Kunstgeschichte

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017


KERSTIN FLASCHE MA

Profil

Moderne und zeitgenössische Kunst, Geschichte und Theorie der Materialästhetik, insbesondere organischer Stoffe und mineralischer Naturalien, nicht-menschliche Einflüsse und Prozesse in der Kunst, Möbeldesign, Mode, Populärkultur, sowie transdisziplinäre Methoden, Gendertheorie und kuratorische Praxis.

Sprechstunde

Montags, 15:00 – 16:00 Uhr
Güntzstraße 34, Raum 206


Seminar mit Exkursion

"documenta 14 - art's home is my Kassel?"
Seminar … 2-std. … wöchentlich
Jeweils Montag, 17:15-18:45 Uhr

3-tägige Exkursion (Fr-So im Juni, genaues Datum wird noch bekannt gegeben) nach Kassel (Finanzierung der Exkursion kann nicht vollständig von der Hochschule übernommen werden)
Beginn: 10.04.2017
Güntzstr. 34, Raum 221

Die Teilnehmer*innenzahl für die Exkursion ist begrenzt
Die Anmeldung erfolgt in der Einführungsveranstaltung am 10.04.2017

Die documenta, 1955 von dem Künstler, Designer und Kunsterzieher Arnold Bode  gegründet, gilt als eine der international bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Alle fünf Jahre rückt seitdem Kassel für einen Sommer in den Fokus der Kunstwelt – ab dem 9. Juni 2017 zum 14ten Mal.

Im Jahr 2017 wird die documenta jedoch nicht nur in Kassel, sondern auch in der griechischen Partnerstadt ausgetragen: Athen. Kassel ist dieses Jahr also nicht das einzige Castle der zeitgenössischen Kunst.

Es stehen Fragen nach Abschottung und Globalisierung, nach Eigentum und Enteignung, nach Kapital, Gewalt, Kolonialismus und nationalistischer Propaganda – sprich: kritische Auseinandersetzungen mit der aktuellen Europapolitik im Zentrum der vorab in der Zeitschrift South as a State of Mind geführten Diskussionen.

Das Seminar bietet einen historischen Überblick über die Geschichte der vergangenen documenta-Ausstellungen – ihre jeweiligen Schwerpunkte, kuratorischen Konzepte und Rezeptionen. Anhand ausgewählter künstlerischer Positionen wollen wir uns auch mit dem diesjährigen Ausstellungskonzept auseinandersetzen.

Im Juni wird eine drei-tägige Exkursion nach Kassel stattfinden.Literatur

- Ausst.-Kat. 50 Jahre documenta 1955-2005, Fridericianum, 2 Bde., Kassel 2005
- Harald Kimpel: documenta: Mythos und Wirklichkeit, Köln 1997
- 60 Jahre Documenta. Die lokale Geschichte einer Globalisierung, hrsg. von Hans Eichel. Berlin 2015
- www.documentarchiv.dehttp://www.documentaarchiv.de

Module
Module: Fakultät I (Bildende Kunst) 4; Fakultät II (Restaurierung) 5; (Bühne) 2; (FHS) T1

 

Ateliergespräche

Offener Dialog
nach Vereinbarung via Flasche@hfbk-dresden.de
Ort nach Vereinbarung
Für Studierende aller Studiengänge

Zeitgenössische Kunst wird bestimmt von komplexen Diskursen, deren Durchdringung ein geschärftes Theoriebewusstsein erforderlich macht. Die damit verbundene Fähigkeit zur Reflexion der eigenen historischen Lebenssituation und damit verbundener Arbeitsbedingungen ist Grundvoraussetzung einer kritischen Kunstproduktion. Dabei sollten die Diskussionen nicht bei einem begrifflich orientierten Denken und einer kritisch-argumentativen Prüfung von Geltungsansprüchen stehen bleiben, sondern auch eine Epistemologie des Konkreten ermöglichen. Die Veranstaltung dient der Präsentation und gemeinsamen Diskussion laufender oder in Planung befindlicher künstlerischer Projekte. Die Initiative zu den Gesprächen geht gleichermaßen von Studierenden wie Lehrenden aus. Ort und Zeit werden gemeinsam festgelegt.