Internationale Kooperationen

 

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Korea - Seoul - Dongguk University - Graduate School of Culture and Fine Arts

Austausch Prof. Doris Titze, Aufbaustudiengang KunstTherapie der HfBK Dresden und Prof. Dr. Jeong Ae Kim, Dongguk University, Seoul/ Korea

Kooperation zwischen dem Aufbaustudiengang KunstTherapie, HfBK Dresden, der Dongguk University Korea - Graduate School of Culture and Fine Arts, Seoul/ Korea und der 'Korea Integrated Arttherapy Association' Seoul/ Korea sowie einer Einladung des Kunsttherapieverbandes KATA, Daegu/ Korea  

Zwischen 2004 und 2015 fand ein mehrmaliger Austausch zwischen koreanischen und deutschen KunsttherapiestudentInnen statt, sowie Vorträge in Seoul, Kyung-ju und Dresden. Der Austausch bestand hauptsächlich zwischen der HfBK Dresden und der Dongguk-University Seoul, einer der wenigen Universitäten in Korea mit buddhistischen Wurzeln, sowie einer Einladung des koreanischen Kunsttherapieverbandes KATA, zu dessen 23. International Conference bzw. 30-jährigem Bestehen. Zwischen der Dongguk University in Seoul und dem Aufbaustudiengang KunstTherapie der HfBK Dresden besteht eine unterzeichnete Kooperation zur weiterführenden interkulturellen Forschung. 

  • 2004 hielt Prof. Dr. Jeong Ae Kim den Vortrag’: ’Lotte, was machst du in Seoul?’ auf dem damaligen Kongress ’Die Kunst der Kunst Therapie’ des Aufbaustudiengangs KunstTherapie im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

  • 2007 folgte Prof. Doris Titze der Einladung der Dongguk-University in Seoul mit dem Vortrag ’Wir selbst sind der Ort unserer Bilder’ sowie einem Workshop zum Thema Linie (Impulsverlauf, Resonanzbild, Formanalytisches Spiegelbild).

Im Februar 2005, Juni 2007 und Januar 2015 begegneten sich im Aufbaustudiengang KunstTherapie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Kunsttherapie-StudentInnen aus Südkorea und Deutschland: 

  • 2005 Besuch koreanischer Studenten in Dresden, ’Wandlung ohne Verstellung’: Workshop mit 12 deutschen und 15 koreanischen Kunsttherapiestudentinnen, geleitet von Christian Bohdal. Möglichkeiten und Phänomene der Wandlung mit Hilfe von Baseler Ganzmasken. Teilnahme am gemeinsamen Unterricht von Prof. Doris Titze und Prof. Dr. Jeong Ae Kim. (siehe Bildergalerie)

  • 2007 fand der Austausch angehender koreanischer und deutscher KunsttherapeutInnen ausschließlich durch die Professorinnen Kim und Titze statt: ’Begegnung im Portrait’ (Portrait, Resonanzbild, formanalytisches Spiegelbild), sowie mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen. Es wurden gemeinsam fremde und vertraute nonverbale Kommunikationswege untersucht. (siehe Bildergalerie)

  • 2015 kamen 19 koreanische KunsttherapiestudentInnen sowie die begleitende Professorin, Prof. Dr. Jeong Ae Kim, zu einem intensiven gemeinsamen Workshop zu uns.  Der Unterricht von Prof. Doris Titze beinhaltete die (rezeptive und gegenseitige) Arbeit mit Portraits, sowie die Resonanzbildmethode zum Thema ’fremd – vertraut’. Dazu lehrte an zwei Tagen Prof. Klara Schattmayer-Bolle das ’Begleitende Malen’ (Theorie und Praxis). Dr. med. Christian Mayer erarbeitete mit den von ihm entwickelten ’Fokuskarten’ Lösungswege im Bild  – und brachte 40 Karten-Sets seines Buches mit. (siehe Bildergalerie)

Prof. Kim informierte mittels des Vortrags ’Kunsttherapie im Morgenland’ über die aktuelle Qualität der Kunsttherapie in Korea. Der gemeinsame Besuch des Historischen Grünen Gewölbes und ein gemeinsames Essen beschloss die Tage; der Sonntag enthielt noch eine Matinee in der Semperoper für die koreanischen Gäste. Die koreanischen Studentinnen Kyung Hee Jung und Sun Young Chon des Aufbaustudiengangs KunstTherapie in Dresden unterstützten – neben Prof. Dr. Kim selbst – die einzelnen interkulturellen Gespräche durch ihre mündliche und schriftliche Übersetzungsleistung.

 

2015: Ansichten des Besuchs Studierender der Dongguk University Seoul im Aufbaustudiengang Kunsttherapie der HfBK Dresden

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Rybnik - Polen

RÜCKBLICK - RYBNIK 2010



Vortrag und Workshop

Die erste Reise nach Rybnik stand zunächst unter einem großen Fragezeichen: Die Flut in Polen war auf ihrem Höchststand. Doch die Züge fuhren und Rybnik war verschont geblieben.

Die Workshops, ursprünglich auf vier unterschiedliche Teilnehmerkreise angelegt, wandelten sich zu zwei Gruppen, die nun durchmischt waren: PatientInnen, SchülerInnen, ErzieherInnen, TherapeutInnen, SeniorInnen – jeweils 30 an den zwei Tagen. Es machte den Austausch lebendig: Offenheit und Experimentierfreude, Konzentration und Wissbegierde sowie viel Humor zeichneten die TeilnehmerInnen aus und machte den Austausch auch für mich selbst spannend und lehrreich. Wir arbeiteten nach dem Vortrag mit insgesamt drei kunsttherapeutischen Übungen: rezeptive Bildarbeit (nach künstlerischen Portraitvorlagen), Resonanzbilder (nach Gisela Schmeer) und die sequenzielle Arbeit mit Transparentpapieren. Ich war sehr berührt von der Frische und Fülle der kunsttherapeutischen Lösungen! 

Sehr eindrucksvoll blieb die Führung durch die Psychiatrie-Anlage: Das KunstTherapie-Atelier von Danuta Musiol in einer sehr warmherzigen Atmosphäre war gefüllt mit ausdrucksstarken Bildern. Noch reichhaltiger bestückt war die Galerie von Andrzej Obuchowicz, dessen Bilder und Objekte – zs. mit vielen Dokumenten und Auszeichnungen – eine nachhaltige, anspruchsvolle und engagierte Arbeit bezeugten. Dieser langjährigen Arbeit von Andrzej Obuchowicz gebührt große Achtung und Anerkennung! Ein großer Dank geht an Maria Budny-Malczewska für ihre engagierte Initiative, Organisation und Ausstellung der Arbeiten sowie ihre herzliche Betreuung – und an Grzegorz Niwa, ohne dessen sensible, sorgfältige und kompetente Übersetzung weder Vorträge noch Workshops möglich gewesen wären.

Prof. Doris Titze

 

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RÜCKBLICK - RYBNIK 2013

Die TeilnehmerInnen des Workshops erhielten neben zwei Vorträgen zur KunstTherapie Dresden Einblicke in zwei kunsttherapeutische Methoden: In die Transparentpapiermethode ’Formanalytisches Spiegelbild’, die in Partnerarbeit einen Konflikt zeichnend zu lösen versucht. In den ’Impulsverlauf’, der aus dem Bewegungsmodus heraus eine lineare Sequenz entwickelt. Beide Zeichnungsfolgen mündeten jeweils in ein größeres, farbiges Bild, und alle entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden interessiert miteinander angesehen. Dank der sehr einfühlsamen und kompetenten Übersetzung von Grzegorz Niwa entstand ein hoher persönlicher Austausch, den auch die KunstTherapie-Studentinnen aus Dresden engagiert begleiteten.

Die zwei weiteren Workshops führten die Bildthemen der einzelnen Teilnehmer fort und betonten in einer sehr erfreulichen Kontinuität die begonnenen fachlichen Themen: Aleksander Ostrowski vertiefte die Bedeutung der Zeichnung, die Therapeutinnen des Szpitala Psychitarycznego die schöpferische Arbeit mit den PatientInnen. Als Dresdner Gäste danken wir allen TeilnehmerInnen sehr herzlich für den höchst offenen, herzlichen, reichhaltigen und engagierten Austausch, der für uns menschlich wie fachlich sehr kostbar war; ein großes Dankeschön vor allem an Maria Budny-Malczewska und Grzegorz Niwa!

Prof. Doris Titze mit Katharina Bernstein, Daria Bogulyobova-Kusznetsova, Sabine Hauptmanns und Alwina Heinz

 

 

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  • Foto Gabriela Habrom-Rokosz
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  • Foto1 Gabriela Habrom-Rokosz

 

 

RÜCKBLICK - RYBNIK 2014

»ZNAK PLASTYCZNY jako KOMUNIKAT« Plastisches Zeichen als Kommunikationsmittel

 Der erste Tag begann mit Vorträgen und Diskussionen zu Innen- und Außenräumen im realen wie übertragenen Sinne: Prof. Doris Titze („Innere und äußere Bilder in der Kunsttherapie“), Thomas Hellinger („Bildraum, Fragment und Architektur“) und Christiane Oppermann („Spielräume: Raumforschungsprojekt Hannover die Potenziale künstlerisch-therapeutischer Projektarbeit“) Im Vordergrund der sich anschließenden drei Workshoptage in unterschiedlichen Institutionen, angeleitet von Studenten des Aufbaustudienganges, stand die rezeptive Bildarbeit nach künstlerischen Portraitvorlagen (Katharina Bernstein, Daria Bogulyobova-Kusznetsova, Franziska Freckmann, Sabine Hauptmanns, Elke Schindler, Franziska Schönfeld. Von polnischer Seite aus wurden die Workshops geleitet von Daniela Kantor, Sabina Szkatula, Luizia Graczarek, Zofia Wojciechowska-Maslowska, und Malgorzae Ryshka,Der letzte Tag war Vorträgen polnischer integrativer Arbeit auf architektonischem wie psychiatrischem Gebiet gewidmet: Andrzej Obuchowicz, Maciej Kodzis sowie das Architekturprojekt TOProjekt w Rybniku. Kuratorin und Kurator wie bisher: Maria Budny-Malczewska und Grzegorz Niwa. DANKE!

Workshop 1 // Szpitala Psychitarycznego, Psychiatrie Rybnik

Workshop 2 // Kommunales Pflegeheim Rybnik

Workshop 3 // Förderschule

 

 

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