Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut

Zum Studiengang

Die Arbeit an unwiederbringlichen Kunstwerken fordert die wissenschaftliche und praktische Kompetenz von Restauratorinnen und Restauratoren immer wieder aufs Neue. Das Studium der Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bereitet durch sein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes und gleichzeitig sehr praxisorientiertes Lehrangebot optimal auf diese Herausforderungen vor.

Der Studiengang Restaurierung gewinnt seine europaweite Attraktivität durch ein innovatives Studienprogramm und für Forschung und Lehre modern ausgestattete Ateliers und Labore.

Die Neustrukturierung des Lehrprogrammes im Kontext des Bologna-Prozesses hat das Studienprofil weiter geschärft. Das Studium trägt bewährten Elementen der Ausbildung Rechnung und entwickelt sie konsequent weiter. Das grundständige fünfjährige Studium entspricht auch den Forderungen der europäischen Fachorganisationen E.C.C.O. und ENCoRE und führt weiterhin direkt zum Diplom, das dem Masterabschluss gleichwertig ist.

In drei Fachklassen werden Spezialisierungen auf dem Gebiet der Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung angeboten:

» Wandmalerei und Architekturfarbigkeit

» Malerei auf mobilen Bildträgern

» Bildwerke und Raumausstattungen

Die Lehrgebiete Kunsttechnologie und Naturwissenschaftliche Grundlagen sind für Studierende aller drei Fachklassen zuständig. Zusammen mit ergänzenden Nebenfächern berücksichtigt das Studienangebot alle beruflichen Anforderungen der Arbeitswelt der Museen und der Denkmalpflege.

Fünf Professoren verschiedener Fachrichtungen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozenten betreuen die Studierenden in kleinen Arbeitsgruppen. Deutschlandweite und internationale Vernetzung in Lehre und Forschung gewährleistet die intensive Zusammenarbeit mit Museen, Denkmalpflege-Institutionen und Hochschulen.

Das Dresdener Studienprogramm basiert auf zwei Säulen:

• Das Studium reagiert auf die ständig wachsenden Anforderungen des Restauratorenberufes durch ein wissenschaftlich ausgerichtetes Fächerspektrum. Neben den Kernfächern der Konservierungswissenschaft und der Kunsttechnologie werden fachbezogen natur- und kunstwissenschaftliche Grundlagen gelehrt. Besonderer Akzent liegt auf der Befähigung zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Berufsfeld des Restaurators.

• Die zweite Säule des Studiums ist die praktische Lehre der Untersuchung, Konservierung und Restaurierung an originalen Kunstwerken. Externe Praktika, Sommerschulen und andere Projekte vor Ort unter stützen die Atelierausbildung in der Hochschule.

Diese Dualität der wissenschaftlichen und praktischen Kompetenz ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs einen hervorragenden Start in das Berufsleben. Sie sind deutschlandweit und international in Museen, der Denkmalpflege und freiberuflich tätig.

Seit 2000 besteht an der Hochschule die Möglichkeit der Promotion auf dem Gebiet der Kunsttechnologie und der Konservierungswissenschaften. Dabei bietet sich die Gelegenheit der Mitwirkung in Forschungsprojekten des Studiengangs.