Foto: Kattrin Michel

Prof. Kattrin Michel

seit 2009
Professur an der HfBK Dresden

Kontakt

Prof. Kattrin Michel
Güntzstraße 34
Raum 232
Tel. +0351.4402–2201
kattrinmichel(at)hfbk-dresden.de

Vita

 

AKTUELLES

Blog: http://hfbk-michel.de

Sitz … Fon … E-Mail
Prof. Kattrin Michel
Güntzstrasse 34
Raum 232
Fon 0351.4402-2201
kattrinmichel(at)hfbk-dresden.de

Katharina Serles, künstl. Mitarbeiterin
Güntzstrasse 34
Raum 232
Fon 0351.4402-2217
serles(at)hfbk-dresden.de


LEHRE

Die Arbeit des Bühnen- und Kostümbildners entsteht aus der intensiven Beschäftigung mit einem Gegenstand, in der Regel einem literarischen oder musikalischen Werk. Unter Umständen auch einfach mit einem Thema.
Während des Studiums arbeitet man in einem geschützten Raum, diese Phase ist sehr wertvoll für die Herausbildung der eigenen Künstlerpersönlichkeit. Dabei sollte die Einübung der kritischen Hinterfragung des zu bearbeitenden Materials besonderes Gewicht haben.
Ideen werden in Form von Zeichnungen, Storyboards, Modellen, Plänen, Fotos und Filmen entwickelt und dargestellt. Ausdrucksmittel entdecken, eigene Standpunkte entwickeln und verteidigen – die Voraussetzungen jedes einzelnen dafür sind so unterschiedlich wie die daraus entstehende Form des künstlerischen Ausdrucks.

Der Weg bis zur Aufführung, die Aufführung selbst, ist ein kollektiver Prozess. Die Befähigung zum kollektiven Arbeiten, zur Kommunikation und Diskussion ist eine Qualität, die im Rahmen der Hochschul- und Projektarbeit erprobt werden kann. Bühnen-und Kostümbildner müssen über eine konzeptuelle Erarbeitung hinaus in der Lage sein, auf konkrete Situationen und Orte produktiv zu reagieren. Zeiträume, Orte schaffen klare Begrenzungen und auch Kostüme können nicht ohne ihre Träger gedacht werden.Theaterarbeit ist prozesshaft und gegenwärtig um den Preis der Flüchtigkeit jeder Aufführung.

Schwerpunkte:

Arbeiten zu literarischen Vorlagen, digitale Zeichnung und Bildanimation, Storyboarding

 

LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2016/2017

Theater ohne Menschen
Theater ohne Menschen, Naturtheater, posthumanistisches Theater – eine Provokation

Unverzichtbar geglaubte Bestandteile von Theater ausklammern, um andere Bestandteile sichtbarer zu machen wird hier als Methode genutzt. Theatralität spielt im gesellschaftlichen und politischen Leben eine bedeutende Rolle und auch die Entstehung des griechischen Theaters war eng mit Selbstvergewisserung, Repräsentation und Machtdemonstration der Polis verbunden.
thèatron bedeutet Schauplatz und bezeichnete im Aufbau des griechischen Theaters den Zuschauerraum. Theater ist auch ohne Theater(haus) möglich, ohne Sprache, ohne Darsteller_innen – aber was ist Theater ohne Menschen?
Die zum Thema entstehenden Beiträge werden für das Festival Matter Matters. Stages of Agency erarbeitet und zwischen 19. – 26. 01. 2017 in der HfBK präsen-tiert.

Gäste: Projektbegleitende Regie mit

  • Nicolas Grospierre (Genf), Fotograf
    Thema: Modern Forms (“Modern Forms. A Subjective Atlas of Modern Ar-chitecture” ist 2016 als Buch erschienen.)
    Homepage: http://www.grospierre.art.pl
    Blog: http://archivemodernarchitecture.tumblr.com
    voraussichtlich am 15. 12.

  • Irene von Alberti (Berlin), Filmemacherin
    Thema: D'ANNUNZIOS HÖHLE (D 2005, 52 min)
    Am 24. Juni 2002 fand in Gabriele d'Annuzios Villa Cargnacco eine kinematographische Jam-Session statt, in der vier befreundete Kameraleute und Filmemacher_innen (Irene von Alberti, Elfi Mikesch, Klaus Wyborny und Heinz Emigholz) in ihren jeweils sehr spezifischen Stilen die Räume der Villa und ihr Inventar gleichzeitig raumversetzt dokumentierten. Der Film D'Annunzios Höhle ist aus der Fülle des so gewonnenen Materials heraus entstanden. Gabriele d’Annunzio befasste sich 17 Jahre lang mit der Gestaltung des Vittoriale am Gardasee und funktionierte die dort von ihm konfiszierte Villa Heinrich Thodes zu seiner eigenen Kultstätte um.
    voraussichtlich am 24. 11.

Termine:
Wöchentlich Do und Fr
Außerdem: 4. – 6. 1. & 19. – 26. 1. Labortheater (Änderungen vorbehalten)

Konsultationen und Sprechstunden nach individueller Vereinbarung

 

...............................................................................................................................

LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2016

Forschungssemester

AUSSTELLUNG "DIE FEHLER"

Eröffnung am 12.05.2016   19 Uhr   Brühlsche Galerie/HfBK Dresden

Studierende der Klasse Kattrin Michel (Bühnen- und Kostümbild) zeigen in der Brühlschen Galerie der HfBK Dresden Ergebnisse ihrer Semesterarbeit.
Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung "Die Fehler" 

Es sprechen: 
Katharina Serles (Bildwissenschaftlerin/ HfBK Dresden
Andreas Wegner (Leiter Kunstverein Schwerin)

Interruptions, defects and errors of human perception are the subjects of all the works in "Die Fehler", which as such are part of a tradition of scientific studies of visual impairments which were used especially in the second half of the nineteenth century as an area of experimentation by artists of the avantgarde. Research into the complexity of image processing was fed back into the production of the image itself. Errors differ from norms - but who decides what is what? What is the norm and what is an error?

"Die Fehler" not only deals with our own habits of visual perception and the image politics that surround us, but also reflects on the visual worlds which we, as set-designers, continually generate. The repeated sampling of images, the use of visual quotations as well as playing with their readability are key elements of a set-designer's work.
As Erwin Panofsky proposed as early as 1927, working with images must always be understood as a form of cultural construction.

Kattrin Michel 2016


LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2015_16

Hauptstudium
Modul 7/11/13

Semesterentwurfsprojekt: Fehlerhaft

Gegenstand der Arbeit sind Störungen, Defekte, Fehler in der menschlichen Wahrnehmung.
Inszenierungen in Modell und Fotografie untersuchen das Potenzial für theatralische Umsetzungen, zur Textvorlagen werden dabei unterschiedliche Beschreibungen von psychopathologischen Defekten.
„ … die Betroffenen bemerken ihre Blindheit nicht und verhalten sich so, als wäre nichts geschehen. Die Nachfrage, ob das Sehen schlechter geworden sei, verneinen sie oft vehement. Hält man ihnen Dinge vor, so beschreiben sie diese vermeintlichen Gegenstände so lebhaft wie falsch.“
(Konfabulation)

Die Arbeit gliedert sich in folgende Phasen:

- themenbezogene Recherche
- Entwicklung einer Inszenierungsidee
- Projektbezogene Entwurfsarbeit in Arbeitsmodellen, Skizzen,
Figurinen, Fotografisch, filmisch, szenisch
- Gruppen - und Einzelkonsultationen zur Reflexion der Konzeptionen
- technische Durchdringung der Entwürfe
- Präsentation und Ausstellung am Semesterende anhand von
Modellen, Fotografie technischen Zeichnungen

Projektbegleitende Regie:
Dr. Margarete Vöhringer, Kulturwissenschaftlerin
Jens Ziehe, Fotograf

Exkursion:
23.-27.10. (Zeitraum voraussichtlich) Biennale / Venedig

ausgewählte Literatur / siehe Semesterapparat
Daten für gemeinsame Theater - und Ausstellungsbesuche werden bekanntgegeben

blog: hfbk-michel.de

Sprechstunde: Do., Fr. und nach Vereinbarung

...............................................................................................................................

Aufführung im Labortheater:

Rohrstock. Lambermeter. Gefällt mir. Marter. No go. Indect. BZgN.
3. Juli 2015 - 13:00 Uhr, 16:00 Uhr, 19:00 Uhr
(Güntzstraße 34 - 01307 Dresden)

40 Jahre nach Michel Foucault ergründen fünf Bühnen- und KostümbildstudentInnen die Spuren von Foucaults « Überwachen und Strafen » im eigenen Alltag.

Entstanden ist eine szenische Führung im und um das Labortheater der HfBK Dresden, bei der die Besucher an verschiedenen Stationen mit Überwachungsmethoden, Disziplinierung, gesellschaftlicher Normierung und dem Umgang mit privaten Daten im Netz konfrontiert werden.

Wir laden herzlich ein, an einer der drei Führungen teilzunehmen. Aus Gründen der räumlichen Kapazität können pro Führung nur 28 Gäste teilnehmen, wir bitten daher, sich rechtzeitig online über doodle anzumelden.

im Anschluss Publikumsgespräch und Party im Café OHA.

Christine Ruynat – Julius Zimmermann - Hannah Ebenau – Nele Bühler -  Nicole Wytyczak, sowie externe Darsteller

Anmeldung unter bundeszentralefgn@gmail.com
Infos : www.facebook.com/bundeszentralefgn

...............................................................................................................................

LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2015

Hauptstudium
Modul 7/11/13

Semesterthema ÜBERWACHEN UND STRAFEN

Den 1975 unter diesem Titel erschienenen Text Überwachen und Strafen von Michel Foucault zur Anregung nehmend soll eine theatralische Umsetzung in Form einer Aufführung erarbeitet werden. 
Anhand gemeinsamer Lesungen und Diskussionen sowie von individuellen Recherchen und Entwürfen für Figuren und Raum werden im Labortheater einzelne Inszenierungsmodelle skizziert und realisiert. 
Die Arbeit gliedert sich in Recherche, Entwurf, technische Durchdringung, szenische Probe, Aufführung und Dokumentation in Form von Bild und Text.

„In Überwachen und Strafen habe ich zu zeigen versucht, wie ein bestimmter Machttyp, der über die Erziehung und über die Persönlichkeitsbildung auf die Individuen wirkt, … nicht nur mit der Geburt einer Ideologie, sondern auch einer Regierungsform liberalen Typs einhergeht. … Die Untersuchung endet ungefähr mit dem Jahr 1830. Trotzdem haben in diesem Falle die Leser, die kritischen wie die zustimmenden, das Buch als Beschreibung der gegenwärtigen Gesellschaft der Einschließung aufgefasst. Ich habe das nirgendwo gesagt, auch wenn es richtig ist, dass das Schreiben dieses Buches mit einer gewissen Erfahrung unserer Moderne zusammenhing“
aus Michel Foucault: Der Mensch ist ein Erfahrungstier. Gespräch mit Ducio Trombadori. Frankfurt/M., 1996

Termine:
Labortheater Einführung 24.4.
1. Probenblock 26.5.- 5.6.
2. Probenblock 29.6. - 3.7
Aufführung 3.7.

Moritz Schönecker
Projektbegleitende Regie

http://www.theaterhaus-jena.de/ensemble/moritz-schonecker/
(Termine und Raum werden bekanntgegeben)

Theaterbesuche:
„tauberbach“ von Alain Platel im Staatsschauspiel Dresden, Gastspiel der Münchner Kammerspiele
19.6.15
Weitere Termine werden bekanngegeben.

Exkursionen:
Ausstellungsbeteiligung an der Prager Quadriennale 2015 vom 18.-28.6.2015
Exkursion zur Prager Quadriennale 2015 vom 26.-28.6.2015

Ausstellungsbeteiligung an der stage - set- scenery vom 9.-11.6.2015
Exkursion zur stage - set - scenery am 9.6.2015

Literatur und aktuelles homepage hfbk und blog
hfbk-michel.de


Sitz … Fon … E-Mail
Prof. Kattrin Michel
Güntzstrasse 34
Raum 232
Fon 0351.4402-2201
kattrinmichel(at)hfbk-dresden.de

Katharina Serles, künstl. Mitarbeiterin
Güntzstrasse 34
Raum 232
Fon 0351.4402-2217
serles(at)hfbk-dresden.de

 

 

 

Studentische Arbeiten

  • Dreharbeiten Animationsfilm
  • Jee Hyun Kim
  • Jee Hyun Kim
  • Friederike Lettow
  • Martina Lebert & Sabine Mäder "Falstaff"
  • Martina Lebert & Sabine Mäder "Falstaff"
  • Martina Lebert & Sabine Mäder "Falstaff"-Figurine
  • Martina Lebert & Sabine Mäder "Falstaff"-Figurine
  • Martina Lebert & Sabine Mäder "Falstaff"-Figurine
  • Anne-Alma Quastenberg
  • Anne-Alma Quastenberg
  • Juliette Collas "Der Kaktus"
  • Nurel Kestel
  • Nurel Kestel
  • Nurel Kestel
  • Ansgar Prüwer
  • Tristan und Isolde / Jakob Ripp
  • Tristan und Isolde / Jakob Ripp
  • Tristan und Isolde / Jakob Ripp
  • Tristan und Isolde / Jakob Ripp
  • Rohrstock. Lambermeter. Gefällt mir. Marter. No go. Indect. BZgN. Szenenfoto
  • Rohrstock. Lambermeter. Gefällt mir. Marter. No go. Indect. BZgN. Szenenfoto
  • Rohrstock. Lambermeter. Gefällt mir. Marter. No go. Indect. BZgN. Szenenfoto
  • Rohrstock. Lambermeter. Gefällt mir. Marter. No go. Indect. BZgN. Szenenfoto
  • Rohrstock Wytczak