Prof. Jens Büttner

seit 1995
Professur an der HfBK Dresden – Fachhochschulstudiengang Theaterausstattung

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Prof. Jens Büttner
Güntzstraße 34
Raum 243
Tel. 0351.4402-2207
buettner©serv1.hfbk-dresden.de


LEHRE

Will man das weite Feld künstlerischer Grundlagen erschließen, gilt es dessen universellen Charakter zu erfahren.

Der Begriff »Grundlagen« erweist sich schnell als irreführend.

Das Studium einer Basis künstlerischer Auseinandersetzung lässt sich nicht abschließen; bildnerische Gesetze bleiben dauerhafte Bestandteile aller Kreation: eine Art objektiver Kern in beweglicher Hülle, nicht immer leicht erkennbar.

Bild-Raum-Form-Farbe-Gesetze stehen häufig im Ruf, allzu abstrakt und dogmatisch zu sein. Betrachtet man sie isoliert, trifft das zu. Deshalb sollte ihr Studium mit individueller sinnlicher Anwendung verbunden sein, um ihre tatsächlichen Wirkungsweisen zu erfahren.

Das künstlerische Grundlagenstudium des FHS Theaterausstattung beruht auf einer vielschichtigen bildnerischen und plastischen Gestaltungslehre mit folgenden Schwerpunkten:

  • Schulung einer komplexen Wahrnehmung und der Fähigkeit zur geeigneten Umsetzung ihrer Ergebnisse;
  • Auseinandersetzung mit einer Farb-, Form- und Gestaltungslehre;
  • deren Anwendung in bildnerischer und plastischer Atelier- und Projektarbeit;
  • szenische Konzept-, Entwurfs- und Projektarbeit.


Alle Bestandteile bedingen und durchdringen sich, werden aufeinander aufbauend und doch synchron absolviert.

Im Wechsel von Tun und Analyse, Produktion und Reflexion, eröffnet sich die universelle Breite, die Vielfalt der Möglichkeiten.

Was die Auseinandersetzung mit künstlerischen Grundlagen neben Erkenntnis, Regeln und Handwerk bieten kann, ist der entscheidende Kern: der Impuls zur Kreativität. Die Ausbildung und Förderung des kreativen Potentials ist im Zuge der Wandlung der beruflichen Profile der Theaterausstattung hin zu mehr Flexibilität und Eigenständigkeit unabdingbar.

Jens Büttner

WERK

Hat man es mit dem Theater zu tun, hat man es mit der Welt in ihrer ganzen Komplexität zu tun – die Bühne als Welt und die Welt als Bühne.

Hier begegnet sich, vermischt sich alles, hier wechseln die Orte, das Sein und der Schein – Theater als Abenteuer, Chance der Vielfalt Gestalt zu geben, die Vermischung zu steuern, an den Fäden zu ziehen.

Das Bild wird zum Raum, der Raum zum Bild: Das ist die Wurzel meiner Arbeit. Bildermachen fürs Theater; viele Bilder bleiben auch Bilder und führen ihr eigenes Leben.

Jens Büttner