutieren (offen für alle interessierten Student_innen der Hochschule).

Mehr Informationen unter http://suppengespraeche-hfbk.blogspot.com

 

Prof. Kattrin Michel

Modul 7 / 11 / 13 
Semesterprojekt: Uniform 

Dass Uniform als Zeichen gelesen werden kann, setzt das Bestehen einer Hintergrund-struktur voraus, die die Uniform definiert und auf die sie verweist. Diese Struktur ist in der Regel rechtlich konstituiert – sowohl die Beziehung der Uniformierten zu ihrer Organisation und untereinander, als auch die Beziehungen zu Außenstehenden lassen sich als Rechtsverhältnisse beschreiben. Darin unterscheidet sich die Uniform von anderen Arten einheitlicher Kleidung. Die Vielfalt gleichzeitig vorkommender Uniformen ist dabei Ausdruck der Arbeitsteilung moderner Gesellschaften. Die Intentionalität der Uniformierung erlaubt Rückschlüsse auf das Selbstverständnis der jeweiligen Organisation, wobei staatliche Uniformen als Zeichen legitimer Autorität ihres Trägers zugleich als Kommunikations- und Machtmittel fungieren. 

Die Beschäftigung mit Uniform soll in einem von Studierenden konzipierten und inszenierten defilé  Ausdruck finden. 

Öffentliche Aufführung am 15. 7. im Labortheater der HfBK. 

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen: 

  • - kritische Analyse des Formates, Erarbeitung eines Aufführungskonzeptes
  • - Arbeit am Entwurf
  • - technische Durchdringung und Realisierung im Labortheater der HfBK 
  • - Bauproben, Anproben, Arbeitsproben 
  • - Präsentation in Aufführung und Jahresausstellung 

Termine:

6. 4. 2017 / 14:00 / Atelier Hauptstudium
Einführungsveranstaltung

26. – 29. 6. 2017 / Labortheater
Aufbau des Raumes und erste Licht-, Sound- & Videoproben

4. – 11. 7. 2017 / Ateliers
Workshop „quick construction“ – Kostümherstellung und Anproben (gemeinsam mit Studierenden des Studienganges Theaterausstattung/Kostümgestaltung)

12. – 15. 7. 2017 / Labortheater
Arbeitsproben / Laufproben / Licht (mit allen Beteiligten) 

Sowie Do / Fr und nach Vereinbarung 

Güntzstraße, Ateliers 

Gäste: 

  • Stella Donata Haag:
    Die Uniform als mentalitätsgeschichtliches Leitfossil.
    Uniform, Männlichkeit und die photographischen Medien

    Die militärische Uniform ist ein Affront gegenüber dem zivilistischen Blick. Mit ihrer Rückkehr auf die Straßen und Screens der Gegenwart ist der Zeitpunkt gekommen, das kollektive Bildrepertoire auf die imaginäre Bedeutung der Uniform hin zu befragen. Die Veranstaltung versucht den Mechanismen ihrer zwiespältigen Attraktivität nachzuspüren. Der letzte große Rausch der Uniform im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert fand statt vor dem Hintergrund einer epochalen narzisstischen Deprivation im Angesicht der Moderne – dem Zeitalter der Sichtbarkeit, zu dessen Hauptagenten die photographischen Medien gehören.
    So wird auch das spätere Bild der Uniform im Weimarer Kino als Teil der Vorgeschichte der heutigen medialen Körperlichkeit lesbar. Es zeichnet sich eine visuelle Genealogie ab, die vom Hauptmann von Köpenick zu Travis Bickle in taxi driver (1976) führt, von Berlin vor dem Ersten Weltkrieg nach New York post Vietnam – und darüber hinaus auf die Cover der aktuellen Zeitgeistmagazine, in die Bildwelt der Egoshooter und der Bekennervideos auf Al Jazeera.
    Termin: 21. 4. 2017, genaue Uhrzeit wird noch bekanntgegeben
    Raum: wird bekanntgegeben
  • Julika Rudelius: Videokünstlerin
    Projektbegleitende Regie, Workshop (Arbeitstitel: Video)
    http://www.rudelius.org
    Termin: wird bekanntgegeben
    Raum: wird bekanntgegeben
  • Irene Favre: Kostümbildnerin und Leiterin der Kostümabteilung am Staatschauspiel Dresden
    Workshop „Figureninterpretation, Entwurfsentwicklung und Umsetzungsübungen zu ‚Hiob‘ von Joseph Roth“
    Termine: werden bekanntgegeben
    Raum: wird bekanntgegeben
  • Uwe Arsand: siehe unten
  • Stefan Neumann: siehe unten

Literatur und Aktuelles

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

Prof. Barbara Ehnes
Forschungssemester
Ersatz siehe Kattrin Michel

 

Katharina Serles

  • SkillsLab
    Modul 7 / 10
    Entlang des Semesterprojekts „Uniform“ von Kattrin Michel werden im SkillsLab wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse für Bühnen- und Kostümbildner_innen geübt und vertieft. Das Seminar ist als Begleitung der künstlerischen Semesterprojekte gedacht. Zentrale Theorie- und Theatertexte werden gemeinsam gelesen, diskutiert und analysiert. Recherche- und Arbeitstechniken (Umgang mit Bibliotheken, Archiven, Datenbanken; Projektmanagement, …) sowie Präsentationsmöglichkeiten (Rundgang, Portfolio, Projektantrag, …) werden vorgestellt und besprochen.
    Mi ... 11:00-12:30, Raum 221 (zweiwöchentlich; Beginn: 12. 4.)

  • Workshop für Diplomand_innen
    Modul 13
    In diesem zweiteiligen Kurzworkshop sollen zentrale Fragen zum Diplom beantwortet werden. In Teil 1 werden v. a. Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche und Quellenkunde, Zitieren & Bibliografieren) aufgefrischt und vertieft sowie konkrete Hilfestellungen zum Strukturieren und Schreiben der schriftlichen Diplomarbeit angeboten. In Teil 2 geht es um die Diplompräsentation sowie weiterführende Tipps und Tricks zur Vorstellung eigener Projekte/Arbeiten.
    Mi … 17. 5. … 11:00-12:30, Raum 221 (Teil 1)
    Mi … 14. 6. … 11:00-12:30, Raum 221 (Teil 2)

  • Seminar „Blickregime / Blickperformances“
    Modul 5 / 8 / 11
    der ordnende Blick der diagnostische Blick der entgegnete Blick der begehrliche Blick der identifizierende Blick der kolonialistische Blick der suchende Blick der voyeuristische Blick der fragende Blick der kontrollierende Blick der schweifende Blick der böse Blick der pornographische Blick der entzogene Blick der oppositionelle Blick
    Theatermacher_innen und Künstler_innen sind zentral mit dem ‚Blick‘ konfrontiert. Seien es Sichtlinien im Theaterraum, Blickbezüge und Perspektiven im Bild, oder auch visuelle Rezeptionssituationen auf der Bühne/im Ausstellungsraum usw. In diesem Seminar wollen wir uns nicht nur damit auseinandersetzen was unter welchen Umständen wie und für wen sichtbar wird, wer/was blickt und wer/was angeblickt wird, sondern was Visualität als politische Kategorie bedeuten kann. Das Sehen bzw. Blicken wird dabei nicht nur als optischer, physikalischer Akt, sondern als sozial, kulturell und historisch bedingt sowie als Machtdiskurs und -praxis verhandelbar.
    Elfriede Jelinek Cindy Sherman Jean-Paul Sartre Anke Feuchtenberger bell hooks Michel Foucault Laura Mulvey Édouard Manet Judith Butler Christine Buci-Glucksmann Marlene Streeruwitz Diego Velázquez Ben Gijsemans VALIE EXPORT uvm.
    In der gemeinsamen Lektüre von theoretischen Texten sowie der Diskussion von Beispielen aus Theater, Bildender Kunst und Literatur erarbeiten wir uns ein Kaleidoskop oder Inventar der Blicke.
    Das Seminar schließt thematisch an die geplanten Semesterprojekte von Nadia Fistarol und Kattrin Michel an, kann aber auch als Wahlfach für Studierende der Fakultät I angerechnet werden. Beurteilungsgrundlagen sind Impulsreferate und ein abschließender Essay. Ein Reader wird bereitgestellt. 
    Gastvortrag: Marina Rauchenbacher: „Blick. Macht. Identität. – Mediale Reaktionen auf die Kölner Silvesternacht“, Universität Wien [geplant]
    Ausstellungsbesuch: Scham. 100 Gründe, rot zu werden. Deutsches Hygiene-Museum [geplant]
    Di ... 17:15-18:45, Raum 221
    Sprechstunden nach Vereinbarung

 

Dorothée Billard & Katharina Serles

Workshop: ON DISPLAY. Präsentieren in Wort & Bild
Modul 7 / 10

Ob Portfolio, Flyer, Webauftritt, Produktionstreffen, Rundgang, Programmheft… – ständig geht es darum, eine Idee, ein Anliegen, ein Projekt sowohl visuell als auch verbal oder schriftlich zu vermitteln. Nicht immer ist man sich dabei seiner Autor_innenschaft bewusst oder kann aus dem vollen Formenrepertoire schöpfen – die Präsentationen verlaufen dann meist nach dem selben Schema; Form und Inhalt bleiben getrennt.  

Um das Verhältnis von Form und Inhalt etwas in Bewegung zu bringen und neu zu reflektieren, möchten wir gemeinsam mit euch innerhalb von 4 Terminen 4 verschiedene Formate und Zugänge der Präsentation in Wort und Bild erproben. 

Dies ist ein interaktiver Workshop. Bereitet für die erste Einheit ein konkretes Projekt (vergangen oder laufend) vor, das ihr veranschaulichen möchtet und für das ihr bereits Material vorliegen habt.

1. Termin … Mi, 12. 04., 17.00 (Güntz, Raum 227) 
2. Termin … Mi, 26. 04., 17.00 (Brühl, Raum 127)
3. Termin … Mi, 10. 05., 17.00 (Güntz, Raum 227)
4. Termin … Mi, 24. 05., 17.00 (Brühl, Raum 127) 

Danach können die Projekte in individuellen Konsultationen mit Dorothée Billard weiter ausgeführt werden.

 

Uwe Arsand

Modul 9 / 12: Technische Betreuung, Konsultation am Entwurf
Do/Fr … 22. 6. / 23. 6., genaue Ortsangaben folgen

 

Stefan Neumann

Modul 9 / 12: Lichtdesign
Lichtgestaltung / Konsultation am Entwurf
Workshop catwalk
Do/Fr … 13. 7. / 14. 7., genaue Ortsangaben folgen

 

Paul Bauer

Modul 9 / 12: CAD, Theatertechnik
Im Hauptstudium werden die im Grundstudium erlangten CAD-Fähigkeiten weiter vertieft und in Vorträgen theatertechnische Themen behandelt. Darüber hinaus finden Gruppen- und Einzelkonsultationen am Modell statt, um die technischen Anforderungen des spezifischen Entwurfs zu durchdringen und entsprechend auszuarbeiten.

Mi 13:30 CAD II … 3. Studienjahr
Mi 15:30 TT III … 3. Studienjahr

Räume werden zu Beginn des Semesters bekanntgegeben

Konsultationen nach Absprache
Persönliche Sprechstunden nach Vereinbarung

 

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WINTERSEMESTER 2016/2017

 

HAUPTSTUDIUM

>> AKTUELLES

  • Lisa Rüger, Sebastian Schrader (Bühnenbild) & Geohwan Ju (Licht)
    FLUCHT ZU PFERD BIS ANS ENDE DER STADT
    Ein Schauspiel über Großstadtdschungel, Drogen, Liebe und Lebensrausch. Inspiriert von Bernard Marie Koltès' Roman "Flucht zu Pferd bis ans Ende der Stadt" und Gus van Sants Film "My private Idaho".

    Besetzung:
    Spiel: Lena Damm, Sophia Haller, Klaus Fischer, Tom Geigenmüller, Marcus Möller, Gabriel Schweinert
    Regie / Leitung: Christiane Guhr
    Bühnenbild: Lisa Rüger, Sebastian Schrader HfBK
    Kostümbild: Lena Baumann HfBK
    Licht: Geohwan Ju HfBK
    Dramaturgie: Josef Zschornack
    Musik / Sound: Arystan Petzold – Global Groove

    Mehr Informationen unter: cargocollective.com/freispieler

    Vorstellungen Dezember 2016:
    20.12.2016 Premiere 20:00 Uhr
    21.12.2016 Vorstellung 20:00 Uhr
    Im Labortheater der HfBK Dresden, Güntzstraße 34.
    Karten an der Abendkasse 4/8€

    Weitere Vorstellungen Januar 2017:
    18.01.2017 Vorstellung 20:00 Uhr
    19.01.2017 Vorstellung 20:00 Uhr
    25.01.2017 Vorstellung 20:00 Uhr
    26.01.2017 Vorstellung 20:00 Uhr
    27.01.2017 Vorstellung 20:00 Uhr
    Im Projekttheater Dresden, Louisenstraße 47.
    Karten im VV und an der Abendkasse 5-10€

  • La Bohème. Kammeroper in deutscher Sprache frei nach Puccinis "La Bohème"
    Musikalische Leitung & Kammerfassung: Matthew Lynch
    Regie: Toni Burghard Friedrich
    Bühne und Kostüme: Leonore Pilz & Antonia Kamp
    Licht & Projektionen: Rene Fußhöller
    Dramaturgie & Deutsche Fassung: Maximilian Eisenacher
     
    Premiere:
    Do, 22.09.2016 - 20:00 Uhr
    Aufführungen:
    Sa, 24.09.2016 - 20:00 Uhr
    Di, 27.09.2016 - 20:00 Uhr
    Do, 29.09.2016 - 20:00 Uhr
    Sa, 01.10.2016 - 20:00 Uhr
    Mo, 03.10.2016 - 14:30 Uhr
    ZENTRALWERK, Riesaer Str. 32, Dresden

    Mehr Informationen unter szene12.de/projects/la-boheme

  • Aufervolkert aus Verkohlung. An die DDR musst du glauben!
    Performance von Madlyn Sauer zum Tag der deutschen Einheit
    3. 10. 2016 ab 13 Uhr
    Oktogon der Hochschule für Bildende Künste Dresden

  • Filmpremiere: Heim Kind Spiel
    Filmprojekt der theatralen Aufarbeitung für ehemalige Heimkinder: In einer Mischung aus Dokumentation und Animation werden drei Frauen portraitiert, die in den 1930-1970er Jahren in Deutschland "schwarze" Pädagogik in Kinder- und Erziehungsheimen durchlebten.

    In Kooperation mit dem Aufbaustudiengang Kunsttherapie

    22. Oktober 2016 um 18 Uhr im Filmtheater Schauburg Dresden
    Regie: Rosemarie Springsguth, Adelheid Barnigerodt, Annelen Schünemann-Kroner
    Konzept: Barbara Druener, Sarah Hoemske, Nora Schruth
    Produktionsleitung: Nora Schruth
    Cinematografie: David Campesino, Sarah Hoemske
    Kunsttherapeutische Betreuung: Barbara Druener
    Puppenspiel: Friedericke Miller, Gildas Coustier
    Darstellende: Rosemarie Springsguth, Adelheid Barnigerodt, Annelen Schünemann-Kroner
    Szenenbild: Nora Schruth
    Kostüme: Sarah Hoemske
    Puppenbau: Alina Illgen

>> KOOPERATIONEN

siehe Kooperationen

>> SUPPENGESPRÄCHE

Wir laden regelmäßig Kolleginnen und Kollegen aus Theater und Oper, v.a. diejenigen, die zeitgleich in Dresden arbeiten ein, um von ihren Arbeiten zu berichten und mit uns bei einer Suppe zu diskutieren (offen für alle interessierten Student_innen der Hochschule).
Mehr Informationen unter http://suppengespraeche-hfbk.blogspot.com

>> LEHRVERANSTALTUNGEN

Prof. Barbara Ehnes
Semesterentwurfsprojekt
M 7 / 11 / 13

  • Projektskizze Uraufführung
    Inventarisierung von Erfahrungen
    Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
    (Studierende der Klassen von Prof. Barbara Beyer / Prof. Manos Tsangaris)
    Als Basis für dieses Uraufführungsprojekt dient eine Veranstaltung, die vor ca. einem halben Jahr unter dem Titel „Power of powerless“ – eine Inventarisierung von Ohnmachtserfahrungen – am HAU in Berlin lief. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben insgesamt 30 Menschen von einem Ohnmachtserlebnis berichtet.
    Ideengeberin ist die Autorin und Performerin Edit Kaldor.
    Die Texte im Umfang von jeweils einer halben Seite bilden die Basis für das Projekt. Das Format sind 8 bis 10 Minuten-Einheiten.
    Die von den Kompositionsstudierenden geschriebenen Partituren für Gesangsstimmen mit einer kammermusikalischen Instrumentalbesetzung wurden im Sommersemester 2016 mit den Sänger_innen einstudiert. Im Wintersemester werden sie im Rahmen des szenischen Unterrichts von Prof. Barbara Beyer szenisch erarbeitet und am 18. 1. 2017 in der Hochschule für Musik aufgeführt.
    Studierende des Hauptstudiums Bühnen- und Kostümbild haben in engem Kontakt mit Studierenden der HfM im Laufe der Konzeptionsphase den visuellen Rahmen für die Aufführung entwickelt, der im Wintersemester weitergeführt und realisiert wird.
    Die Proben und die Realisierung werden ab 2. 11. bis 18. 1. 2017 stattfinden.
    Proben ab 2. 11. regelmäßig Mittwoch 13 – 19 Uhr in der HfM.
    Intensive Endprobenphase 11. – 14. 1. 2017
    Premiere am 18. 1. 2017.

    Die Arbeiten an den Semesterentwurfsprojekten gliedern sich in folgende Phasen:
    • Stoffanalyse und themenbezogene Recherche
    • Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch
    • Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
    • Technische Durchdringung der Entwürfe
    • Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen und ggf. im Rahmen der Aufführungen
    • Aufbereitung der künstlerischen Ergebnisse für die Jahresausstellung 2017

    Gast: Projektbegleitende Regie mit Edit Kaldor
    voraussichtlich 4. – 6. 12. 2016

    Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

    Meisterschüler_innenkolloquien regelmäßig nach Absprache

    Literatur ist in der Bibliothek (Semesterapparat Ehnes) zu finden.

Prof. Kattrin Michel
Semesterentwurfsprojekt
M 7 / 11 / 13

  • Theater ohne Menschen
    Theater ohne Menschen, Naturtheater, posthumanistisches Theater – eine Provokation

    Unverzichtbar geglaubte Bestandteile von Theater ausklammern, um andere Bestandteile sichtbarer zu machen wird hier als Methode genutzt. Theatralität spielt im gesellschaftlichen und politischen Leben eine bedeutende Rolle und auch die Entstehung des griechischen Theaters war eng mit Selbstvergewisserung, Repräsentation und Machtdemonstration der Polis verbunden.
    "thèatron" bedeutet Schauplatz und bezeichnete im Aufbau des griechischen Theaters den Zuschauerraum. Theater ist auch ohne Theater(haus) möglich, ohne Sprache, ohne Darsteller_innen – aber was ist Theater ohne Menschen?
    Die zum Thema entstehenden Beiträge werden für das Festival Matter Matters. Stages of Agency erarbeitet und zwischen 19. – 26. 01. 2017 in der HfBK präsentiert.

    Termine:
    Wöchentlich Do und Fr
    Außerdem: 4. – 6. 1. & 19. – 26. 1. Labortheater (Änderungen vorbehalten)

    Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

    Gäste:

    • Projektbegleitende Regie mit Nicolas Grospierre (Genf), Fotograf
      Thema: Modern Forms (“Modern Forms. A Subjective Atlas of Modern Architecture” ist 2016 als Buch erschienen.)
      Homepage: http://www.grospierre.art.pl
      Blog: http://archivemodernarchitecture.tumblr.com
      Voraussichtlich am 15. 12. 2016
    • Irene von Alberti (Berlin), FilmemacherinThema: D'ANNUNZIOS HÖHLE (D 2005, 52 min)
      Am 24. Juni 2002 fand in Gabriele d'Annuzios Villa Cargnacco eine kinematographische Jam-Session statt, in der vier befreundete Kameraleute und Filmemacher_innen (Irene von Alberti, Elfi Mikesch, Klaus Wyborny und Heinz Emigholz) in ihren jeweils sehr spezifischen Stilen die Räume der Villa und ihr Inventar gleichzeitig raumversetzt dokumentierten. Der Film D'Annunzios Höhle ist aus der Fülle des so gewonnenen Materials heraus entstanden. Gabriele d’Annunzio befasste sich 17 Jahre lang mit der Gestaltung des Vittoriale am Gardasee und funktionierte die dort von ihm konfiszierte Villa Heinrich Thodes zu seiner eigenen Kultstätte um.
      Voraussichtlich am 24. 11. 2016

Prof. Kattrin Michel & Mag. Katharina Serles
Projektwoche

  • „(Un)Folding Time & Space. Timeframes, Storyboards und nonlineares Erzählen“
    Labortheater, 10. – 14. 10. 2016
    Workshop mit Studierenden (Regie und Dramaturgie) der Theaterakademie August Everding, München (geleitet von Prof. Kattrin Michel & Katharina Serles)
    Nach dem Vorbild höchst medienreflexiver Comics/Graphic Novels, soll in der Projektwoche Comic auf Theater treffen, dabei neu/anders über verräumlichte Zeit/verzeitlichten Raum nachgedacht und narrative Linearität etwa durch Bild-im-Bild-Konfigurationen, Zeit-Raum-Schichtungen oder -Faltungen aufgebrochen werden. Am Ende sollen/können schließlich (performative) Installationen, (räumliche) Storyboards oder künstlerische Hinterfragungen der (Ent)Faltungen von Raum und Zeit entstehen.
    Ein Reader & Lektüreapparat wird bereitgestellt
    Details siehe Aushang

 

Paul Bauer

  • Modul 9 / 12: CAD, Theatertechnik
    Im Hauptstudium werden die im Grundstudium erlangten CAD-Fähigkeiten weiter vertieft und in Vorträgen theatertechnische Themen behandelt. Darüber hinaus finden Gruppen- und Einzelkonsultationen am Modell statt, um die technischen Anforderungen des spezifischen Entwurfs zu durchdringen und entsprechend auszuarbeiten.
    Mi … 9.00 – 12.30 Uhr, CAD III, TT III, 3. Jahr – und nach Absprache
    Änderungen vorbehalten
    Güntzstraße 34, Raum 332
    Konsultationen nach Absprache
    Persönliche Sprechstunden nach Vereinbarung

Mag. Katharina Serles

  • Workshop für Diplomand_innen
    Auffrischung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, Vermittlung von Lektüre- und Schreibstrategien sowie Training von Präsentationstechniken.
    Termine im November & Januar nach Absprache
    Güntzstraße 34, Raum 232