Kunstgeschichte

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2018

Prof. Dr. Marion Hilliges

Allgemeine Kunstgeschichte bis 1800
in Vertretung von Prof. Dr. Bettina Uppenkamp

Büro

Güntzstraße 34, Raum 204
Fon: 0351.4402-2136
hilliges@hfbk-dresden.de

Sekretariat für theoretische und anwendungsorientierte Lehrgebiete:

Frau Hering
Mo / Di: 13:00 – 16:00 Uhr, Mi. – Fr.: 13:00 – 15:00 Uhr
Güntzstraße 34, Raum 203
Fon: 0351.4402-2137
hering@hfbk-dresden.de

 

Vorlesung

Geschichte und Theorie der Architektur - 20. Jahrhundert

Vorlesung … 2-std. … wöchentlich
Jeweils Montag, 15:30 - 17:00 Uhr
Beginn: 09.04.2018
Güntzstraße 34, Raum 228

Als Teil der allgemeinen Kunst-und  Kulturgeschichte legen die Werke der Architektur und des Städtebaus gleichermaßen Zeugnis ab von den räumlichen und baulichen Formen und den gesellschaftlichen Strukturen, die das Zusammenleben ihrer Urheber repräsentiert und konstituiert haben. 

Die Veranstaltungsreihe 'Geschichte und Theorie der Architektur' stellt den StudentInnen aller Fachrichtungen die bauliche Praxis und Theorie früherer Kulturen in historischer Perspektive vor. Im Fokus der viersemestrigen Vorlesungsreihe steht die Geschichte der europäischen Architektur in Form eines Überblicks, der von der Antike bis zur Gegenwart reicht. Ausgewählte Beispiele - einzelne Bauwerke bis hin zum städtebaulichen Ensemble - werden in ihren materiellen und geistigen Zusammenhängen beschrieben und im Kontext kultureller Epochen vorgestellt.

Die Veranstaltung im Sommersemester 2018 gliedert sich in zwei einander ergänzende Angebote. So wird die Architektur des 20 Jh. mit einem Schwerpunkt auf die Moderne und die Nachkriegsarchitektur in Vorlesungen von Prof. Dr. Marion Hilliges vorgestellt. Die Architektur der Gegenwart (bei Prof. Olaf Lauströer) ist Gegenstand zweier seminaristisch angelegter Blockveranstaltungen (zum Beginn und zum Ende des Semesters - die genaue Datierung wird im Rahmen der Einführung bekannt gegeben), in deren Rahmen auch die Studienleistung in Form eines Referates zu erbringen ist.

Module:
Fakultät I, 4 / 8 (Bildende Kunst); Fakultät II, 11 (Bühne); T2 / T3 (FHS); M13 (Restaurierung)

Einführung für beide Angebote am Montag, 9.4.2018 um 15:30 Uhr in Raum 228

Seminar

Das goldene Zeitalter - Die Kunst der Renaissance in Venedig

Seminar … 2-std. … wöchentlich
Jeweils Dienstag 11:00 - 12:30 Uhr
Beginn 10.04.2018
Güntzstr. 34, Raum 221

Die Malerwerkstatt der Familie Bellini läutete in der venezianischen Malerei die Renaissance ein. Eine herausragende Rolle nahm dabei der Künstler Giovanni Bellini (um 1432-1516) ein, der nicht nur als Lehrer Giorgiones (1478-1510) und Tizians (1489-1576) gilt, sondern zudem mit seinem umfangreichen Werk die Kunst Venedigs maßgeblich prägte. Erst mit dem Künstlerkreis um Giorgione, dem auch der junge Tizian angehörte, wurde eine neue Ära eingeleitet, die sich insbesondere in der ungewöhnlichen Bildkomposition, der poetischen Phantasie und der weichen Farbwirkung von der Kunst Bellinis unterschied. Die Wirkung Giorgiones ging weit über die Grenzen Venedigs hinaus, wenngleich er in seinem kurzen Leben nur wenige Werke schuf. Tizian prägte dagegen mit seinen nahezu 500 Gemälden die Kunst des 16. Jahrhunderts über Jahrzehnte. Beeinflusst von Micheangelo entwickelte er in seinen Bildern eine Dramatik, die Giorgione noch fremd war.

Gleichzeitig schufen Bildhauer aus Norditalien wie die Familie Lombardo und Antonio izzo, sowie später Alessandro Vittoria und der Florentiner Jacopo Sansovino zahlreiche Werke all'antica, die das „Gotische“ in der venezianischen Skulptur verdrängten.

Die Familie Lombardo und Jacopo Sansovino waren zudem erfolgreiche Architekten, die das das Bild der Lagunenstadt endscheidend prägten. Auch Andrea Palladio, schon zu Lebzeiten berühmt für seine Villenbauten im Veneto, baute in Venedig einige der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen.

Anhand ausgewählter Werke aus Malerei, Skulptur und Architektur soll die venezianische Kunst in ihrer spezifischen Eigenart dargestellt und diskutiert werden.

Module:
Fakultät I, 4 / 8 (Bildende Kunst); Fakultät II, 11 (Bühne); T2 / T3 (FHS); M 8A/12 (Restaurierung)

Übung vor Originalen

Von Raffael bis Giambologna -
Meisterwerke der italienischen Renaissance und des Manierismus in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Übung … 2-std. … wöchentlich
Jeweils Dienstag, 15:30 – 17:00 Uhr

Beginn: 10.04.2018
Güntzstraße 34, Raum 228

Die Museumslandschaft Dresden bietet vor allem mit der Gemäldegalerie „Alte Meister“ eine herausragende Sammlung italienischer Kunst der frühen Neuzeit. Zusätzlich wird im Juni 2018 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Michelangelo – Giambologna und die Medici Kapelle eröffnet, in der der Versuch unternommen wird, die Alabasterskulpturen der „vier Tageszeiten“ aus der Dresdner Sammlung Giambologna zuzuschreiben. .

Dies bietet den Anlass sich in einer Übung vor Originalen intensiv mit den Kunstwerken der italienischen Kunst in den Dresdner Sammlungen auseinanderzusetzen.

In der Übung vor Originalen soll anhand ausgewählter Beispiele italienischer Bildwerke der Renaissance und des Frühbarock („Manierismus“), von Künstlern wie Antonello da Messina, Raffael, Botticelli und Giambologna das kunsthistorische Beschreiben sowie die kunsthistorische Werkanalyse eingeübt werden. Hierbei werden die spezifischen Kunsthistorischen Analysemethoden vermittelt, wie Ikonographie (politische Ikonographie, christliche Ikonographie, Mythologie), Ikonologie, Stilanalyse, Rezeptionsästhetik u.a.. 

Da das Seminar vor den Originalen in der Galerie „Alte Meister“ stattfinden wird, ist die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt.

Module:
Fakultät I, 4 / 8 (Bildende Kunst); Fakultät II, 11 (Bühne); T2 / T3 (FHS); M 12 (Restaurierung)

Offener Dialog

Ateliergespräche

Termine nach Vereinbarung
Ort nach Vereinbarung
hilliges@hfbk-dresden.de

Ateliergespräche dienen der Präsentation und gemeinsamen Diskussion laufender oder in Planung befindlicher künstlerischer Projekte. Ziel ist eine kritische Reflexion und Klärung der eigenen Arbeit und Ansprüche im Gespräch, das unter anderem dazu beitragen sollte, die Möglichkeiten und Fähigkeiten zur Verbalisierung und begrifflichen Artikulation zu schärfen. Zur Sprache kommen sollten dabei historische Horizonte wie aktuelle Kontexte, einschließlich der eigenen Arbeitsbedingungen. Die Initiative zum Gespräch geht gleichermaßen von Studierenden wie Lehrenden aus. Ort und Zeit werden gemeinsam festgelegt.