Lehrende und Lehrinhalte

 

 

Professorin/ Leitung des Studiengangs

Prof. Doris Titze

 

HonorarprofessorInnen des Studiengangs

HonorarprofessorInnen

 

MitarbeiterInnen des Studiengangs

MitarbeiterInnen

 

Externe DozentInnen

Externe DozentInnen

 

 

FACHTHEORETISCHE GRUNDLAGEN:

 

Prof. Dr. med. Kerstin Weidner und Mitarbeiter • Psychosomatik

Vorlesungsreihe und Tutorium in Kooperation mit dem Fachbereich Psychologie der TU Dresden. Krankheitsbilder / Psychosomatik – Falldarstellung

 

Prof. Dr. Ralf T. Vogel • Einführung in die Psychoanalyse

mit den Schwerpunkten Entwicklungspsychologie und Forschungsmethoden

Das Seminar behandelt die Entwicklungslinien der Psychoanalyse bis hin zu den modernen Modellen. Dabei soll der Entwicklungspsychologie ein besonderes Augenmerk gelten. Ziel ist ein erster anwendungsorientierter tiefenpsychologischer Wissensfundus, auf den in der therapeutischen Arbeit zurückgegriffen werden kann.

Das Seminar zeigt weiterhin verschiedene, für die Kunsttherapie relevante Forschungsmethoden auf und führt in deren Anwendung ein. Besondere Beachtung erfährt dabei die Tiefenhermeneutik. Sie wird an einem praktischen Beispiel eingeübt.

Ausgehend von praktischen Behandlungsfällen der Studierenden werden die kennengelernten psychoanalytischen Theorien angewandt und praktisch erprobt. 


Dipl.- Psych. Katja Pieper • Psychische Störungen

Ein theoretischer Überblick über verschiedene psychische Störungen und deren Einordung in die gängigen Diagnosesysteme wird durch Fallvideos und Schilderungen aus der Praxis ergänzt. Gemeinsam wird störungsspezifisch angemessenes Therapeutenverhalten erarbeitet.

Torsten Hoke • Entwicklungspsychologie • Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Menschliche Entwicklung und Entwicklungsaufgaben, Adoleszenz und Identität, Partnerschaft, Elternschaft, Familie, höheres Erwachsenenalter (Entwicklungsaufgaben), die zeichnerische Entwicklung des Menschen (entwicklungspsychologische Bezüge), Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen, Projektive Verfahren,  Spieltheorien/ Spieltherapie/ Spielen innerhalb der Kunsttherapie, Besonderheiten der Gruppenpsychotherapie, Methodik der Bildbesprechung, spezielle kunsttherapeutische Techniken (rezeptive Kunsttherapie, LandArt - Natur- und Kunsterfahrung), Dokumentation von Therapieverläufen, EigenPrävention in der psychotherapeutische Arbeit, Überblick über die Fachbereiche der Psychologie.

 

ALLGEMEINE METHODENLEHRE:

 

Prof. Doris Titze • Formanalytische KunstTherapie

Der übergeordnete Gedanke Formanalytischer KunstTherapie wird als Grundlage des Unterrichts fortlaufend die einzelnen Seminare begleiten und verschiedene therapeutische Ansätze innerhalb der Bildarbeit verknüpfen. Erprobt werden bildnerische Interventionen, d.h. therapeutische Impulse mit formalen Mitteln innerhalb der bildnerischen Arbeit. Fragen der Gesprächführung (Bildeinstieg), die Ressourcen-, Handlungs- und Lösungsorientierung sowie die Positionen von TherapeutIn, KlientIn und SupervisorIn sind aufbauend Gegenstand aller Semester, ebenso die Frage der Analogie und Differenzierung künstlerischer und therapeutischer Prozesse. Die Übungen mit eigenen Bildern enthalten sowohl Selbsterfahrungsanteile als auch theoretische Ansätze.

Claudia Burgardt • Allgemeine Methodenlehre

Kunsttherapeutische Basismethoden: Einführung in die kunsttherapeutische Arbeit mit Traumapatienten und -patientinnen im psychiatrischen Kontext.

 

SPEZIFISCHE METHODENLEHRE:

 

Prof. Dr. med. Gisela Schmeer • Spezifische Methodenlehre


Seminare mit Schwerpunkt auf psychoanalytisch-systemischer Kunsttherapie mit hohem kunsttherapeutischen Selbsterfahrungsanteil und theoretischer wie praktischer Einführung in verschiedene kunsttherapeutische Methoden, wie z.B. die Resonanzbildmethode.

Prof. Dr. Stefan Reichelt • Spezifische Methodenlehre


Grundzüge einer kunsttherapeutisch fundierten Traumatherapie für das Kindes- und Jugendalter: Weil Traumata überwiegend bildbezogen erinnert werden, visuelle Medien analoge Abrufreize bereitstellen und Kinder im bildnerischen Ausdruck geübt sind, haben kunsttherapeutische Konzepte für diese Altersgruppe große Bedeutung. Anhand klinischer Prozessmaterialien und einer anwendungsbezogen Übung macht das Seminar mit typischen Folgestörungen, Aspekten der Prozesssteuerung und unterschiedlichen Interventionsstrategien vertraut. Nicht zuletzt gilt es, Sensibilität für die fachlichen wie persönlichen Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit der Destruktivität traumatischer Ereignisse zu entwickeln.

Prof. Klara Schattmayer-Bolle • Spezifische Methodenlehre

Begleitendes Malen: In diesem Seminar wird die von Helena Schrode entwickelte Technik des Begleitenden Malens ausprobiert. Beim gleichzeitigen Gestalten auf je einem Papiergrund  und in einem Abstand, der dem Bedürfnis des zu begleitenden Patienten entspricht, gestaltet der Therapeut sein Bild, das in Beziehung zum Patienten steht. Somit wird der Kunsttherapeut zum handelnden Gegenüber. Beide Bilder werden in Bezug auf die therapeutische Situation reflektiert. Als theoretische Grundlage dienen moderne Konzepte der Beziehungsgestaltung (Übertragung, Gegenübertragung) und die die Übersetzung von Winnicotts Begrifflichkeiten des Übergangsraumes.

Prof. Flora Gräfin von Spreti • Spezifische Methodenlehre


Krisenintervention: Welche Behandlungsmöglichkeiten bietet die KunstTherapie in einer akuten Krise? Ist die Therapie mit bildnerischen Medien geeignet, in bedrohlichen und ausweglos erscheinenden Lebenssituationen, stabilisierende Ressourcen zu aktivieren und damit von aktueller Problematik zu entlasten? Ist KunstTherapie z.B. auch in psychotischen oder suizidalen Krisen wirksam? Diesen Fragestellungen gehen wir in dem Seminar nach und vertiefen durch Theorie und behandlungstechnische Praxis das Verständnis für die auslösenden Faktoren und das Erscheinungsbild einer schweren Krise. Fallbeispiele und Bilderreihen sowie eingestreute Selbsterfahrungssequenzen bringen den StudentInnen die Möglichkeiten und Grenzen der kunsttherapeutischen Krisenintervention nahe. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Einüben krisenwirksamer bildnerischer und verbaler Interventionen.

Dr. Marianne Eberhard-Kaechele • Spezifische Methodenlehre


Tanztherapie und Bewegungsdiagnostik: Ausgewählte Elemente der Tanztherapeutischen Diagnostik und Methodik für die Anwendung in der kunsttherapeutischen Praxis. In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundprinzipien der Tanztherapie. Es werden diagnostische und methodische Techniken praxisnah vermittelt, die sich besonders in der therapeutischen Arbeit mit bildender Kunst eignen. Dazu gehören: Kestenberg Movement Profile - ein tiefenpsychologisches / phänomenologisches Diagnostik-Instrument, Intermedialer Transfer von bildnerischen Verfahren in Bewegung und umgekehrt, Arbeit mit konzeptueller Metapher in der Bewegung und im Bild, nach der aktuellen Embodimenttheorie.

Ioana Hüttner • Spezifische Methodenlehre


Gestalttherapie und die Kunst des Gestaltabschließens: Das Seminar ist der Begegnung zwischen der Getsalttherapie und der KunstTherapie gewidmet. Die Gestalttherapie verbindet in aufregender Weise den phänomenologischen Blick mit den kreativen Prozessen vor dem Hintergrund der Freude am Da-Sein. Die Getsalttherape baut auf die Schulung der Wahrnehmung, auf die paradoxe Theorie der Veränderung und auf die durch schöpferische Indifferenz ermöglichte Integration von Polaritäten. Durch das Abschließen von noch offenen Gestalten können die Menschen ihr Leben würdigen, besser verstehen und wählen, was ihnen von Bedeutung erscheint. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den kunsttherapeutischen Möglichkeiten in und mit der "Gestalt".

Dipl.-Psych. Marion Wendlandt-Baumeister • Spezifische Methodenlehre

Kunsttherapie mit geflüchteten Menschen: Wer kunsttherapeutisch mit geflüchteten Menschen arbeitet, benötigt besondere Kompetenzen, um den spezifischen Anforderungen dieses Arbeitsfeldes gerecht werden zu können. Dazu gehören interkulturelle Kompetenzen, Kenntnisse über kunsttherapeutische Ansätze und Vorgehensweisen in der Traumatherapie sowie Flexibilität im Umgang mit ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen. Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die Auseinandersetzung mit methodischen Aspekten und wie sie in der kunsttherapeutischen Arbeit realisiert werden können.

Gesprächsführung in der Kunsttherapie: Da in der Kunsttherapie nicht nur bildtherapeutisch gestaltet, sondern auch gesprochen wird, befassen wir uns in diesem Seminar mit der Frage, wie der therapeutische Dialog gelingen kann. Trainingseinheiten zu grundlegenden Kompetenzen der Gesprächsführung stehen hier im Wechsel mit Übungen zu den ‚Zauberworten’ einer gelingenden Verständigung, auch der interkulturellen, nämlich: Zuhören, Offenheit, Empathie sowie Selbstreflexion der eigenen Prägungen und Haltungen.

Prof. Dr. Norbert Groddeck • Spezifische Methodenlehre

KunstTherapie und der Focusing-Prozess: KunstTherapie ist eine sehr effektive Variante psychotherapeutischer Hilfe; speziell wenn sie von einem klient- oder person-zentrierten Ansatz aus angeboten wird und dem Klienten in einem deutungs- und bewertungsfreien Raum hilft, sich selbst und sein Leben in seiner Einmaligkeit deutlicher wahrzunehmen und besser zu verstehen. Die Focusing-Methode von Eugen Gendlin ist hervorragend geeignet, diesen Prozess der Selbstwahrnehmung und Selbstaktualisierung zu fördern, weil sie phänomenologisch das köperliche Spüren in diesen Prozess integriert. Klientzentrierte KunstTherapie unterstellt dem leidenden Menschen die Fähigkeit zum kreativen und gestalterischen Ausdruck seines Leidens, und dass in dem dargestellten und gestalteten "Leid" auch die Ansätze und Spuren einer "Lösung", "Bewältigung", "Heilung" etc. enthalten sind, die in der Gestaltung in gewisser Weise bereits offen liegen.

Christina Beifuss • Spezifische Methodenlehre


Plastisches Arbeiten in der Kunsttherapie bietet besondere Möglichkeiten. Insbesondere die Arbeit mit Ton fördert durch das haptische Erleben die sinnliche Wahrnehmung und macht ihn dadurch sehr gut therapeutisch nutzbar. Anhand von eigenen Übungen werden unterschiedliche Methoden des Arbeitens mit Ton vorgestellt. Auch andere plastischen Materialien werden erprobt und auf ihr therapeutisches Potenzial hin untersucht.

Dr. Christian Mayer • Forschung und Praxis in der KunstTherapie


In der eigenen Praxis müssen Kunsttherapeuten diagnostische und prognostische Erwägungenoft allein anstellen. Christian Mayer zeigt auf, wie sich der diagnostische Prozess mittels spontan gezeichneter Skizzen erheblich vereinfachen und visualisieren lässt. Mittels Abstraktion wird der zugrunde liegende Konflikt oft unmittelbar deutlich, womit sich auch leicht eine Beziehung zu den aktuell gültigen Diagnoseschlüsseln herstellen lässt. Mit der Skizzentechnik erscheint dabei die klinische Diagnose als ein Muster, das sich seit der Kindheit in Variationen wiederholt. In seiner visuellen Form bietet es eine Basis um daraus in Gruppenarbeit Lösungen und Auswege zu finden.

Stefanie Giersch • Innere und äußere Bilder


In dieser Veranstaltung wird die Bildwelt, die uns umgibt, mit jener, die wir selbst erschaffen in ein Verhältnis gesetzt und Gemeinsamkeiten zwischen bewusst gestalteten, medial existierenden Bildern und frei gestalteten Bildern aus kunsttherapeutischem Kontext untersucht sowie eine Einführung in die wissenschaftliche Arbeit gegeben.

Kerstin Schrems • Reflexion und Positionierung

Die Veranstaltungen umfassen die Einführung und Begleitung der kunsttherapeutischen Praktika, Projekte und Präsentationen der Studierenden. Die Reflexion und der Austausch über die spezifischen kunsttherapeutischen Praxisfelder und -erfahrungen im Bezug auf den eigenen individuellen Arbeitsansatz und die therapeutische Haltung stehen im Vordergrund. Des Weiteren erfolgt die wissenschaftliche Grundlagenvermittlung sowie die Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten.

 

KÜNSTLERISCHE VERTIEFUNG:

Prof. Klaus Vogel • Ausstellungswesen


Für KünstlerInnen und vielleicht besonders für KunstherapeutInnen ist die Frage nach dem Menschenbild, das dem künstlerischen Schaffen zugrunde liegt, ganz essentiell. Doch dies gilt auch für viele Museen, und vielleicht besonders für das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Wie wird, gerade in der Moderne, ein bestimmtes Menschenbild vermittelt – mit bewussten künstlerischen und wissenschaftlichen Mitteln? Wie werden Fragen der gegenwärtigen Zivilisation im Wissenszeitalter in Ausstellungen, wie z. B. den aktuellen Sonderausstellungen des Deutschen Hygiene-Museums, vermittelt? Wie finden wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen künstlerische Ausdrucksformen und sinnliche Gestalt?

 

SUPERVISION UND BERUFSBILD:

Hedda Spürck-Wagner • Supervision und Coaching


Supervision des studienbegleitenden Praktikums: Supervision als Instrumentaium zur Entwicklung und Achtung von Professionalität , Rolle und Haltung. Annäherung an das Thema in kleineren Gruppen für die Erfahrbarkeit von realen und gedanklichen Räumen zur Reflexion.

Prof. Doris Titze • Fachsupervision

Vermittelt werden allg. Kriterien kunsttherapeutischer Arbeit, formanalytische Kriterien sowie die Lösungs- und Ressourcenorientierung anhand von Beispielen aus der Praxis. Die Erfahrung der verschiedenen Gruppenteilnehmer einbeziehend hilft die Supervision, ein künstlerisch-therapeutisches Selbstverständnis zu entwickeln Die projektiven Anteile der therapeutischen Beziehung werden in der Supervision ebenso angesehen wie die verschiedenen kunsttherapeutischen Interventionen.

Christian Hamberger, Manuela Kahle • Berufsfeld


Berufsfeld und Einführung in berufspolitische Aspekte: In diesem Seminarsolen aktuelle Fragen der StudentInnen zum Berufsfeld und dem Übergang vom Studium in das Berufsleben alltags- und praxisnah geklärt und diskutiert werden.

Praxisfelder

Die Praxisfelder der KunstTherapie gewähren anhand von praktischen Beispielen Einblick in die verschiedenen Bereiche in denen KunstTherapeuten tätig sind.

• Jörg Frey   (Demenz)

• Alfred Haberkorn   (JVA)

• Jacqueline Hamann   (Theater, Projekte)

• Heike Herzog   (Psychosomatik)

• Anett Jörß   (Essstörungen)

• Manuela Kahle   (Projekte, Kinder)

• Susanne Koch   (JVA)

• Carolyn Krüger   (Traumatherapie, Interkulturalität)

• Nadja Mirring   (Traumatherapie)

• Katrin Neumann   (Autismus)

• Simone Orb   (Autismus)

• Juliana Ortiz   (Onkologie)

• Ute Rokyta   (Traumatherapie, Interkulturalität)

• Dietmar Selig   (Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie)

• Stefanie Tappe   (Psychiatrie, Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie)

• Uta Zimmer   (Onkologie)