Aktuelles

Prof. Dr. Constanze Peres

 

Projekte und Konferenzen

 

18. November 2016 Paris

Teilnehmerin des Interdisziplinären Kolloquiums zu Gottfried Wilhelm Leibniz im Rahmen der „Philosophy-Night“ der UNESCO in  Paris auf Einladung der Leibniz-Gemeinschaft mit Vertretern aus Astrophysik, Archäologie, Evolutions- und  Biodiversitätsforschung, Friedens- und Konfliktforschung

 

10. - 12. November 2016 Berlin

Vortrag „Die Rolle des Museums in der Ontologie des Kunstwerks“ im Rahmen der Tagung „Philosophie des Museums“ - Bode-Museum, Berlin

 

27. – 28. Oktober 2016 Berlin

Wie entsteht Neues? Analogisch denken in Wissenschaft und Kunst – Leibniz’ Idee der Erfindung

Interdisziplinäre Konferenz der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin, mit Abendvorträgen sowie Performances und Experimenten in Kooperation mit dem STATE Experience Science Festival 2016, Konzeption: Constanze Peres
Was ist neu und was heißt es überhaupt, von „neu“ zu sprechen? Ist absolut Neues als „Erschaffung aus dem Nichts“ denkbar, und ist diese Idee kompatibel  mit der  Erfindung „möglicher Welten“ durch Neu(Kombination) bestehender Elemente wie in Leibniz’ Universum? Das Rätsel des Neuen und seiner Entstehung betrifft gleichermaßen wissenschaftliches Auffinden wie technisches (Er)Finden und künstlerisches Hervorbringen. Analogiebildungen spielen bei der Entwicklung von Neuem in ihren verschiedenen Ausprägungen eine zentrale Rolle. Douglas Hofstadter und Emmanuel Sander vertreten in „Surfaces and Essences. Analogy as the Fuel and Fire of Thinking“ (2013) sogar die These, dass die „Analogie“ das „Herz des Denkens“ ist und die gesamte Bandbreite der Erkenntnis in der Alltagserfahrung, in Denkoperationen der Logik und Wissenschaft wie auch in komplexen ästhetischen Prozessen und der Kunst durchzieht. Ganz im Sinne von Leibniz’ Multiperspektivik wird die Erfindungskraft analogischen Denkens von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interdiziplinär beleuchtet, um von verschiedenen Gesichtspunkten aus Differenzen und Schnittstellen des Neuen in Wissenschaft und Kunst in den Blick nehmen und analysieren zu können. 
In Kooperation mit dem STATE Experience Science Festival 2016, das im Anschluss an die Konferenz in Berlin stattfindet, bieten zum Abschluss des Symposions künstlerische Performances und interaktive Experimente dem Publikum die Gelegenheit, die Entstehung und das Ereignis des Neuen anschaulich zu erfahren.

 

24. August 2016 – 1. Januar 2017 Dresden

Ausstellung „Künstlerische Leibniz-Reflexe“
mit Arbeiten von Studierenden der HfBK Dresden, im Leibniz-Institut für Polymerforschung, Dresden

 

18. – 23. Juli 2016 Hannover

Vortrag und Chair auf dem X. Internationalen Leibniz-Kongress „Für unser Glück oder das Glück anderer“, Hannover

 

9. – 13. Mai 2016 Bielefeld

Workshop „Ästhetik und Ethik des Kopierens“, ZiF Spring School. Mitarbeit am Workshop im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Bielefeld (ZiF) mit den Studierenden des Blockseminars  „Original – Kopie – Zitat in der Kunst. Philosophisch-begriffliche Abgrenzungen“, das in Vorbereitung des Workshops veranstaltet wurde.

 

April – November 2016

Mitwirkung im Auswahlverfahren des Kunst- und Wissenschaftspreises „Die beste der möglichen Welten“ im Leibniz-Jahr 2016 des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst e.V. in Kooperation mit den Technischen Sammlungen, Dresden (Schirmherr: Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.)

 

23. Januar 2016 Berlin

KÜNSTLERISCHE LEIBNIZ-REFLEXE. Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden der HfBK Dresden
.
Ein Projekt des Jahresthemas 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK).

Leibniz’ Leitsatz „Theoria cum Praxi“ bildet die Grundlage eines ungewöhn­lichen Experiments: Fünfzehn junge Künstlerinnen und Künstler der Hoch­schule für Bildende Künste Dresden (HfBK) haben sich durch ein philosophi­sches Intensivseminar zu Leibniz‘ Metaphysik dazu inspirieren lassen, seine theoretischen Gedanken in die künstlerische Praxis umzusetzen. Ein zentra­ler Aspekt für die Arbeiten der Studierenden ist Leibniz’ Einsicht, dass man „die Schönheit des Universums in jeder Seele erkennen könnte, wenn man alle ihre noch nicht wahrnehmbaren Falten … entfalten könnte“.
Die Ausstellung zeigt, dass die Philosophie von Leibniz eine erstaunliche Re­sonanz in der "jungen Kunst" findet. Dabei wollen die Werke weder bloße Illustrationen noch adäquate philosophische Deutungen sein. Vielmehr hat die intensive Lektüre und Diskussion von Leibniz' metaphysischen Grund­gedanken den Boden geschaffen für bildnerische Reflexe auf die in Leib­niz’ universaler Philosophie vermittelten, elementaren Konstellationen der Welt.