Studieninhalte

Im Grundlagenstudium des ersten und zweiten Semesters werden wesentliche Voraussetzungen zur Beherrschung der elementaren Form- und Farbproblematik geschaffen.
Zeichnerisches und malerisches Naturstudium, Gestaltungs- und Farblehre sowie plastische Grundlagen sind hier die vorrangigen Bestandteile des Lehrprogrammes. Zu den Grundlagenfächern des Theatermalerstudiums zählen weiterhin Künstlerische Anatomie, Architekturgrundlagen, Schriftgestaltung, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft. Hierzu finden regelmäßig Vorlesungen, Seminare und Übungen statt.
Folgende Kursangebote als Pflicht- bzw. Wahlpflichtfächer ergänzen das Programm des Grundstudiums: grafische Drucktechniken, Grundlagen der Fotografie, Materialkunde, Technologie und Betriebswirtschaft.
Die erfolgreich bestandene Diplomvorprüfung berechtigt zur Aufnahme des Hauptstudiums.
Im Hauptstudium werden wichtige Lehrgebiete des Grundstudiums weitergeführt, andere schließen nach dem vierten Semester ab. Neu hinzukommen die theoretischen Fächer Philosophie, Ästhetik und ausgewählte Kunstgeschichte.
Der Umfang des Hauptfaches Theatermalerei erweitert sich quantitativ und stellt zunehmend komplexere Anforderungen an die Studierenden. Differenzierte, effektive und eigenverantwortliche Herangehensweisen zur Lösung der Aufgabenstellungen sind in immer stärkerem Maße gefordert. Praxisgerechte Maltechniken und vielfältige gestalterische Umsetzungsverfahren in Lasur- und Deckfarben werden an geeigneten Beispielen als Grundlage für den experimentellen Umgang mit Form und Farbe geübt und vervollkommnet. Erkenntnisse aus angrenzenden Lehrgebieten nutzen die Studierenden dabei selbständig zur Lösung der theatermalerischen Aufgaben.
Während der Arbeit nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen in den Ateliers planen und entwickeln sie effektive Arbeitsabläufe zunehmend eigenverantwortlich.
An konkreten Beispielen von Ornamentik, figürlicher Malerei und Zeichnung sowie Architektur- und Landschaftsmalerei erweitern sie ihr Grundwissen und entwickeln ihre gestalterischen Fähigkeiten.
Das fünfte Semester als Praxissemester wird direkt am Theater bzw. in Film- oder Fernsehstudios im In- oder Ausland absolviert. Es soll die Studierenden mit den spezifischen Arbeitsweisen, Anforderungen und Besonderheiten der jeweiligen Institution vertraut machen und bietet vielfältige Möglichkeiten, bereits erworbene Fähigkeiten einzubringen. Diese Arbeitserfahrungen und Kontakte sind wichtig für die konsequente Praxisorientierung des Einzelnen im weiteren Studium. Die regelmäßige Arbeit an der Ausstattung künstlerischer Projekte und Inszenierungen mit Studierenden  unserer Hochschule und Partnern von außerhalb während der folgenden Semester fördern diesen Prozeß.
In der Diplomarbeit zum Ende des achten Semesters, die aus einer umfangreichen theatermalerischen Aufgabe sowie einem Theorieteil besteht, weisen die Studierenden nach, daß sie erworbenes Wissen und Können in eine künstlerisch anspruchsvolle Lösung umsetzen können.

Arbeiten aus der Studienrichtung

  • Atelierarbeit
  • theatermalereistudentin
  • Theatermalerei1
  • Theatermalerei2