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Prof. Barbara Ehnes

seit 2011
Professorin an der HfBK Dresden

Kontakt

Prof. Barbara Ehnes
Güntzstraße 34
Raum 235
Tel. +0351.4402–2205
ehnes©hfbk-dresden.de

Vita

 

LEHRANGEBOT

 

WINTERSEMESTER 2016/2017

 

>> SEMESTERENTWURFSPROJEKT (M 7 / 11 / 13)

Projektskizze Uraufführung
Inventarisierung von Erfahrungen
Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
(Studierende der Klassen von Prof. Barbara Beyer / Prof. Manos Tsangaris)
Als Basis für dieses Uraufführungsprojekt dient eine Veranstaltung, die vor ca. einem halben Jahr unter dem Titel „Power of powerless“ – eine Inventarisierung von Ohnmachtserfahrungen – am HAU in Berlin lief. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben insgesamt 30 Menschen von einem Ohnmachtserlebnis berichtet.
Ideengeberin ist die Autorin und Performerin Edit Kaldor.
Die Texte im Umfang von jeweils einer halben Seite bilden die Basis für das Projekt. Das Format sind 8 bis 10 Minuten-Einheiten.
Die von den Kompositionsstudierenden geschriebenen Partituren für Gesangsstimmen mit einer kammermusikalischen Instrumentalbesetzung wurden im Sommersemester 2016 mit den Sänger_innen einstudiert. Im Wintersemester werden sie im Rahmen des szenischen Unterrichts von Prof. Barbara Beyer szenisch erar-beitet und am 18. 1. 2017 in der Hochschule für Musik aufgeführt.
Studierende des Hauptstudiums Bühnen- und Kostümbild haben in engem Kontakt mit Studierenden der HfM im Laufe der Konzeptionsphase den visuellen Rahmen für die Aufführung entwickelt, der im Wintersemester weitergeführt und realisiert wird.
Die Proben und die Realisierung werden ab 2. 11. bis 18. 1. 2017 stattfinden.
Proben ab 2. 11. regelmäßig Mittwoch 13 – 19 Uhr in der HfM.
intensive Endprobenphase 11. – 14. 1. 2017
Premiere am 18. 1. 2017.

Die Arbeiten an den Semesterentwurfsprojekten gliedern sich in folgende Phasen:

  • Stoffanalyse und themenbezogene Recherche
  • Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch
  • Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
  • Technische Durchdringung der Entwürfe
  • Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen und ggf. im Rahmen der Aufführungen
  •  Aufbereitung der künstlerischen Ergebnisse für die Jahresausstellung 2017

Gast: Projektbegleitende Regie mit Edit Kaldor voraussichtlich 4. – 6. 12. 2016

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

Meisterschüler_innenkolloquien regelmäßig nach Absprache

Literatur ist in der Bibliothek (Semesterapparat Ehnes) zu finden.

>> SUPPENGESPRÄCHE

Wir laden regelmäßig Kolleginnen und Kollegen aus Theater und Oper, v.a. diejenigen, die zeitgleich in Dresden arbeiten ein, um von ihren Arbeiten zu berichten und mit uns bei einer Suppe zu diskutieren (offen für alle interessierten Student_innen der Hochschule).
Mehr Informationen unter suppengespraeche-hfbk.blogspot.com

 

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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2016

M 7 / 11 / 13

  • Semesterentwurfsprojekt 1 - Gertrude Stein - Objects Lie on a Table (1922)
    Im Sommersemester 2016 soll in Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ein Projekt gemeinsam von Studierenden des Hauptstudiums Bühnen- und Kostümbild mit der Fachhochschule für Theaterausstattung realisiert werden. Grundlage ist Gertrude Steins Stücktext, der theaterwissenschaftlich und dramaturgisch in einem begleitenden Seminar bei Prof. Dr. Stefanie Wenner behandelt wird.
    „Ihre Stücke entstehen aus dem relationalen Gefüge von Raum und Körpern, inklusive des Textkörpers. Damit lässt sich Stein nicht nur als Avantgardistin des Theaters lesen, sondern auch als Pionierin in der Auseinandersetzung mit Ding und Objekt in der Kunst.“ (Wenner)
    Eine intensive Konzeptions- und Entwurfsphase in Kleingruppen wird v.a. den ersten Teil des Sommersemesters bestimmen. Ein Workshop voraussichtlich von 7. – 11. 7. bildet den gemeinsamen Abschluss im Labortheater.
    Genaue Termine werden noch bekanntgegeben.

  • Semesterentwurfsprojekt 2 - Projektskizze Uraufführung - Inventarisierung von Erfahrungen
    Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (Studierende der Klassen von Prof. Barbara Beyer / Prof. Manos Tsangaris)
    Als Basis für dieses Uraufführungsprojekt dient eine Veranstaltung, die vor ca. einem halben Jahr unter dem Titel „Power of powerless“ – eine Inventarisierung von Ohnmachtserfahrungen – am Hebbel-Theater / HAU in Berlin lief. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben insgesamt 30 Menschen von einem Ohnmachtserlebnis berichtet.
    Ideengeberin ist die Autorin und Performerin Edit Kaldor.
    Die Texte im Umfang von jeweils einer halben Seite bilden die Basis für das Projekt. Das Format sind 8 bis 10 Minuten-Einheiten.
    Die Kompositionsstudierenden schreiben für Gesangsstimmen mit einer kammer-musikalischen Instrumentalbesetzung. Die Partituren sollen bis zum Beginn des Sommersemesters fertiggestellt sein. Im Sommersemester werden die Partituren dann mit den Sänger_innen einstudiert und im Wintersemester im Rahmen des szenischen Unterrichts von Prof. Barbara Beyer erarbeitet und am Ende des Wintersemesters Semesters 2016/17 hochschulintern in der Hochschule für Musik aufgeführt.
    Studierende des Hauptstudiums Bühnen-und Kostümbild werden in engem Kontakt mit Studierenden der HfM im Laufe der Konzeptionsphasen den visuellen Rahmen für die Aufführung entwickeln und im Wintersemester umsetzen. Ein begleitender Blog dazu wurde bereits errichtet.
    Beginn der Konzeptionsphase wird voraussichtlich – in Kooperation mit Studieren-den der HfM - in der zweiten Hälfte des Sommersemesters sein, die Realisierung schwerpunktmäßig im Wintersemester 2016/17.
    Genaue Termine werden noch bekanntgegeben.
    Die Arbeiten an den Semesterentwurfsprojekten gliedern sich in folgende Phasen:
    • Stoffanalyse und themenbezogene Recherche
    • Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch
    • Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
    • technische Durchdringung der Entwürfe
    • Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen und ggf. im Rahmen der Aufführungen
    • Aufbereitung der künstlerischen Ergebnisse für die Jahresausstellung 2016

  • Workshop mit Chris Kondek
    14. 4. und 21. – 22. 5. 2016
    Modellbau und Video

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

Meisterschüler_innenkolloquien regelmäßig nach Absprache

Zu allen Themen ist Literatur in der Bibliothek (Semesterapparat Ehnes) zu finden.

 

>> KOOPERATIONEN

  • Workshop in Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste, Fachbereich Game Design und Interaction Design und dem Cologne Game Lab bei dem A MAZE Festival in Berlin:
    3-tägiger Workshop im Rahmen des A MAZE Festivals sowie Festivalteilnahme in Berlin vom 18. – 23. 4. 2016
    a-maze.net

    „A MAZE ist eines der wichtigsten international ausgerichteten Festivals in Europa für unabhängige Game Designer und Digital Creatives.
    Ausgangspunkt des Workshops ist die Erschaffung einer Laborsituation in einem vorgegebenen Swimmingpool und die damit verbundene Erforschung des Mediums Wasser sowie seiner spielerischen wie interaktiven Qualitäten.
    Die Studierenden finden sich in interdisziplinären Teams zusammen und erarbeiten thematisch aufeinander abgestimmte Teilprojekte, die am Ende der Workshopphase zu einer interaktiven Installation zusammengefügt und dem Festivalpublikum als Teil der Hauptausstellung präsentiert werden.
    Die erstmalige Zusammenarbeit des Fachbereichs Bühnen- und Kostümbild mit dem Bereich Game und Interaction Design behandelt die Erschaffung spielerischer Raumanordnungen und -repräsentationen an der Schnittstelle von Virtualität und physischem Raum.“ (Maike Thies, Projektleitung ZHdK Zürich)

  • Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und der Fachhochschule für Theaterausstattung:
    Siehe Semesterentwurfsprojekt 1 – Prof. Ehnes

  • Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden:
    Siehe Semesterentwurfsprojekt 2 – Prof. Ehnes

>> SUPPENGESPRÄCHE

Wir laden regelmäßig Kolleginnen und Kollegen aus Theater und Oper, v.a. diejenigen, die zeitgleich in Dresden arbeiten ein, um von ihren Arbeiten zu berichten und mit uns bei einer Suppe zu diskutieren (offen für alle interessierten Student_innen der Hochschule).
Mehr Informationen unter suppengespraeche-hfbk.blogspot.com

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LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2015_16

Modul 7 / 11 / 13

Projektwoche mit der Theaterakademie München
5.-11.10.2015
Theaterakademie München
in Kooperation mit der Regieklasse von Sebastian Baumgarten,
Thema „Bote und Botschaft“

Semesterentwurfsprojekt : Donnerstag aus dem siebenteiligen Zyklus „Licht“,
Karlheinz Stockhausen


„Karlheinz Stockhausen war ein Besessener, ein Pionier, ein Humanist und ein Visionär. Wie kaum ein anderer Komponist seiner Generation war er mit großer Neugier dem Zeitgeist auf der Spur, ohne sich je auf künstlerische Kompromisse einzulassen.
Eine vollständige Aufführung von "Donnerstag" hat seit 30 Jahren kein Theater mehr gewagt. Die erste Oper (1981) aus dem siebenteiligen Zyklus "Licht" sprengt alle Grenzen des im Opernbetrieb Üblichen. Man kann sie als Schwesterstück zur "Zauberflöte" lesen oder als Aktualisierung des am Anfang der Operngeschichte stehenden Orpheus-Mythos mit den avanciertesten Mitteln des späten 20. Jahrhunderts: Donnerstag ist theatrales Nachdenken über die Macht der Musik in der Welt für die Gegenwart.
Das dreiteilige Werk, dessen zentrale Figur Michael, Erzengel und alter ego des Komponisten, laut Stockhausen "die Himmelsmusik den Menschen und die Menschenmusik den Himmlischen" bringen soll, verwischt die Grenzen zwischen Musizierenden im Graben und Agierenden auf der Bühne. Von kammermusikalischen bis hin zu großen oratorienhaften Szenen durchmisst es dazwischen die Möglichkeiten von Musiktheater.“
Theater Basel

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:
-    Analyse der Oper und themenbezogene Recherche
-    Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung  mit der Oper
-    Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, Fotogra-  phisch, filmisch, live - szenisch
-    Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
-    technische Durchdringung der Entwürfe
-    Präsentation und Ausstellung am Semesterende anhand von Modellen, Foto-und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen

Experten / Gäste zu dem Thema werden sein:
Prof. Manos Tsangaris (Komponist, Hochschule für Musik Dresden) 29.10.2015
Gustavo Oliviera Alfaix Assis, 11.12.2015
Pavel B. Jiracek, Dramaturg der Produktion „Donnerstag“ am Theater Basel


Es wird außerdem eine Zusammenarbeit mit einem Theorieseminar der Hochschule für Musik geben.
Termine siehe Aushang

Literatur und Material siehe Semesterapparat / Bibliothek  / Mediathek der HfBK
aktuelles : Homepage HfBK
Und :
www.karlheinzstockhausen.org


Projektbegleitende Regie: Robert Lehniger
Termine

Fr 06.11.2015 von 10.00 Uhr bis 15.15
Do 03.12.2015 nachmittags in Berlin (nach GP Nora)14-17 Uhr
Do 07.01.2015 von 10.00 Uhr bis 13.45 Uhr 

Exkursion

„Nora“, Regie Stefan Pucher, Generalprobe am Deutschen Theater Berlin ,
voraussichtlich am 3.12.
siehe https://www.deutschestheater.de/spielplan/spielzeit_2015_2016/nora/

Sprechstunden nach Vereinbarung

Meisterschüler_innenkolloquinen
Regelmäßig… nach Absprache

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Kooperationsprojekt
"DRECK: EIN APPARAT"
30. MAI bis 11. JULI 2015

Eine Produktion von apparatus GbR in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und 
Inkonst Malmö und in Kooperation mit Uferstudios GmbH und drugo more Rijeka.

Unsere Studierenden Anna Brotankova,  Luise Ehrenwerth, Marie Hartung,  Olivia Rosendorfer,  Lisa Schoppmann,  Jeanne - Maike Nienborg und Stephanie Zurstegge sind am Kostümentwurf und in weiteren Projekten beteilig!

Nach dem Erfolg von MYKORRHIZA: EIN APPARAT als offene künstlerische Schauanlage im vergangenen Jahr, finden sich unter der künstlerischen Leitung von Stefanie Wenner KünstlerInnen, Wissenschaftlerinnen und MusikerInnen im Heizhaus der Uferstudios zu DRECK: EIN APPARAT zusammen.
Wöchentlich verhandeln Performances, Konzerte und Vorträge bei freiem Eintritt, was in der Regel ausgeschlossen, unbeliebt oder unsichtbar bleibt - künstlerisch wie gesellschaftlich. Nach dem Auftakt in Berlin wandert der Apparat nach Rijeka, Hamburg und Malmö.

DRECK: Die Show am 11. Juli

www.dreck-apparatus.de/info/blog

 

Außerdem in diesem Semester:

www.rueckwachs-deutschland.com

Woorlds Worst- die Zukunft kämpft zurück.


ORT
HfBK Hochschule für Bildenden Künste
Vorlesungssaal
Güntzstrasse 34
01307 Dresden

TERMIN
10 Juli 2015 
17.00 Uhr


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EINLADUNG

Sie sind herzlich zur Vorstellung  des Buches von Barbara Ehnes,
das der Verlag "Theater der Zeit" über ihre Arbeiten herausgebracht hat,
am

Sonntag, 24. Mai, 17 Uhr im Saal,  ins Deutsche Theater in Berlin eingeladen.

Eintritt frei

Barbara Ehnes: Starting Over
Bühnenbilder, Konzepte / Stages, Concepts
Buchvorstellung mit Barbara Ehnes
und der Herausgeberin Stefanie Carp

www.theaterderzeit.de/buch/starting_over/


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Dresdner Anatomie

>> Trailer hier ansehen

Kooperation mit dem Studiengang Komposition der Hochschule für Musik, Carl Maria von Weber in Dresden und dem Studiengang Dramaturgie der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

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"Sie befinden sich hier – Ein theatraler Parcours durch das Schauspielhaus und seine Geschichte" Staatsschauspiel Dresden, 2012–2013 >> Trailer ansehen

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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2015 (Hauptstudium/Modul 7+10):

Semesterprojekt :
DRECK

Das Semesterentwurfsprojekt im Sommersemester findet im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Projekt „Dreck“ von Stefanie Wenner statt.
In der Auseinandersetzung mit den Themen des Projekts wird es um die Gestaltung des als Theaterraum genutzten Heizhauses der Uferstudios in Berlin in Form von Entwürfen / Modellen sowie den Entwurf für Kostüme der Performer_innen gehen.
Die spezifische Raumnutzung erfordert zudem eine eigene Bestuhlung, deren Konzeption und Realisierung einen weiteren Schwerpunkt des Semesters darstellt.
Thema wird dabei auch die Forschung nach Materialien sein, die im thematischen Kontext von DRECK im theatralen Raum Verwendung finden können.

Die Entwurfsphase wird in Dresden stattfinden. In der Realisierungsphase wird es einige Exkursionen nach Berlin geben.
Die Arbeit gliedert sich folgendermassen:
    -    Stoffanalyse und themenbezogene Recherche
 - Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch
- Entwurf und ggf. Bau der Bestuhlung für das Projekt
-Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
    -    technische Durchdringung der Entwürfe
    -    Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto-und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen
-    Aufbereitung der künstlerischen Ergebnisse für die Jahresausstellung 2015 und in den Uferstudios bei „Dreck: Die Show“ in Berlin am 11.7.2015

Dreck
Ein Apparat zur Herstellung besserer Darstellungen von Wirklichkeit
„Dreck“ bewertet Dreck und seine Bedeutung für Kunst und Theater neu. In einem mehrstufigen künstlerischen und öffentlich sichtbaren Prozess produziert, untersucht und verwertet der Apparat das, was übrig bleibt, der Aufmerksamkeit entgeht, was stört oder unsichtbar bleibt. Der Apparat ist ein Kollektiv aus menschlichen und nicht menschlichen Akteuren und schafft ein Milieu für neue Narrative über, und Raum für die Wahrnehmung der konstruktiven Kraft von Materie. Das Projekt greift damit auch ein aktuelles Thema der Performing Arts auf: Wie gehen Künstler, Dramaturgen und Kuratoren mit den Hinterlassenschaften der Kunstproduktion um? „Dreck: Ein Apparat“ reflektiert Repräsentation, Zeitlichkeit und Nachhaltigkeit und erprobt nicht zuletzt den Versuch, Kunsträume zu vitalisieren und zu öffnen. Wie können diese weniger clean und exklusiv wirken?

Acht Künstler/innen, darunter Manuela Infante, Simone Aughterlony und Thorsten Eibeler, begeben sich dafür in einen kollektiven Prozess und starten im Heizhaus der Uferstudios in Berlin den Apparat „Dreck“. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen entwickeln sie in einer Laborsituation fünf Materie-Räume, die sich an der Fünf-Elemente-Lehre (Holz, Erde, Wasser, Feuer, Luft) der chinesischen Philosophie orientieren. Danach wandert das Projekt nach Rijeka mit dem Fokus Metall, von dort nach Hamburg, um das Element Phosphor in den Blick zu nehmen. Schließlich zieht die Anlage mit dem akkumulierten Material sowie den „Resten“ aus Berlin, Rijeka und Hamburg nach Malmö. Dort befassen sich die Künstler/innen mit dem Thema Müll. Der Apparat öffnet sich an jedem Ort für Vorträge, Performances und Konzerte und lädt wöchentlich Gäste und Besucher zum Kochen und Essen ein. Am Ende einer jeden Station steht „Dreck: Die Show“, in der jeweils alle Beteiligten noch einmal zusammen kommen. Ein Blog dokumentiert den Prozess und bleibt auch nach Abschluss des Projekts online.
verbindliche Projekteinführung mit Stefanie Wenner und Barbara Ehnes
am 10.4.2015 15-18 Uhr
11.4. 2015  11-15 Uhr
24.4.2015  14-18 Uhr
Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

Dr. Stefanie Wenner
projektbegleitende Regie

Esther Bätschmann 
Gewinnerin des Bundespreises für ecodesign 2013 / Kostümbildnerin „Sustainability in Fashion“

15.1. 29.4. ab 15.00, 8.5., 21.5., 28.5,
Genaue Zeiten und Räume siehe Aushang


Exkursionen:
Ausstellungsbeteiligung an der Prager Quadriennale 2015 vom 18.-28.6.2015Exkursion zur Prager Quadriennale 2015 vom 26.-28.6.2015
Ausstellungsbeteiligung an der stage - set- scenery vom 9.-11.6.2015
Exkursion zur stage - set - scenery am 9.6.2015
DRECK : Show in Berlin 11.07.2015, Uferstudios Berlin

Sprechstunden nach Vereinbarung
Meisterschüler_innenkolloquinen
Regelmäßig… nach Absprache

 

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LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2014_15
Modul 7 / 11 / 13

Semesterentwurfsprojekt : Elfriede Jelinek : reinGOLD, ein Bühnenessay. 2013

„Ausgehend vom großen Dialog zwischen Göttervater Wotan und seiner Lieblingstochter Brünnhilde im 3. Akt der «Walküre», rollt Elfriede Jelinek die Geschehnisse in Richard Wag-ners monumentalem «Ring» - Zyklus noch einmal neu auf und verlängert sie in unsere Ge-genwart. Dreh- und Angelpunkt ist die Bedeutung von Gold und Geld, nach denen alles drängt und die so gut wie alle Handlungen vorantreiben. Ihre umfassende Wirkungsmacht reicht vom Kampf um den Nibelungenschatz in mythologischer Vorzeit über Karl Marx’ The-sen in «Das Kapital», das fast parallel zu Wagners «Ring» entstand, bis hin zur heutigen Ban-kenkrise. In einem weitverzweigten Gedankenstrom und zugleich stets nah an Wagners Ori-ginaltext streift Jelinek in «Rein Gold» auch tagespolitische Phänomene wie das fragwürdige Finanzgebaren von Bundespräsidenten oder die brutalen Morde der Zwickauer Nazi-Terrorzelle, knüpft überraschende Zusammenhänge und kehrt doch immer wieder zu ihrem Leitmotiv zurück: der Geburt des Kapitalismus aus dem Geist eines Erlösungswahns. «‹Rein Gold› ist so maßlos wie das gesamte ‹Ring›-Unternehmen ... aber eine Überforderung, die zum Wesen der Kunst gehört.» Wiener Zeitung

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:
-    Analyse des Bühnenessays und themenbezogene Recherche
-    Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung  mit dem Text

Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, Fotographisch, fil-misch, live - szenisch

-     Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
-    technische Durchdringung der Entwürfe
-    Präsentation und Ausstellung am Semesterende anhand von Modellen, Foto-und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen

Literatur siehe Semesterapparat / Bibliothek der HfBK
Und :
www.elfriedejelinek.com
jelinetz.com


Projektbegleitende Regie: Robert Lehniger
Termine
17.10., 30.10.,14.11., 20.11. 2014, jeweils 9-12 Uhr

Exkursion
Generalprobe „Baal“, Deutsches Theater Berlin, 28.11.2014

Sprechstunden nach Vereinbarung

Meisterschüler_innenkolloquinen
Regelmäßig… nach Absprache

Die Seminare zur Theaterwissenschaft / Produktionsdramaturgie werden auch in diesem Se-mester durch Lehraufträge abgedeckt. Diese sind verpflichtend für alle Studierenden des Hauptstudiums. Siehe Seiten… (Theaterwissenschaft)

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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2014 (Hauptstudium/Modul 7+10):

Dresdner Anatomie

Kooperation mit dem Studiengang Komposition der Hochschule für Musik, Carl Maria von Weber in Dresden (unter der Leitung von Prof. Manos Tsangaris) und dem Studiengang Dramaturgie der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (unter der Leitung von Prof. Barbara Büscher) anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der HfBK Dresden.

Eine intensive Auseinandersetzung mit Arbeiten aus dem Archiv und Exponaten der anatomischen Sammlung der HfBK Dresden bildet die Grundlage für Annäherungen und Raumerfindungen, Kompositionen, visuelle und auditive Musik, Videos, situative Performance und installative Konzerte an verschiedenen Orten der HfBK Dresden.
Die Regieteams aus den Studierenden der Bühnenbild- und Kostümklasse, der Kompositionsklasse und der Dramaturgie haben im Wintersemester 2013-14 Konzepte entwickelt , die im Sommersemester realisiert werden.
Der Aufführungszeitraum ist geplant für Ende April und 2.- 4.5.2014 im Oktogon, Brühlsche Terrasse, dem Labortheater Güntzstraße sowie in weiteren Räumen der Hochschule.

Organisation und Betreuung der Realisierungsprozesse stehen im Zentrum dieser ersten Phase des Semesters.
Literatur zum Thema befindet sich im Semesterapparat.

Projektbegleitender Regisseur: Robert Lehniger
Termine siehe Ankündigung

Das Semesterentwurfsprojekt für die zweite Semesterhälfte:
Entwurf eines theatralischen Raumes und der Kostüme zu Heiner Müller:
Anatomie Titus Fall of Rome – Ein Shakespearekommentar

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

- Stückanalyse und themenbezogene Recherche
- Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung mit dem Text

- Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, Fotographisch, filmisch, live-szenisch

- Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
- technische Durchdringung der Entwürfe
- Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen

Literatur siehe Semesterapparat / Bibliothek der HfBK

Sprechstunden nach Vereinbarung

Regelmäßige Kolloquium mit Meisterschüler_innen

 

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LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2013/14 (Hauptstudium/Modul 7+10):


Dresdner Anatomie

Kooperation mit dem Studiengang Komposition der Hochschule für Musik, Carl Maria von Weber in Dresden (unter der Leitung von Prof. Manos Tsangaris) und dem Studiengang Dramaturgie der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (unter der Leitung von Prof. Barbara Büscher) anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der HfBK Dresden


Eine intensive Auseinandersetzung mit Arbeiten aus dem Archiv und Exponaten der anatomischen Sammlung der HfBK Dresden bildet die Grundlage für Annäherungen und Raumerfindungen, Kompositionen, visuelle und auditive Musik, Videos, situative Performance und installative Konzerte an verschiedenen Orten der HfBK Dresden.
Es werden Regieteams aus und mit den Studierenden der Bühnenbild- und Kostümklasse, der Kompositionsklasse und der Dramaturgie gebildet.
Die Teams erarbeiten gemeinsam im Wintersemester 2013/14 kleine Aufführungen, die vom 10.–30.4. und vom 18.–31.5. Aufführung an verschiedenen, noch zu bestimmenden Orten v.a. in der HfBK Dresden zur Aufführung kommen werden.
Die Arbeitsweise wird bestimmt sein von den Zusammensetzungen und Erfordernissen der einzelnen Projekte:
Entwurfsarbeit im Modell, gemeinsame Findungsprozesse im Regieteam, Vorbereitung der Realisierungsphase mit technischen Zeichnungen, Organisation und Betreuung der Realisierungsprozesse stehen im Zentrum des Semesters.
Literatur zum Thema befindet sich im Semesterapparat.
Die Betreuung erfolgt durch Einzelkonsultationen sowie in Gruppenkolloquien.
Termine nach Vereinbarung.

Blog: https://dresdneranatomie.wordpress.com/

Verbindliches erstes gemeinsames Treffen der Studierenden aller drei Hochschulen:
Do, 24.10.2013, ganztägig
Güntzstraße 34, Raum 333 und 228

Projektbegleitender Regisseur: Robert Lehniger
Termine:
Sa, 26.10.2013
Sa, 2.11.2013
Fr, 6.12.2013
Fr, 10.1.2014
Jeweils 11–15 Uhr

Exkursion nach Berlin zur Generalprobe von „Elektra“, Deutsches Theater (Regie: Stefan Pucher)
Do, 21.11.2013

Regelmäßige Meisterschüler_innenkolloquien und Konsultationen nach Absprache.

 

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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2013 (Hauptstudium/Modul 7+10):

 

Projekt und Projektion

„Das von Daniel Defoe 1697 skizzierte, ihm zufolge 1680 voll angelaufene Projektzeitalter , hat er, ob schreibend, intervenierend oder spekulierend, trotz aller vorkommenden Unseriosität als Ausweitung von Möglichkeiten empfunden.“

(Daniel Defoe: Ein Essay über Projekte, Wien 2006)

Alexander Kluge beschreibt Projekte als „Vorgriffe, Ausbrüche in die Ferne – als die Fortbewegungsform von Selbstbewusstsein bei den Menschen“.

Der Begriff Projekt leitet sich ab von lat. projectum, neutrum zu projectus: „nach vorn geworfen“, proicere „vorwärtswerfen“. 

Zeitgenössisches Theater ist zunehmend von einem Projektbegriff geprägt:

Theaterabende werden mit ästhetisch ungewissem Ausgang aus der gemeinsamen Beschäftigung des Regieteams mit einem Themenkomplex entwickelt. In der Bearbeitung des Themas entwickelt sich dabei das Text-und Bildmaterial der Produktion. 

In diesem Semester werden wir im Sinn des projekthaften Arbeitens in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Videokünstler Robert Lehniger das Semesterthema entwickeln.

Der Schwerpunkt liegt in der  Erstellung eines Videokonzeptes mit praktischer Umsetzung im Zusammenspiel mit dem Raum-und Figurenkonzept.

Das Medium Video wird zum Bestandteil des Bühnenbildes.

Ausgangspunkt ist das Gemälde „Der Jungbrunnen“ von Lucas Cranach, dem Älteren von 1546.  Daraus ergibt sich ein thematischer Diskurs um Themen wie ewige Jugend, Alter, zeitgenössische Verjüngungspraktiken, Glauben, Alchemie u.a.

„Der Jungbrunnen (Lebensbrunnen) wie auch die Quelle der ewigen Jugend und die Quelle des ewigen Lebens sind sich oft überschneidende mythische Vorstellungen von einem Gewässer , dessen Wasser dem, der es trinkt, ewige Jugend oder ewiges Leben verheißt.“

Die Arbeit gliedert sich in folgende Themen und Formen:

- Erstellung eines Videos zum Semesterthema

- Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen (1:10), in die Video projiziert werden kann,

Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch, live-szenisch

- Untersuchung von Möglichkeiten des Videoeinsatzes im Bühnenbild

- Untersuchung der besonderen Bedeutung des Raums, der auch zur Projektionsfläche wird

- Erlernen von Projektionstechniken im Theaterkontext

- Materialkunde: Welche Materialien sind als Projektionsflächen geeignet?

- Entwicklung eines Kostümbildes sowohl für das Video als auch das Aufführungskonzept im Modell 1:10

- Dokumentation des Entstehungsprozesses der einzelnen Arbeiten und Präsentation am Semesterende – auch im Rahmen der Jahresausstellung – anhand des erstellten Videos und Modell, Figurinen, Fotomaterial, Installationen und technischen Zeichnungen.

„My head began to be full of projects and undertakings beyond my reach.” (Robinson Crusoe, geb.1632)

Projektbegleitende Regie: Robert Lehniger

16.5., 17.5. und 30.5.2013, ganztägig

Weitere Termine in gesonderter Ankündigung 

Güntzstraße 34, Raum 228

Gemeinsames Kolloquium der Klasse, sowie Einzelkonsultationen und Blockseminare.

Sprechstunden nach individueller Vereinbarung.

 

Probenbesuch Hedda Gabler am Deutschen Theater Berlin (Regie: Stefan Pucher)

Termin: nach Absprache

 

Meisterschülerinnenkolloquium

Termin: siehe Aushang 

 

Meisterschülerinnenprojekt im Rahmen des Projektes Die schwarze Botin-remastered and remistressed 2013

Wiener Festwochen/Schauspielhaus Wien 

Termin: Juni 2013

 

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LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2012/13 (Hauptstudium/Modul 7+10):

 

Realisierungsphase eines Projektes in Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden

Sie befinden sich hier Ein theatraler Parcours durch das Schauspielhaus und seine Geschichte“

Premiere 15.11.2012 (voraussichtlich)

Grundlage des Parcours ist eine umfangreiche Sammlung von Interviews, die Bettina Katja Lange und Ansgar Prüwer im Kontext des Staatsschauspiels Dresden geführt haben.

Im Sommersemester sind dazu von weiteren StudentInnen des Hauptstudiums Entwürfe für Stationen eines theatralen Parcours entstanden.

Der Parcours wird im Wintersemester von der gesamten StudentInnenschaft des Hauptstudiums  im Rahmen eines Blockseminars vom 22.10.–15.11.2012 realisiert.

Betreuung der Realisierungsphase:

Prof. Kattrin Michel

Prof. Barbara Ehnes

 

Der Müll, die Stadt und der Tod“

Theatertext von Rainer Werner Fassbinder (1945–1982)

Schwerpunkt: Entwurf eines theatralen Raumes

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

• Stückanalyse und themenbezogene Recherche

• Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung mit dem Stück


• projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotografisch, filmisch, live-szenisch


• Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflexion der Konzeptionen


• technische Durchdringung der Entwürfe

• Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen 

Gemeinsames Kolloquium der Klasse: jeden Freitag 10–18 Uhr (Raum 228 und Ateliers)

Sowie Einzelkonsultationen und Blockseminare, Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

Projektbegleitende Regie: 

Peter Kastenmüller (Termine & Raum werden noch bekannt gegeben)


Regelmäßiges MeisterschülerInnensymposium

Einzelkonsultationen der MeisterschülerInnen nach Absprache


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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2012 (Hauptstudium):

100 Schichten – 100 Jahre Staatsschauspiel Dresden

Geplant ist die Gestaltung und Realisierung eines theatralen Parcours durch das Staatsschauspiel Dresden ausgehend vom umfangreichen Erinnerungsspeicher persönlicher Stimmen und Bilder der 100-jährigen sehr wechselhaften Geschichte dieses Theaters.

Fragen nach dem kollektivem Gedächtnis und individuellen Erinnerungen, sowie die Auseinandersetzung mit den Grenzbereichen zwischen Realität und Fiktion sind die Grundlagen der gestalterischen Arbeit dieses Semesterthemas.

Im Verlauf des Semesters wird - flankiert von theoretischen Diskursen - praktisch am Entwurf dieses Parcours gearbeitet, in Arbeitsmodellen, Zeichnungen, Film etc.
Ein wichtiger Schwerpunkt wird der Einsatz von digitalen Medien im Entwurf-und Umsetzungsprozess sein.
Den Abschluss des Semesters bildet eine Präsentation und ein Ausblick auf die tatsächliche Realisierung der Veranstaltung im Wintersemester.

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

• themenbezogene Recherche
• projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotografisch, filmisch, live-szenisch
• Gruppen- und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
• technische Durchdringung der Entwürfe
• Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen

Termine in gesonderten Ankündigungen
Güntzstraße 34, Raum 228 und vor Ort im Staatsschauspiel Dresden
Literatur und weitere Informationen siehe Homepage und Blog 100schichten.blogspot.com

Sprechstunden nach Vereinbarung

Projektbegleitender Regisseur ist Robert Lehniger
Termine: 8.6. und 15.6.2012 ganztägig und siehe Aushang

 

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LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2011/12 (Hauptstudium):

Warum Oper? Eine Auseinandersetzung mit Ariodante / G.F.Händel

Flankiert von einem Diskurs darüber, ob die Gattung Oper eine zeitgemässe Kunstform ist, welche politische Bedeutung sowie persönliche künstlerische Relevanz sie für uns heute hat, beschäftigen wir uns mit „Ariodante“ (G.F. Händel).
Wir diskutieren die Entstehung  und Bedeutung des bürgerlichen Liebesgriffs in „Ariodante“ und die Suche nach der ästhetischen Verortung dieser Oper .
Es geht auch um Kulisse und „Fake“, Fragen nach der Funktion der Institution Oper und den Liebesbegriff, an den wir glauben.

„Die Diskussion darüber, ob die Gattung Oper sich vielleicht nicht längst überlebt habe, setzte bereits in den 1920er Jahren ein. Jahrzehnte später, 1962, räsonierte Theodor W. Adorno (..) darüber, daß die permanente Opernkrise mittlerweile manifest (sei) als Krise der Darstellbarkeit von Opern.“
(in: Barbara Beyer „Warum Oper?“, Berlin 2005, Zitat Adorno Gesamtausgabe Bd 13, Frankfurt 1977, S.261)

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

- Musikanalyse und themenbezogene Recherche
- Entwicklung einer theatralen Situation in der Auseinandersetzung mit der Oper„Ariodante“ (G.F.Händel)
- Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen, Figurinen, fotographisch, filmisch, live-szenisch
- Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflektion der Konzeptionen
- technische Durchdringung der Entwürfe
Präsentation am Semesterende anhand von Modellen, Figurinen, Foto- und Filmmaterial, Installationen und technischen Zeichnungen

Dramaturgische Seminare zum Thema im Lehrauftrag:

Antje Kaiser (Dramaturgin) und Malte Ubenauf (Dramaturg)
Termine in gesonderter Ankündigung und auf der Website

Projektbegleitende Regie und Produktionsdramaturgie:

Robert Lehniger (Regisseur)
Termine in gesonderter Ankündigung und auf der Website

Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden:

- Vorbereitung der Zusammenarbeit mit Staatsschauspiel Dresden zum 100. Geburtstag 2012

- Verfolgen des Entstehungsprozesses der Produktion „Die Räuber“: Teilnahme an Abgaben etc.

Materialvorstellung:

Einführung in die Produktpalette Projektionsfolien Michael Heinacker, Firma Tüchler (offen für alle interessierten StudentInnen, auch der Theaterausstattung)

Labortheater, Termin nach Angabe

 

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LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2011 (Hauptstudium):

5 Stücke von Samuel Beckett

- WAS WO
- EIN STÜCK MONOLOG
- GEISTER - TRIO
- NICHT ICH
- BREATH/ ATEM

bilden die Grundlage einer subjektiven Auseinandersetzung mit dem Stadtraum Dresden unter theatralen Gesichtspunkten, die zur praktischen Semesterarbeit führen soll.

Ergänzend beschäftigen wir uns mit besonderen theatralen Formen, die „Theatergroep Hollandia“ (unter der Leitung von Johan Simons) 1985-1993 und Matthias Lilienthal (Intendant vom HAU, Berlin) in den letzten Jahren im Stadtraum und Umgebung entwickelt bzw. initiiert haben.