Prof. Ulrich Eißner

seit 2005
Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der HfBK Dresden – Fachhochschulstudiengan

Kontakt

Prof. Ulrich Eißner
Dürerstraße/Eingang Marschnerstraße
Raum 061
Tel. 0351-44022-229
eissner©serv1.hfbk-dresden.de

LEHRE

Ziel der künstlerischen Lehre in der Theaterplastik ist es, begabte und motivierte Studierende durch ein vorrangig praktisches zeitgemäßes Lehrprogramm in klassischen plastischen Disziplinen wie beispielsweise Figur, Porträt, Relief, Tierplastik und Ornament zu gestalterisch wie technologisch souveränen Plastikern zu qualifizieren. Dabei wird der Entwicklung des individuellen Talents ebenso Rechnung getragen wie den umfangreichen Anforderungen des sich ständig weiterentwickelnden Berufsbildes mit seinen vielschichtigen Gestaltungsmöglichkeiten. Praxisbezogene Aufträge und Projekte ergänzen dabei die Atelierstudienarbeit und schaffen anregende Verbindungen zu anderen Künsten oder verwandten Wissenschaften.

Werk

Neben der plastischen Arbeit für das Theater entwickelte ich schon immer auch freie Werke. In meinem eigenen künstlerischen Schaffen dominieren Plastik und Skulptur, daneben arbeite ich zeichnerisch und druckgrafisch.
Mich interessiert in erster Linie der Mensch, oft in Zweierbeziehungen als Menschentor oder Doppelfigur, sowie sein Porträt.  Auch Tiere beschäftigen mich. Die Arbeit im öffentlichen Raum ist eine besondere Herausforderung, bei der mir meine Erfahrungen mit großformatigen Arbeiten für die Bühne sehr helfen..

„Um uns herum grassiert das Theater der Gleichgültigkeit mit erschreckenden Auswüchsen, zu dem Ulrich Eißner seine Gegenwelt figürlicher Bildphantasien mit stoischem Eigensinn und stoischer Selbstbehauptung entwickelt….Ulrich Eißner erzählt auf seine ihm eigene Weise paarige Geschichten von lustvollen, begehrlichen Begegnungen, von ekstatischer wie verinnerlichter Körperlichkeit, auch von Einsamkeit, von Berührungen, vom Geben und Nehmen, von Zuständen der Schwerelosigkeit und des Träumens, vom Ich und vom Du, das sich im Wir steigert ,vom Treten und Getretenwerden, von der Potenzierung emotionaler, geistiger und körperlicher Energie in der Gemeinschaft. Der Humanismus, der aus den Arbeiten von Ulrich Eißner spricht, ist Wahrheit, direkt und ungekünstelt,  die emotional und intellektuell berührt, wenn man sich aufschließen lässt und den Panzer angelernter Sichtweisen ablegt.“

Karin Weber

Arbeitseindrücke aus der Fachrichtung Theaterplastik

  • Eissner Klasse 01
  • Eissner Klasse 02
  • Eissner Klasse 03