Kostümgestaltung

Mit dem Studium zum Kostümgestalter sollen die Studierenden im Verlauf von acht Semestern befähigt werden, Kostümentwürfe für Tanz-, Musik- und Sprechtheater sowie für Film- und Fernsehproduktionen in ihrem dramaturgischen Zusammenhang zu analysieren und eigenständig gestaltend umzusetzen.

Diese sensible Arbeit erfordert ein hohes Maß an Kreativität, künstlerischem Einfühlungsvermögen sowie Sicherheit im Umgang mit Stilepochen und Kulturgeschichte im allgemeinen. Die richtige Balance zwischen eigenem interpretatorischen Anspruch und der Anforderung, eine vorgegebene bildnerische Aufgabe umzusetzen, bestimmen Reiz und Schwierigkeit dieses herausfordernden Berufes gleichermaßen.
Die Fähigkeit zur materiell-technischen, organisatorischen und finanziellen Planung des jeweiligen Vorhabens ist eine weitere wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten.
Die genannten Qualitäten werden in sukzessive aufbauenden Studieninhalten von Grundstudium, Hauptstudium, Praktikum und Diplomarbeit systematisch erarbeitet. Das Studium zielt in jeder einzelnen Ausbildungsphase auf eine optimale Vorbereitung für die spätere Praxis. Neben der erforderlichen theoretischen und künstlerischen Grundlagenvermittlung (insbesondere während des Grundstudiums) werden die Probleme der Interpretation und der Realisation sowie deren ästhetische, technische und ökonomische Aspekte exemplarisch behandelt.