Foto: Andreas J. Etter

Theatermalerei

Theatermalerei ist eine angewandte Malerei, die in der szenischen Dekorationsgestaltung des antiken Theaters ihren Ursprung hat. Neben der zentralen Prospektmalerei findet sie auch Anwendung bei nahezu allen farbigen und strukturalen Oberflächengestaltungen im Innen- und Außenbereich der Veranstaltungs-, Film- und Ausstellungsgestaltung.

Dieser Bandbreite entspricht das Studium: Aufbauend auf umfassenden zeichnerischen, malerischen und plastischen Grundlagen wird der souveräne Umgang mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken und deren Wirkung in spezifischer Raum- und Lichtsituation vermittelt. Die Verbindung von Praxis und Theorie ermöglicht es, das zugrunde liegende Text- und Bildmaterial aufzuschlüsseln und die Wahrnehmung sowie die Fähigkeit zu präziser Kommunikation zu schulen, um ein adäquates Ergebnis von hoher Qualität zu entwickeln.

Die Hochschule verfügt über ein eigenes gut ausgestattetes Labortheater, in dem die Student*Innen ihre Ideen im Rahmen von Projekten sowohl im Verbund mit anderen Fachrichtungen und Studiengängen der Hochschule, als auch in Kooperation mit anderen nationalen und internationalen Hochschulen, Theatern und Museen erproben können.

In der Theatermalerei sind zunehmend flexible, eigenverantwortliche und prozessorientierte Konzepte und Methoden für die Veranstaltungsgestaltung gefragt, was auch Entwurfsarbeit einschließen kann. Theatermaler*innen sind Teil einer Gesamtgestaltung, in der kommunikative Kompetenz, Team- und Planungsfähigkeit gebraucht werden.