Studieninhalte

Das Grundlagenstudium schließt nach zwei Semestern mit der Diplomvorprüfung ab und beinhaltet folgende gestalterische, fachtechnische und fachwissenschaftliche Fächer, die im Wesentlichen interdisziplinär in Vorlesungen, Seminaren und praktischen Übungen vermittelt werden: zeichnerisches, malerisches und plastisches Arbeiten, Farblehre, Materialkunde, Maltechniken, Künstlerische Anatomie, Schnittkonstruktion, Schnittgestaltung moderner Kleidung und deren Realisierung, Grundlagen der Fotografie, grafische Drucktechniken, Dramatische Literatur, Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte, Kostüm- und Uniformgeschichte. Die erfolgreich bestandene Diplomvorprüfung berechtigt zur Aufnahme des Hauptstudiums.
Während des Hauptstudiums erarbeiten und vertiefen die angehenden Kostümdesigner Kenntnisse und Fertigkeiten vor allem in den folgenden Fächern: Entwurfsinterpretation und Fertigung, Schnittkonstruktion, Schnittgestaltung historischer und neuer Kleidung sowie deren Umsetzung, Materialkunde, Ausstattungsplanung, Experimentelle Techniken, Schmuckgestaltung, Kostüm- und Uniformkunde, Künstlerische Anatomie, Naturstudium, Kunstgeschichte, Dramatische Literatur, Opern- und Schauspieldramaturgie, Philosophie und Ästhetik.
Das fünfte Semester als Praxissemester dient insbesondere dazu, die bisher erworbenen künstlerisch- handwerklichen Fähigkeiten am Theater oder im Medienbereich direkt einzubringen, zu prüfen, praktische Erfahrungen zu sammeln und Verständnis für die (kultur)betrieblichen Gesamtzusammenhänge zu erwerben.
Ein wesentlicher Bestandteil des Hauptstudiums liegt in der Erarbeitung von Inszenierungen oder anderen Gemeinschaftsprojekten mit den verwandten Studienrichtungen Maskenbild, Theaterplastik und Theatermalerei sowie mit verschiedenen kulturellen Einrichtungen des Freistaates Sachsen oder mit anderen künstlerischen Hochschulen, wie der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» oder der Palucca Schule Dresden – Akademie für künstlerischen Tanz.
Dabei werden interdisziplinäres Denken und Agieren geschult und die für Theaterausstattungsberufe unabdingbare kooperative und kommunikative Kompetenz entwickelt.
Exkursionen im In- und Ausland ergänzen das Studium und dienen zugleich der exemplarischen Veranschaulichung und Vertiefung praxisbezogener Fragestellungen aus den Lehrveranstaltungen.
Die abschließende Diplomarbeit besteht aus der konzeptionellen Erarbeitung und stilistischen Gestaltung eines Kostümentwurfs in seinem szenischen Kontext, einem schriftlichen Theorieteil und einem Kolloquium.
Das bearbeitete Thema sollte die während der insgesamt acht Semester erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse optimal verbinden und durch eine anspruchsvolle künstlerische Lösung belegen

Arbeiten

  • inhalte kostuemgestaltung1
  • inhalte kostuemgestaltung2
  • inhalte kostuemgestaltung3
  • inhalte kostuemgestaltung4
  • inhalte kostuemgestaltung5
  • inhalte kostuemgestaltung6
  • inhalte kostuemgestaltung7
  • inhalte kostuemgestaltung8