Im Stadtarchiv Dresden würdigt die Ausstellung „WANDA, VILLA UND DER WANDEL“ das Leben und Wirken der Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt (1959–2021), die in der Kunstszene vor allem unter ihrem Künstlernamen Wanda bekannt war. Anhand ihres umfangreichen Nachlasses zeichnet die Schau die kulturellen und gesellschaftlichen Umbrüche der 1980er- und 1990er-Jahre nach und beleuchtet Reichardts Bedeutung für die Dresdner Kunst- und Kulturlandschaft.
Für die Ausstellung stellte das Archiv der Hochschule für Bildende Künste Dresden sieben Plakate sowie weitere Archivalien als Leihgaben zur Verfügung. Die gezeigten Dokumente erinnern an Reichardts Zeit an der HfBK Dresden, wo sie von 1985 bis 1991 den Studentenklub „Wendel“ leitete. Die Leihgaben aus dem Hochschularchiv ergänzen die im Stadtarchiv bewahrten Nachlass und ermöglichen einen Einblick in eine prägende Phase von Claudia Reichardts kulturellem Wirken, das weit über die Hochschule hinaus nachhaltige Impulse für die Dresdner Kunstszene setzte.
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