Theatermalerei

Die Tätigkeit des Theatermalers umfaßt neben den klassischen Arbeitsfeldern am Theater, beim Film oder Fernsehen zunehmend auch den Einsatz in anderen bildnerisch-gestalterischen Bereichen, wie in der Werbung oder im Messe- und Ausstellungswesen.

Entscheidende Anforderungen an den Diplomdesigner Theatermalerei (FH) sind hochentwickelte künstlerisch-gestalterische Fähigkeiten und fundierte handwerklich-technische Fertigkeiten.
Eine solide zeichnerische und malerische Grundlage, ein sicheres Einfühlungsvermögen in Stilbesonderheiten und künstlerische Handschriften, der souveräne Umgang mit unterschiedlichsten Gestaltungstechniken und das Wissen um ästhetische Wirkungen befähigen den Theatermaler, die Anforderungen der Bühnen- und Szenenbildner oder anderer Auftraggeber in hoher Qualität zu erfüllen.
Er ist in der Lage, Materialimitationen, ornamentale Darstellungen und grafische Umsetzungen sowie Landschafts-, Architektur- und figürliche Malereien dem Entwurf entsprechend zu gestalten. Seine Tätigkeit hat einen überwiegend interpretatorischen Charakter.
Dabei entwickelt er die Konzeptionen für Methoden und Arbeitsabläufe des Umsetzungsprozesses in eigener Verantwortung. Um den künstlerischen Anforderungen, den ökonomischen und organisatorischen Gegebenheiten gerecht zu werden, benötigt er außerdem ein hohes Maß an persönlicher Flexibilität und kommunikativer Kompetenz.Die Tätigkeit des Theatermalers umfaßt neben den klassischen Arbeitsfeldern am Theater, beim Film oder Fernsehen zunehmend auch den Einsatz in anderen bildnerisch-gestalterischen Bereichen, wie in der Werbung oder im Messe- und Ausstellungswesen.