Gespräch mit Judy Lybke über Vertrauen, Markt und Künstler:innenförderung
Wir sprechen mit Judy Lybke über (Kunst)Marktlogik, Vertrauensarbeit und langfristige Künstler:innenförderung. Die Galerie-Künstler:innen-Beziehung ist eine Zusammenarbeit, die Sichtbarkeit verspricht. Doch was setzt sie voraus?
Eine Künstler:innenkarriere entwickelt sich nicht allein aus der Qualität der Arbeit, sondern aus einem dichten Geflecht aus Vertrauen, Strategie und ökonomischen Entscheidungen. Die Galerie-Praxis bedeutet immer auch Beziehungsgestaltung: Positionen aufbauen, Werke kontextualisieren, Märkte erschließen und Künstler:innen in einem sich wandelnden Kunstfeld zu begleiten.
Das Gespräch gibt Einblicke in die alltägliche Praxis zwischen Atelier, Messe und Markt und eröffnet eine Diskussion über Geld, Macht, Sichtbarkeit und Verantwortung im galeristischen Handeln. Was macht eine gelingende Zusammenarbeit aus und was bringt sie zum Scheitern?
Judy Lybke gründete 1983 in Leipzig die Galerie EIGEN + ART, zunächst als inoffizielle Ausstellungsfläche in seiner eigenen Wohnung. Nach der Wende entwickelte sich die Galerie rasch mit Standorten in Leipzig sowie Berlin und zählt zu den prägenden Kräften der deutschen Galerienlandschaft.
PRAXIS_CHECK
eine fortlaufende Gesprächsreihe zu realen Arbeitsmodellen im Kunstfeld, die auch ökonomische Fragen sichtbar macht.
Studierende der HfBK Dresden melden sich bitte ZWINGEND über HisInOne an.
