Ausstellung des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der HfBK Dresden im Oktogon der HfBK Dresden, 11. März – 24. April 2011. Kuratiert von Thomas Hellinger.
Die Ausstellung im Oktogon der HfBK Dresden beschäftigt sich mit dem Thema ›Zeichen setzen im Bild‹ auf der Grundlage unterschiedlicher künstlerischer Positionen fassen. Der Untertitel richtet sich assoziativ nach dem Bild ›Versuch über Novalis (eine Linie)‹ von Rune Mields mit den Worten ›Jede Linie ist eine Weltachse.‹ Dieses Bild, das Zeichnung, Zeichen und Schrift exemplarisch verbindet, wird in der Ausstellung gezeigt.
Eine Linie zeichnet, bezeichnet, verzeichnet, erzählt. Sie wird zur Form, zum Bild oder zur Schrift, um Kultur und Geschichte zu erinnern sowie neue Wege zu erschließen. Piktografische und logografische Darstellungen von Begriffen standen stets vor einer phonografischen Wiedergabe der Sprache. In der Bildenden Kunst sind Bilder und Objekte Träger von Zeichen. Bezeichnend benennend und transformierend befassen sich zeitgenössische KünstlerInnen mit Begriffen und Zeichen, mit individuellen wie objektivierenden Piktogrammen.
Mehrere Positionen zeitgenössischer Zeichnung, die den unterschiedlichen Umgang mit Figur, Struktur und Schrift zeigen, sind neben Bildern zu sehen, die sich mit Schrift, Zeichen und Textfragmenten auseinandersetzen. Gezeichnete Bilder zeigen im Film ihren Entstehungsprozess und Zeichen werden in Bewegung gesetzt, um im zeitlichen Ablauf eine Erzählstruktur zu entwickeln. In Raum greifenden Installationen erfahren Zeichnung und Zeichen, aus ihrem gewohnten Zusammenhang herausgelöst, eine neue Dimension.
Abschlussausstellung von AbsolventInnen des Aufbaustudiengangs KunstTherapie vom 17.07. bis 29.07.2010 in der Galerie Brühlsche Terasse der HfBK Dresden.
Im Zentrum dieser Ausstellung steht die Frage "Was ist KunstTherapie?". Dieser Fragestellung wird an verschiedenen Stationen der Ausstellung unter unterschiedlichen Aspekten nachgegangen. Im räumlichen Zentrum der Ausstellung liegt die zentrale Frage in einzelnen Lettern auf dem Boden, umgeben von einem Kreis aus würfelförmigen Sitzgelegenheiten. Diese enthalten Audiogeräte mit Köpfhörern auf denen Antworten zu der Frage "Was ist KunstTherapie?" von unterschiedlichsten Menschen abgespielt werden. Von dem zentralen Kreis führt ein farbiges Leitsystem zu den verschiedenen Stationen: Theorie, Methoden, Projekte, Praktikum, Prozess, Patientenbilder, Weg, Material. Mit den Themen wird an den einzelnen Stationen unterschiedlich umgegangen. So gibt es Infografiken, Fotografien, Originale, Videos, Interviews, Bücher und Publikationen, erklärende Texte und zu eigenen Assoziationen anregende Objekte und Installationen.