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Mögliche Sperrung von HfBK-Standorten wegen Bombenentschärfung

Mögliche Sperrung der Hochschulstandorte: Brühlsche Terrasse, Gewandhausstraße / Wilsdruffer Straße, Weiße Gasse, Güntzstraße

Im Zuge des Wiederaufbaus der Carolabrücke untersucht die Stadt Dresden seit Oktober 2025 das mögliche Baufeld auf Kampfmittel. Viele der dabei festgestellten sogenannten Störstellen konnten inzwischen als unkritisch eingestuft werden. In mindestens zwei Bereichen geht die Stadt Dresden jedoch aktuell davon aus, dass es sich um Blindgänger von Fliegerbomben handelt.

Für den Fall notwendiger Entschärfungen oder Bergungen bereitet die Stadt Dresden vorsorglich Räumungen vor. 
 

Nach aktuellem Stand kann eine mögliche Evakuierung am Dienstag, 10. März 2026, oder Mittwoch, 11. März 2026 erforderlich werden.

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden liegt mit folgenden Liegenschaften im von der Stadt festgelegten Sperrkreis:

  • Brühlsche Terrasse
  • Gewandhausstraße / Wilsdruffer Straße
  • Weiße Gasse
  • Güntzstraße

Diese Standorte wären im Fall einer Sperrung nicht zugänglich. Nicht betroffen sind die Hochschulstandorte Pfotenhauerstraße sowie Dürerstraße 53 (Anmietungen nahe Netto-Markt).

Mit einer Entscheidung darüber, ob tatsächlich eine Gefahrenlage besteht, ist am frühen Abend des 10. März zu rechnen. Stellt sich dabei heraus, dass keine Gefahr besteht, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich und es muss nicht evakuiert werden.

Die Stadt Dresden informiert die Bevölkerung am Abend des 10. März über das Ergebnis der Untersuchung, auch auf der Seite:
 

Im Falle einer sofortigen Evakuierung wird zusätzlich das Sirenen-Warnsystem der Landeshauptstadt Dresden ausgelöst.

Bestätigt sich der Verdacht auf Bombenblindgänger, wird lageabhängig entschieden, ob eine Evakuierung noch am Abend des 10. März erforderlich ist oder am Folgetag, Mittwoch, 11. März 2026, durchgeführt wird.

Hochschulangehörige werden gebeten, sich vorsorglich auf eine mögliche Sperrung der genannten Standorte einzustellen und Termine, Lehrveranstaltungen sowie Arbeitsabläufe entsprechend zu planen. Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Sperrung mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet zu rechnen ist.