GESCHICHTE UND THEORIE DER ARCHITEKTUR 2 - MITTELALTER


Als Teil der allgemeinen Kunst-und  Kulturgeschichte legen die Werke der Architektur und des Städtebaus gleichermaßen Zeugnis von den gesellschaftlichen, räumlichen und baulichen Formen ab, die das Zusammenleben ihrer Urheber repräsentiert und konstituiert haben. Die Veranstaltungsreihe 'Geschichte und Theorie der Architektur ' stellt den StudentInnen aller Fachrichtungen die Grundkenntnisse des Bauens und die elementaren Begriffe des architektonischen Denkens in historischer Perspektive vor.

Im Fokus der viersemestrigen Vorlesungsreihe steht die europäische Bau- und Stadtbaugeschichte in Form eines Überblicks, der von der Antike bis zur Gegenwart reicht. Ausgewählte Beispiele der Architekturgeschichte werden im Rahmen von Vorlesungen und Referaten (der TeilnehmerInnen) in ihren materiellen und geistigen Zusammenhängen beschrieben und im Kontext kultureller Epochen vorgestellt.

Vorlesung / Seminar (2-std.)
Module (s. Modulübersicht)
Montag 15:30 – 17:00 Uhr / Einführung Mo 10.04.2017 um 15:30 Uhr
Güntzstr. 34, Raum 228

RAUMGESTALTUNG 2 - STRUKTUREN DES ARCHITEKTONISCHEN


Mit dem Begriff der Struktur werden entsprechend der Bedeutung seiner lat. Wurzel 'structura' - verstanden als Konstruktion, Bauart, Gefüge, Aufbau oder Gliederung - üblicherweise die Elemente baulicher Konstruktionen und ihre Anordnung nach technischen und tektonischen Gesichtspunkten bezeichnet. Im Sprachgebrauch der Architektur hat sich diese Bedeutung bis heute erhalten.
Ausgelöst durch die  Forschungen in der Sprachwissenschaft und der Anthropologie seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, kann auch in der Architektur eine veränderte Rezeption des Begriffes festgestellt werden. Basierend auf der Annahme, dass sich Gegenstände und Vorgänge der äußeren Welt nur in den Zusammenhängen ihres jeweiligen Kontextes sinnvoll erforschen lassen, wurde das Konzept und die Praxis eines universellen 'Strukturalismus' in den 60er und 70 er Jahren bald auch auf die Betrachtung der äußeren und inneren Zusammenhänge der gebauten Umwelt ausgedehnt. In den Diskursen um die Aufbauprogramme der Nachkriegsarchitektur, wurde Aufmerksamkeit über die bauliche Gestaltung hinaus auf die ideellen Strukturen sozialer, ästhetischen, räumlicher, usw. Zusammenhänge gelenkt.

Gegenstand der Vorlesungen und seminaristischen Veranstaltungen (mit Referaten der Teilnehmer) sind die strukturellen Grundlagen der Architektur, sie werden am Beispiel elementarer Bau- und Raumformen- von der Stadt bis zum Haus - vorgestellt.

Vorlesung / Seminar (2-std.)
Module siehe Modulübersicht
Montag 11:00 – 12:30 Uhr / Einführung: Mo 10.04.2017 um 11:00 Uhr
Güntzstr. 34, Raum 228

SKULPTUR PROJEKTE MÜNSTER 2017 - EINE AUSSTELLUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM


Seit 1977 findet die Ausstellung 'Skulptur Projekte'  in Münster als wiederkehrendes Format für Kunst im öffentlichen Raum, im Abstand von 10 Jahren statt. Im Rahmen der diesjährigen 5. Ausgabe werden vom 10. Juni bis zum 1. Oktober 2017 temporäre Skulptur-Projekte (ca. 30), vornehmlich in der Innenstadt Münsters, zu sehen sein. Auf dem Gebiet der ehemals befestigten und heute von einem Promenadenring umschlossenen historischen Stadt, sind alle Stationen der Ausstellung für die Besucher fußläufig, oder wie es für die Münsteraner eher üblich ist, mit dem Fahrrad zu erreichen.

Jeweils im Abstand einer Dekade wird dieses Terrain von den beteiligten KünstlerInnen auf seine Potentiale und Initiale für ortsbezogene, künstlerische Setzungen im öffentlichen Raum befragt. Mit der Auswahl der temporär gezeigten Arbeiten, ist die Absicht verbunden, den Fokus der Ausstellung auf die aktuellen Bedingungen von Öffentlichkeit / öffentlichem Raum und auf die zeitgenössischen Diskurse des Kunst- und Skulpturbegriffs zu richten. Wohl auch als Dokumentation dieser Praxis, sind in den vergangenen Jahrzehnten nach dem Ende der Ausstellungsdauer ausgewählte, exemplarische Skulpturen der zurückliegenden Ausstellungen in Münster verblieben. Sie werden als 'Öffentliche Sammlung' dauerhaft gezeigt. An ihnen lässt sich schließlich der Wandel erkennen, den die Bedingungen und Begriffe der Kunst im öffentlichen Raum im Fokus der jeweiligen 'Skulptur Projekte' von Dekade zu Dekade - oder mit Blick auf die jüngere Geschichts-schreibung - von Jahrzehnt zu Jahrzehnt erfahren haben.

Im Seminar werden wir uns in unterschiedlichen Themenkreisen mit den Positionen der aktuellen Ausgabe und der zurückliegenden Ausstellungen der Skulptur Projekte beschäftigen. Sie werden von den TeilnehmerInnen in Referaten vorgestellt und zur Diskussion gebracht. Vom 21.6.-23.6 besteht für die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, an einer gemeinsamen Exkursion nach Münster teilzunehmen. Für den Transfer (per Bahn) und die Übernachtungen (Jugendherberge) sind 20 Plätze reserviert, die im Rahmen der Einführungsveranstaltung am 11.4.2017 gegen eine Anzahlung (von 50 €) verbindlich vergeben werden.

Seminar (2-std.)
Module (s. Modulübersicht)
Dienstag 11:00 – 12:30 Uhr / Einführung Di 11.04.2017 um 11:00 Uhr
Güntzstr. 34, Raum 228

SPRECHSTUNDE / KONSULTATIONEN


(Termine nach vorheriger Vereinbarung)

Güntzstraße 34, Raum 219
Sprechzeiten:  Montag, 12:30 – 15:30 Uhr
                        Dienstag, 14:00 – 18:00 Uhr
                        Donnerstag, nach Vereinbarung

ATELIERGESPRÄCHE


Neben den gemeinsamen Lehrveranstaltungen stehe ich den Studierenden aller Fachrichtungen für Gespräche am Beispiel individueller, künstlerischer Projekte zur Verfügung.

Donnerstag - nach Vereinbarung