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RoRo-Prohlis

RoRo-Prohlis ist ein Kunstprojekt des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der HfBK Dresden in Kooperation mit dem Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und dem freischaffenden Künstler Thomas Hellinger. Das Projekt realisierten die Studierenden des Aufbaustudienganges KunstTherapie der HfBK Dresden.

Zum Zwecke der Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes in der Weintraubenstraße ist das Romain Rolland Gymnasium vorrübergehend in das Erich-Wustmann-Gymnasium in Prohlis umgezogen. Mit der Absicht den  SchülerInnen das Ankommen und den Einstieg ins neue Schulgebäude zu erleichtern, haben Studentinnen des Aufbaustudiengangs KunstTherapie mit allen SchülerInnen des RoRo-Gymnasiums unter Leitung des Künstlers Thomas Hellinger architektonische Elemente  aus dem alten Schulgebäude aufgenommen mit der Frage "Was nehmen wir mit?" und künstlerisch auf das neue Gebäude übertragen.

Das Stempelprojekt: Ausgehend von der Kassettendecke der Aula im alten Gebäude hat ein Teil der SchülerInnen Druckstöcke gestaltet. Die auf Papier gedruckten persönlichen Motive sind an Decken und Wänden des neuen Standortes angebracht.

Das Fensterprojekt: Unterschiedliche Fensterformen und deren Gliederungen im alten Gebäude bilden die Grundlage für systematisch um verschiedene Türen des neuen Gebäudes angeordnete Bilder. Die unterschiedlich geformten Papierflächen sind nach eigenen Vorstellungen der SchülerInnen gestaltet.

Das Rahmenprojekt: Mittels individuell gestalteter Keilrahmen wurden Personen und Situationen im alten Gebäude in Blick genommen und fotografiert. Die fixierten Erinnerungen erscheinen nun am neuen Ort. Die kreativ bearbeiteten Rahmen sind raumgreifend montiert und ermöglichen neue Durchblicke.

Das Schriftprojekt: Über die Architektur hinaus ist Schuel ein sozialer und mentaler Raum. SchülerInnen der 10. und 11. Klassen haben unterschiedliche Textbeiträge, die ihnen in diesem Kontext wichtig erschienen, gesammelt und gestaltet. An den Fenstern zweier Innenhöfe bildet sich der mit Klebefolie kreierte "Raum für Schulgeistiges" ab.

 

Bilder vom Projekt 

   

  • Roro Polis-außen-1
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Wir sind schon da. Ein Körper-Bild-Projekt

Fast alle SchülerInnen des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden beteiligten sich an dem außergewöhnlichen Projekt "Wir sind schon da", einem Kunstprojekt des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der HfBK Dresden in Kooperation mit dem Evangelischen Kreuzgymnasium Dresden und dem freischaffenden Künstler Thomas Hellinger. Das Projekt realisierten 17 ausgebildete KünstlerInnen, die sich im Aufbaustudium für einen kunsttherapeutischen Beruf weiter qualifizierten.

Anlass war die Sanierung des Evangelischen Kreuzgymnasiums und der bevorstehende, temporäre Umzug in ein fremdes, abgewohntes Schulgebäude. Bei einem Umzug müssen nicht nur organisatorische und logistische Hürden überwunden werden. Mit dem Verlassen eines alten Hauses, das vielleicht renovierungsbedürftig war, aber Struktur und Sicherheit vermittelte, lässt man etwas zurück, gibt etwas auf. Dass man auch etwas bekommt, ist nicht gleich auf Anhieb zu erkennen. Hier setzt das Projekt an und es arbeitet mit Mitteln der Kunst und Methoden der Kunsttherapie.

Von jedem Schüler wurde im Rahmen des Projektes ein lebensgroßes Körperbild gestaltet. Dies wurde nach einer Körperumrisszeichnung frei ausgearbeitet. Wichtig war, dass alle sich so gestalteten, wie sie sich im neuen Gebäude begrüßen mochten. Die Schüler sollten sich mit ihrer Ankunft im neuen Gebäude und mit der Frage auseinandersetzen: "Wie möchte ich mir dort begegnen?".

Ein weiterführendes Ziel des Projektes war die künstlerische Ausgestaltung des renovierungbedürftigen und noch fremden Interimsgebäudes, das zum Umzug einladend wirken sollte. Noch bevor die Widrigkeiten des Umziehens begannen, statteten die SchülerInnen des Kreuzgymnasiums ihr Übergangsquartier mit Wandbildern bestehend aus ihren Körperbildern aus.

Die Chance, ein altes Gebäude, vom Kreuzgymnasium zwischensaniert, nach eigenen Vorstellungen umzugestalten, ohne an die üblichen strengen Auflagen für öffentliche Gebäude gebunden zu sein, gab der Idee eine weitere Dynamik. Dabei war es wichtig allen SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, einen individuellen Beitrag zur Gestaltung leisten zu können. So konnten sie mit dem eigentlich ungeliebten Ereignis des Umzugs aktiv und kreativ umgehen, anstatt es passiv und leidend zu erwarten.

 

Bilder vom Projekt

   

  • Wir-sind-schon-da-Körperbilder-1
  • Wir-sind-schon-da-Körperbilder-2
  • Wir-sind-schon-da-Körperbilder-3
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  • Wir-sind-schon-da-Portraits-1
  • Wir-sind-schon-da-Portraits-2
  • Wir-sind-schon-da-Portraits-3
  • Wir-sind-schon-da-Portraits-4