seit 2011
Professorin an der HfBK Dresden
Prof. Barbara Ehnes
Güntzstraße 34
Raum 235
Tel. +0351.4402–2205
ehnes©hfbk-dresden.de
Lehrangebot Sommersemester 2011/12 (Hauptstudium):
100 Schichten - 100 Jahre Staatsschauspiel Dresden
Geplant ist die Gestaltung und Realisierung eines theatralen Parcours durch das Staatsschauspiel Dresden ausgehend vom umfangreichen Erinnerungsspeicher persönlicher Stimmen und Bilder der 100-jährigen sehr wechselhaften Geschichte dieses Theaters.
Fragen nach dem kollektivem Gedächtnis und individuellen Erinnerungen, sowie die Auseinandersetzung mit den Grenzbereichen zwischen Realität und Fiktion sind die Grundlagen der gestalterischen Arbeit dieses Semesterthemas.
Im Verlauf des Semesters wird - flankiert von theoretischen Diskursen - praktisch am Entwurf dieses Parcours gearbeitet, in Arbeitsmodellen, Zeichnungen, Film etc.
Ein wichtiger Schwerpunkt wird der Einsatz von digitalen Medien im Entwurf-und Umsetzungsprozess sein.
Den Abschluss des Semesters bildet eine Präsentation und ein Ausblick auf die tatsächliche Realisierung der Veranstaltung im Wintersemester.
Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:
• themenbezogene Recherche
• projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotografisch, filmisch, live-szenisch
• Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
• technische Durchdringung der Entwürfe
• Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen
Termine in gesonderten Ankündigungen
Güntzstraße 34, Raum 228 und vor Ort im Staatsschauspiel Dresden
Literatur und weitere Informationen siehe Homepage und Blog 100schichten.blogspot.com
Sprechstunden nach Vereinbarung
Projektbegleitender Regisseur ist Robert Lehniger
Termine: 8.6. und 15.6.2012 ganztägig und siehe Aushang
Lehrangebot Wintersemester 2011/12 (Hauptstudium):
Warum Oper? Eine Auseinandersetzung mit Ariodante / G.F.Händel
Flankiert von einem Diskurs darüber, ob die Gattung Oper eine zeitgemässe Kunstform ist, welche politische Bedeutung sowie persönliche künstlerische Relevanz sie für uns heute hat, beschäftigen wir uns mit „Ariodante“ (G.F. Händel).
Wir diskutieren die Entstehung und Bedeutung des bürgerlichen Liebesgriffs in „Ariodante“ und die Suche nach der ästhetischen Verortung dieser Oper .
Es geht auch um Kulisse und „Fake“, Fragen nach der Funktion der Institution Oper und den Liebesbegriff, an den wir glauben.
„Die Diskussion darüber, ob die Gattung Oper sich vielleicht nicht längst überlebt habe, setzte bereits in den 1920er Jahren ein. Jahrzehnte später, 1962, räsonierte Theodor W. Adorno (..) darüber, daß die permanente Opernkrise mittlerweile manifest (sei) als Krise der Darstellbarkeit von Opern.“
(in: Barbara Beyer „Warum Oper?“, Berlin 2005, Zitat Adorno Gesamtausgabe Bd 13, Frankfurt 1977, S.261)
Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:
- Musikanalyse und themenbezogene Recherche
- Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung mit der Oper„Ariodante“ (G.F.Händel)
- Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch, live-szenisch
- Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
- technische Durchdringung der Entwürfe
Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen
Dramaturgische Seminare zum Thema im Lehrauftrag:
Antje Kaiser (Dramaturgin) und Malte Ubenauf (Dramaturg)
Termine in gesonderter Ankündigung und auf der Website
Projektbegleitende Regie und Produktionsdramaturgie:
Robert Lehniger (Regisseur)
Termine in gesonderter Ankündigung und auf der Website
Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden:
- Vorbereitung der Zusammenarbeit mit Staatsschauspiel Dresden zum 100. Geburtstag 2012
- Verfolgen des Entstehungsprozesses der Produktion „Die Räuber“: Teilnahme an Abgaben etc.
Materialvorstellung:
Einführung in die Produktpalette Projektionsfolien Michael Heinacker, Firma Tüchler (offen für alle interessierten StudentInnen, auch der Theaterausstattung)
Labortheater, Termin nach Angabe
Lehrangebot Sommersemester 2011 (Hauptstudium):
5 Stücke von Samuel Beckett
- WAS WO
- EIN STÜCK MONOLOG
- GEISTER - TRIO
- NICHT ICH
- BREATH/ ATEM
bilden die Grundlage einer subjektiven Auseinandersetzung mit dem Stadtraum Dresden unter theatralen Gesichtspunkten, die zur praktischen Semesterarbeit führen soll.
Ergänzend beschäftigen wir uns mit besonderen theatralen Formen, die „Theatergroep Hollandia“ (unter der Leitung von Johan Simons) 1985-1993 und Matthias Lilienthal (Intendant vom HAU, Berlin) in den letzten Jahren im Stadtraum und Umgebung entwickelt bzw. initiiert haben.