Kunsttherapie

 

Ziel der KunstTherapie ist die Stärkung der jedem Menschen innewohnenden kreativen Energie, der Selbstheilungskräfte und der Selbstverantwortung. Sie verbindet die Disziplinen der Bildenden Kunst mit therapeutischen Verfahren. KunstTherapie arbeitet vorrangig mit den Ressourcen, den Quellen und Stärken der Menschen, ohne ihren Konflikten auszuweichen. KunstTherapie als niederschwelliges Angebot hilft den Menschen, Ängste, Hoffnungen und Wünsche zu veranschaulichen und mit Hilfe der Gestaltung überraschende Lösungen zu entwickeln. Im klinischen Kontext ist kunsttherapeutische Arbeit inzwischen fester Bestandteil der Therapieangebote und speziell im soziokulturellen, interdisziplinären und interkulturellen Raum gewinnt sie zunehmend an Gewicht.

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  Aktuell

 

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Preview-Veranstaltung zur Diplomausstellung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FreundInnen des Aufbaustudiengangs KunstTherapie,

wir freuen uns, Ihnen die Abschlussausstellung der DiplomandInnen des Aufbaustudiengangs KunstTherapie präsentieren zu können. Wir möchten Sie, Ihre Freunde und Familie herzlich zur Preview-Veranstaltung im Rahmen der Eröffnung der Jahresausstellung der HfBK Dresden einladen (09. .Juli bis 16. Juli 2016).

 

Freitag, den 08. Juli 2016

16 - 18 Uhr

Hauptfoyer im 1. OG

Güntzstr. 34

(Gebäude der Fakultät 2 der HfBK Dresden)

Die Ausstellung umfasst Projektpräsentationen aus den praktischen Tätigkeiten der Studierenden sowohl in klinischen, als auch in verschiedenen sozialen Bereichen. Die kunsttherapeutische Praxis mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen, mit Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, ein Gruppenprojekt in Kooperation mit der Klinik am Weißen Hirsch, Dresden, sowie weitere Einzelprojekte werden anschaulich vermittelt.

Über Ihr Kommen und eine Begegnung bei Sekt und Selters würden wir uns sehr freuen!

Prof. Doris Titze, Tanja Walther, Kerstin Schrems, Sabine Hauptmanns und die DiplomandInnen des Aufbaustdiengangs KunstTherapie

 

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UNTER FAMAS DACH

Band 7 • Innenblicke und Außenblicke

Band 7 aus der Reihe "Die Kunst der Kunst Therapie" mit 48 Seiten und zahlreichen z.T. farbigen Abbildungen. Herausgegeben von Prof. Doris Titze, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Michael Sandstein Verlag Dresden, 2015.

Weithin sichtbar ziert sie die Kuppel der Hochschule für Bildende Künste Dresden: Fama, die geflügelte Göttin des Ruhmes und des Gerüchtes.

Zum 250-jährigen Bestehen der Hochschule stellte sich der Aufbaustudiengang KunstTherapie die Frage: Welcher Geist wirkt aktuell unter Famas Dach? Wie ist das Selbstbild der dort Tätigen? Als Antwort entstand ein interaktiver Resonanzraum: Der Studiengang sammelte persönliche, grafische Blickwinkel und Kommentare der Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen in Form kleiner Zeichnungen. Während der Ausstellung ergänzte die Außenperspektive der BesucherInnen diese Innenschau.

Die Gesamtheit aller grafischen Feedbacks bildete eine detailreiche Momentaufnahme der Hochschule 2014. Die Hochschule ist Austragungsort künstlerischer Aktionen, gleichzeitig ist sie selbst ein permanent neu aufzuführendes Ereignis.

Der Katalog dokumentiert die Ausstellung in der Galerie am Brühl und gewährt einen Einblick in das sich abbildende Spektrum grafischer Strategien. Poetische, ästhetische, humorvolle, ironische, kritische, subversive und sich gegenseitig beeinflussende “Blattwerke“!

Erschienen im Oktober 2015
ISBN 978-3-95498-186-1
Verkaufspreis 13€

 

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WEISSER HIRSCH

Während der gesamten Sommerferien haben Studenten des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der Hochschule für Bildende Künste Dresden mit Patienten des Zentrums für Psychische Gesundheit eine Projektarbeit durchgeführt, die ab dem 28.8.2015 präsentiert werden wird. Auf dem zentralen Klinikgelände (am kleinen Häuschen) sind zwei umfangreiche Mosaikarbeiten zu sehen sowie im Verbindungsmann zwischen Psychiatrie und Psychosomatik gerahmte Arbeiten.

Die Patienten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie hatten die Gelegenheit, nachmittags künstlerisch tätig zu werden und sich mit der Thematik des Weißen Hirsches zu beschäftigen. Es sind ausdrucksstarke Werke entstanden, die das schöpferische Potential der Patienten vermitteln und zugleich zeigen können, wie die KunstTherapie oftmals bisher verborgene Fähigkeiten fördern und begleiten kann. Beeindruckend war, wie die Patienten und die Künstler trotz der sommerlichen Hitze  in einen gemeinsamen Arbeitsprozess gefunden haben, der allen viel Freude bereitet hat.

 

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Symposion: KunstTherapie und Analytische Psychologie im Dialog
12. und 13. Juni 2015