Neue Studierende, neue Professorinnen und zahlreiche Projekte im Wintersemester 2026/27
Mit dem Beginn des Wintersemesters 2026/27 startet die Hochschule für Bildende Künste Dresden in ein neues Studienjahr. Am 1. Oktober 2026 beginnt für 159 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Nach dem erfolgreichen Durchlaufen des mehrstufigen Bewerbungsverfahrens nehmen sie ihr Studium an der HfBK Dresden auf und werden zum Semesterauftakt von Rektor Prof. Oliver Kossack begrüßt. Insgesamt sind im Wintersemester 2026/27 619 Studierende einschließlich Meisterschüler*innen, Promovierenden und Gaststudierenden an der Hochschule immatrikuliert. 18 internationale Studierende aus acht Ländern beginnen neu ihr Studium und tragen zur Vielfalt der Hochschulgemeinschaft bei.
Neben dem Studienbeginn stehen zum Auftakt des Wintersemesters personelle Veränderungen, neue internationale Kooperationen, Ausstellungen und Forschungsprojekte im Mittelpunkt.
Nina Rhode übernimmt Professur für die Orientierungsphase im Studiengang Bildende Kunst
Zum 1. Oktober 2026 begrüßt die HfBK Dresden die Berliner Künstlerin Nina Rhode als neue Professorin in der Orientierungsphase Bildende Kunst. Ihre Berufung wird durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder unterstützt, das die Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Kunst sowie den Kulturwandel hin zu gleichstellungsfördernden und geschlechtergerechten Hochschulstrukturen vorantreibt.
Rektor Prof. Oliver Kossack freut sich auf die Zusammenarbeit:
„Ich freue mich sehr, Nina Rhode als Professorin in der Orientierungsphase an der HfBK Dresden willkommen zu heißen. Mit Nina Rhode konnten wir eine renommierte Künstlerin gewinnen, die mit ihrer künstlerischen Haltung und Erfahrung die weitere Entwicklung der Hochschule nachhaltig mit prägen wird.
Als Einstieg in das Studium der Bildenden Kunst, ist die Orientierungsphase ein grundlegender wie intensiver Zeitraum für den künstlerischen Weg der Studierenden. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz wird Nina Rhode die Perspektiven in diesem Bereich sowie die Vielfalt an Positionen an der HfBK Dresden erweitern.“
Nina Rhodes künstlerische Arbeit ist wesentlich von Bewegung und Veränderung geprägt. Häufig entstehen kinetische Wandobjekte, die visuelle und akustische Erfahrungen miteinander verbinden. Ihre Arbeiten versteht Rhode als Werkzeuge, die das Publikum spielerisch einbeziehen und Situationen entstehen lassen, die sich nicht eindeutig festlegen lassen. Im Zentrum ihres Interesses stehen dabei Austausch und Transformation.
Die 1971 in Düsseldorf geborene Rhode studierte Bildhauerei bei Rebecca Horn an der Universität der Künste Berlin und wurde als Mitglied der Berliner Künstlergruppe Honey-Suckle Company bekannt. Zwischen 2000 und 2019 entwickelte sie für den Musiker Chilly Gonzales Bühnenshows, Videos und Albumcover und war insbesondere für die internationalen Konzerte von „PianoVision“ verantwortlich. Seit 2015 ist sie in der Lehre tätig; von 2020 bis 2024 verantwortete sie den Orientierungsbereich an der Kunstakademie Münster. Ihre Arbeiten waren unter anderem in den KW Institute for Contemporary Art Berlin, beim Ausstellungsprojekt „Made in Germany II“ in Hannover, im Westfälischen Kunstverein Münster, im Chelsea Art Museum New York und im Kunstverein Braunschweig zu sehen. Mit der Honey-Suckle Company stellte sie unter anderem im Kunstverein Karlsruhe, im PS1 New York, in der Kunsthalle Basel und im ICA London aus.
Auf ihre neue Aufgabe und Dresden blickt Nina Rhode mit großer Vorfreude:
„Studieren bedeutet forschen und forschen bedeutet, die Komfortzone zu verlassen. Das wiederum bedeutet: Risiko statt Sicherheit. Um dieses Risiko einzugehen, bedarf es Mutes. Mut entsteht durch eine starke soziale Gemeinschaft und enorm viel Spaß – und den werden wir sicher haben!
Ich freue mich auf eine wunderschöne pluralistische Stadt und auf die Menschen, die sie prägen. Dresden lebt durch seine breiten Ufer und seine Brücken – sie halten die Stadt zusammen und öffnen gleichzeitig die Tore zu anderen Orten. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, diese Brücken lebendig zu halten und weiter auszubauen. Denn eine starke Gemeinschaft braucht starke Verbindungen – und Platz für die prächtigen Lachse, die wieder vermehrt die Elbe hochschwimmen.“
Prof. Dr. Monika Kammer übernimmt Professur für Theoretische und praktische Kunsttechnologie
Auch für die Nachfolge von Prof. Ivo Mohrmann hat die HfBK Dresden bereits die Weichen gestellt. Mohrmann hat die Hochschule über Jahrzehnte in Lehre und Forschung sowie als Hochschulrat, Prorektor und Dekan maßgeblich mitgestaltet. Zum 1. Oktober 2027 übernimmt Prof. Dr. Monika Kammer die Professur für Theoretische und praktische Kunsttechnologie.
Kammer studierte von 2002 bis 2007 Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut an der HfBK Dresden und war hier ab 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung tätig. 2022 erschien ihre Dissertation zur Entwicklung der kunstwissenschaftlichen Radiografie und zum Wirken Kurt Wehltes. Seit 2023 ist sie Professorin am Institut für Konservierung-Restaurierung der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Berufung an die HfBK Dresden wird durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder gefördert.
Wechsel im Hochschulrat
Mit dem neuen Studienjahr wird auch ein Wechsel im Hochschulrat der HfBK Dresden angezeigt. Nach zwei Amtszeiten schied Fritz Straub, langjähriger Geschäftsführer der Deutschen Werkstätten Hellerau, im August aus dem Gremium aus. Seit August 2017 gehörte er dem Hochschulrat an, im Dezember desselben Jahres wurde er zu dessen Vorsitzendem gewählt.
Über viele Jahre hat Fritz Straub die Entwicklung der HfBK Dresden engagiert begleitet. Als Unternehmer brachte er insbesondere seine Erfahrungen aus Wirtschaft und Unternehmensführung in die Beratungen ein und unterstützte die Hochschule bei zentralen Fragen ihrer strukturellen Entwicklung – von der Hochschulsteuerung und Hochschulentwicklungsplanung über die bauliche Entwicklung bis hin zu Fragen der Wirtschaftsführung. Darüber hinaus setzte er sich in Politik und Wirtschaft immer wieder für die Belange der Hochschule ein.
Seine Nachfolgerin im Hochschulrat ist Andrea Franke, Staatssekretärin (a. D.). Sie wurde mit Wirkung zum 1. August 2026 zum Mitglied des Hochschulrates berufen. Franke war von 2014 bis 2019 Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und anschließend bis 2022 Staatssekretärin für Wissenschaft im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Damit bringt sie langjährige Erfahrungen aus Wissenschaftspolitik und Verwaltung in das Gremium ein.
Internationale Kooperation: Klasse Macketanz reist nach China
Auch neue internationale Projekte werden im Wintersemester vorbereitet. Die Klasse von Prof. Christian Macketanz ist vom 15. bis 29. März 2027 zu einem umfangreichen Arbeits- und Ausstellungsaufenthalt in China eingeladen.
Das Projekt wird gemeinsam mit dem Künstler und Gastprofessor der HfBK Dresden Rao Fu sowie Yini Tao, beide Absolvent*innen der Hochschule, entwickelt. Geplant sind Kooperationen und Ausstellungsprojekte an der Guangzhou Academy of Fine Arts und der Chinese University of Hong Kong (Shenzhen) sowie mit Galerien und Kunstinstitutionen in Hongkong. Prof. Christian Macketanz und Gastprofessor Rao Fu werden während des Aufenthalts zudem mit Studierenden vor Ort arbeiten.
Die Reise führt damit eine lange Tradition internationaler Kooperationen der HfBK Dresden fort und eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, ihre künstlerische Arbeit in anderen kulturellen und institutionellen Kontexten zu präsentieren und weiterzuentwickeln.
Künstlerische Forschung: Internationale Konferenz „FABRICating circular systems“
Mit der internationalen Konferenz „FABRICating circular systems“ am 5. und 6. November 2026 tritt das seit 2024 laufende künstlerische Forschungsprojekt „rescene“ in seine abschließende Phase. Die Konferenz bringt Künstlerinnen und Forscherinnen zusammen, deren Arbeit sich an der Schnittstelle von Textil und Raum bewegt und die Nachhaltigkeit als gestalterisches Prinzip und kulturelle Praxis verstehen.
Die Forschungsgruppe „rescene“ beschäftigt sich mit modularen, zirkulär nutzbaren Raumsystemen aus Textilien. Entstanden sind wandelbare Raumkonstellationen für Theater und temporäre Architekturen, die einen ressourcenschonenden Umgang mit Materialien ermöglichen und zugleich in der Lehre des Theaterdesigns eingesetzt werden können. Das Projekt nähert sich seinem ursprünglich vorgesehenen Ende, soll jedoch um drei Monate verlängert werden, um begonnene Arbeiten weiterzuführen und die Forschungsergebnisse abschließend zu bündeln.
Die Konferenz präsentiert Ergebnisse des Projekts und verbindet sie mit aktuellen künstlerischen und wissenschaftlichen Positionen. Der erste Konferenztag widmet sich dem Einsatz von Textilien in Architektur und Raum – von historischen Ursprüngen bis zu zeitgenössischen Interpretationen – sowie dem Verhältnis von Körper, Raum, Weichheit und Performativität. Am zweiten Tag stehen räumliche Textilien im Mittelpunkt: die Nachhaltigkeit unterschiedlicher Fasern, dreidimensionale Webverfahren, die digitale Vermittlung haptischer Materialien sowie künstlerische Arbeiten mit gesammelten und mit Naturfarben behandelten Stoffen. Podiumsdiskussionen greifen zudem nachhaltige Produktionsweisen in den darstellenden Künsten und die Bedingungen künstlerischer Forschung im akademischen Kontext auf.
Im Abendprogramm performt das Multimedia Studio Noclip in einem von „rescene“ entwickelten textilen Raum. Die postdramatische Musiktheater-Performance beschäftigt sich mit der Zersetzung von Plastiglomeraten durch Mikroorganismen und bewegt sich zwischen Labor, Museum und Theaterraum. Spekulative wissenschaftliche Prozesse werden dabei in Echtzeit vollzogen und die Zersetzung gleichermaßen zum Gegenstand und zur Methode der Performance.
Das ausführliche Programm ist auf der Website der HfBK Dresden unter hfbk-dresden.de/rescene zu finden.
Musiktheater zwischen Körper, Freiheit und Widerstand
Vom 27. bis 28. November 2026 ist im Labortheater der HfBK Dresden das zeitgenössische Musiktheaterprojekt „Stiletto – Opera Nova“ des Ensembles El Perro Andaluz zu erleben. Im Zentrum steht der menschliche Körper als politisches, ästhetisches und soziales Medium. Ausgehend von Fragen nach körperlicher Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit verbindet das Projekt Musik, Performance, Raum und Bild zu einer offenen Form des Musiktheaters.
Der Titel spielt mit der Doppeldeutigkeit des Stilettos: als eleganter Absatzschuh und als historische Stichwaffe. Die damit verbundenen Bewegungen, Gesten und Klänge bilden den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit Zuschreibungen von Geschlecht, Macht, Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Eine besondere Perspektive bringt die im Iran geborene und in Deutschland lebende Komponistin Fojan Gharibnejad ein. Vor dem Hintergrund der anhaltenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und der gewaltsamen Repression im Iran erhalten die Fragen des Projekts nach Freiheit, Sichtbarkeit und der Verfügung über den eigenen Körper zusätzliche Aktualität.
Gemeinsam mit Studierenden der HfBK Dresden aus dem Bühnen- und Kostümbild entsteht die visuelle und räumliche Ebene der Produktion. Die Studierenden wirken dabei nicht lediglich an der Umsetzung mit, sondern sind als eigenständige künstlerische Projektgruppe in die konzeptionelle und ästhetische Entwicklung eingebunden. So wird „Stiletto – Opera Nova“ zugleich zu einem offenen Arbeits- und Erfahrungsraum, in dem unterschiedliche Generationen und künstlerische Perspektiven aufeinandertreffen. Diese Produktion wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Rubens im Fokus: Internationales Forschungsprojekt zum 450. Geburtstag
Anlässlich des 450. Geburtstags von Peter Paul Rubens (1577–1640) erforschen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit dem Studiengang Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung der HfBK Dresden, dem Königlichen Museum für Schöne Künste Antwerpen und der Universität Antwerpen in einem vierjährigen Projekt rund 40 Gemälde aus den Rubens-Beständen in Dresden und Antwerpen. Für die Forschungsarbeiten an der HfBK Dresden stellt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) eine Sonderfinanzierung für eine Doktorandenstelle bereit. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Maltechnik, Arbeitsweise und Werkstattpraxis des Künstlers. In Vorbereitung auf eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ab Juni 2027 werden derzeit sieben Gemälde restauriert und mit unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Verfahren eingehend untersucht. Die Analysen geben unter anderem Aufschluss über Malschichtaufbau, verwendete Materialien und deren Herkunft und sollen zur Klärung noch offener Forschungsfragen beitragen. An den Untersuchungen sind darüber hinaus Fachleute der Vrije Universiteit Amsterdam, der Rice University in Houston und der Universität Bamberg beteiligt.
Weitere Termine und Projekte im Wintersemester 2026/27 – eine Auswahl
25. September bis 11. Oktober 2026 – ZEITSPRÜNGE XVIII
Die Studienrichtung Kostümgestaltung/Kostümdesign präsentiert im Palais Großer Garten ihre Ausstellung „ZEITSPRÜNGE XVIII“. Die jährliche Ausstellung des Studiengangs Theaterdesign/Kostümdesign bietet faszinierende Einblicke in die praktischen und kunstvollen Arbeiten der Studierenden. Neben aufwändig rekonstruierten historischen Kostümen und Unterbauten unterschiedlicher Epochen, werden fantasievolle tierische Halbwesen, mit dem Lasercutter umgesetzte Haute Couture-Entwürfe, und hochwertige Kostümdesigns gezeigt, derer einige schon in Theaterproduktionen auf der Bühne waren.
Ort: Palais im Großen Garten
Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag 11–18 Uhr
2. bis 4. Oktober 2026 – The Legend of the Piper
Mit „The Legend of the Piper“ wird die langjährige Musiktheater-Kooperation der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und der HfBK Dresden nach einjähriger Pause fortgesetzt. Erstmals ist in diesem Jahr auch das Sächsische Landesgymnasium für Musik beteiligt. Studierende und Schüler*innen bringen gemeinsam die Oper der amerikanischen Komponistin Eleanore Everest Freer nach der Sage vom Rattenfänger von Hameln auf die Bühne.
Die Inszenierung nimmt die bekannte Geschichte zum Ausgangspunkt, um hinter ihre düstere Fassade zu blicken: Was führt zur Eskalation zwischen dem geheimnisvollen Flötenspieler und den Bewohnerinnen der Stadt? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen, Zuschreibungen und vorgegebene Rollenbilder? Gesang und Orchester übernehmen Studierende des Lehramts Musik der HfM Dresden gemeinsam mit SchülerInnen der 6. und 7. Klassen des Landesgymnasiums. Studierende der HfBK Dresden gestalten Bühne, Kostüm und Maske.
Vorstellungen: 2. Oktober, 19:30 Uhr (Premiere) · 3. Oktober, 19:30 Uhr · 4. Oktober, 11 Uhr und 19:30 Uhr
Ort: Labortheater der HfBK Dresden, Güntzstraße 34, 01307 Dresden
19. bis 23. Oktober 2026 – D_ART Workshops
Seit 14 Jahren gehören die D_ART Workshops zum festen Programm der HfBK Dresden. Mehr als 50 Schüler*innen aus ganz Deutschland nehmen in diesem Jahr an den Student Workshops teil. Bereits in der Vorwoche kommen 22 Lehrkräfte zu den Teacher Workshops zusammen. Beide Formate werden von Studierenden und Alumni der HfBK Dresden geleitet und ermöglichen intensive Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen und das Studium an einer Kunsthochschule.
Noch bis 6. Dezember 2026 – PAPIERE, PAPIERE. HfBK goes Hegenbarth
Ausgangspunkt des Kooperationsprojekts ist eine Einladung des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden an Studierende der HfBK Dresden, sich mit den vielfältigen Funktionen und Bedeutungen von Papier auseinanderzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit Susanne Greinke, Kuratorin an der HfBK Dresden, sowie den Künstlerinnen Dorothée Billard und Christiane Oertel entstand ein gemeinsames Ausstellungsformat. Aus mehr als 30 Einreichungen wurden 18 künstlerische Positionen ausgewählt. Die Arbeiten zeigen ein breites Spektrum im Umgang mit Papier und reflektieren dessen kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Zu sehen sind unter anderem Werke aus handgeschöpftem Papier sowie Arbeiten, die Alltagsmaterialien wie Schulblockpapier, Schokoladenverpackungen oder Kassenbons auf überraschende Weise einbeziehen.
Ort: Josef-Hegenbarth-Archiv, Calberlastraße 2, 01326 Dresden
Öffnungszeiten: Sonntag 15—17 Uhr
16. Oktober bis 13. Dezember 2026 – POST WOKE PUNK MALWUT + Helen Verhoeven
Tatjana Doll, Maja Drachsel, Hedwig Eberle, Helen Hu, Lisa Kränzler, Anna Leonhardt, Monika Michalko, Kirsi Mikkola, Anna Steinert und Helen Verhoeven
Mit „POST WOKE PUNK“ setzt das Oktogon, Kunsthalle der HfBK Dresden, seine Beschäftigung mit Positionen zeitgenössischer Malerei fort. Helen Verhoeven, die seit 2023 als Professorin für Malerei an der Hochschule lehrt, trifft auf die Mitglieder des Künstlerinnenkollektivs MALWUT.
Sie verbindet kein einheitlicher Stil, sondern eine Haltung zur Kunst, zur Malerei und zur Welt. Malerei wird zum existenziell aufgeladenen Handlungsraum: expressiv ausladend oder fein ausbalanciert, erzählerisch oder analytisch verdichtet. Die Künstlerinnen bewegen sich zwischen Geste, Poesie und Punk.
Eröffnung: 15. Oktober 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 16. Oktober bis 13. Dezember 2026
Ort: Oktogon, Kunsthalle der HfBK Dresden, Georg-Treu-Platz 1, 01067 Dresden
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11–18 Uhr
Begleitend zur Ausstellung ist ein Veranstaltungsprogramm geplant.
14. Januar 2027 – Tag der offenen Tür
Zum Tag der offenen Tür lädt die HfBK Dresden Studieninteressierte und alle Neugierigen ein, die Hochschule, ihre Studiengänge, Ateliers und Werkstätten kennenzulernen. An den verschiedenen Standorten erwartet die Besucher*innen ein umfangreiches Programm mit Einblicken in Studium, Lehre und künstlerische Praxis.
Weitere Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekte folgen im Verlauf des Wintersemesters.
Pressekontakt
Andrea Weippert
Pressesprecherin
Hochschule für Bildende Künste Dresden
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